Das Land Hessen gibt nicht mehr benötigten Impfstoff gegen das Coronavirus an den Bund zurück. (Symbolbild)
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Das Land Hessen gibt nicht mehr benötigten Impfstoff gegen das Coronavirus an den Bund zurück. (Symbolbild)

Coronavirus

Hessen gibt Zehntausende Dosen Impfstoff zurück – was passiert nun damit?

  • Erik Scharf
    VonErik Scharf
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Zehntausende Dosen Impfstoff gegen das Coronavirus werden in Hessen nicht mehr gebraucht. Nun zieht das Land die Reißleine.

Frankfurt/Wiesbaden – Die Zeiten, in denen Impfstoff gegen das Coronavirus* in Hessen ein seltenes Gut war, sind lange vorbei. Nun ist das Gegenteil der Fall. Wegen der derzeit geringeren Nachfrage nach Corona-Impfungen gibt Hessen rund 70 600 Impfdosen an den Bund zurück.

Dabei handelt es sich um Impfstoff von Astrazeneca, wie aus einer Übersicht des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Insgesamt schicken die Länder etwa 2,7 Millionen Impfdosen zurück. Auch der Impfstoff von Johnson & Johnson ist Teil der Rücksendung an den Bund.

Corona in Hessen: Impfstoff soll an Staaten mit akutem Bedarf gespendet werden

Der Bund will die Impfstoffe nun rasch an andere Staaten mit akutem Bedarf spenden. In einem nächsten Schritt soll Hessen bis zum 20. August 2021 auch Rückmeldungen zu nicht benötigten Dosen geben, die schon von den Verteilzentren in die regionalen Impfzentren gebracht wurden - zunächst ebenfalls für die Präparate von Astrazeneca und Johnson & Johnson.

Die Bundesregierung hat zugesagt, bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfdosen an Entwicklungsländer und andere Staaten abzugeben. Eine erste Lieferung soll jetzt bereits über die internationale Hilfsinitiative Covax an fünf Länder gehen. (esa/dpa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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