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Corona in Hessen: Pflegekräfte sehen Impfung skeptisch

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Die Corona-Lage in Hessen ist angespannt. Ein hessischer Skiort soll jetzt gesperrt werden. Dennoch stehen viele Pflegekräfte einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber. Der News-Ticker.

  • Die Corona*-Pandemle hat Hessen weiterhin fest im Griff.
  • Am Dienstag (05.01.2021) soll über das weitere Vorgehen beraten werden – die hessische Landesregierung rechnet mit einer Verlängerung des Lockdowns.
  • Beim Thema Corona-Impfung kommt es in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu Diskussionen.

+++ 13.31 Uhr: Anfang Dezember 2020 hatte das Land Hessen für Corona-Hotspots in Hessen eine Ausgangssperre und ein ganztägiges Alkoholverbot in der Öffentlichkeit beschlossen. Jetzt heben erste Landkreise die Ausgangssperre wieder auf – unter anderem der Odenwaldkreis und der Kreis Bergstraße.

Corona in Hessen: Pflegekräfte sehen Impfung skeptisch

+++ 10.46 Uhr: Die Impfkampagne zum Schutz vor dem Coronavirus ist in Hessen angelaufen – doch längst nicht alle Menschen wollen sich auch tatsächlich impfen lassen. In Kassel beispielsweise sind viele Mitarbeitende von Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern skeptisch gegenüber einer Corona-Impfung*, berichtet hna.de. Diese Impfskepsis ist unter Pflegekräften relativ weit verbreitet. „Viele entscheiden sich gegen eine Impfung, weil sie nicht wissen, ob es Langzeitfolgen gibt“, sagt ein Pfleger in Kassel. Das sorge wiederum für Diskussionen unter den Kollegen. „Beide Lager, also die, die sich impfen lassen wollen, und die, die dagegen sind, geraten öfter aneinander“, so der Pfleger.

In einem Seniorenheim im Kreis Groß-Gerau haben derweil Bewohner und Mitarbeiter nach einer kurzen Phase der Vorbereitung ihre erste Impfung gegen Corona erhalten*, berichtet fnp.de.

Ein Corona-Impfzentrum in Deutschland: Viele Pflegekräfte lassen sich impfen – aber ein großer Teil ist auch skeptisch.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des RKI

Update vom Montag, 04.01.2021, 7.10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das RKI am Montag 407 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 29 Menschen an den Folgen der Virus-Infektion verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt aktuell bei 133,5.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Kreis Gießen (7-Tage-Inzidenz 268,9) und der Kreis Limburg-Weilburg (268,7). Auch im Kreis Fulda liegt die Inzidenz am Montag (04.01.2021) noch über dem kritischen Wert von 200, bei 202,1.

Corona in Hessen: Willingen plant Betretungsverbot für Schnee-Ausflügler

+++ 20.43 Uhr: Obwohl sich Hessen und ganz Deutschland aufgrund der Pandemie im Lockdown befindet, zieht es viele Menschen in Skigebiete, um dort die Ski- und Rodelpisten zu nutzen. Am Neujahrswochenende soll der Ansturm auf den Wintersportort Willingen im Kreis Waldeck-Frankenberg so groß gewesen sein, dass dieser nun ein Betretungsverbot beschließen will.

Wie die Waldeckische Landeszeitung berichtet*, sei die Zahl der Besucher zu hoch. Die Einhaltung der Corona-Regeln könne dadurch nicht mehr gewährleistet werden. Bürgermeister Thomas Trachte kündigte daher an, Skipisten, Rodelhänge und Parkplätze ab dem 03.01.2021 komplett zu sperren.

Die Ski- und Rodelhänge in Hessen kämpfen in den Ferien mit großem Andrang – Willingen will nun Maßnahmen erkreifen.

Corona in Hessen: Volker Bouffier rechnet mit Verlängerung des Lockdowns

+++ 17.10 Uhr: Die Inzidenzen in vielen Kreisen und Städten in Hessen steigen noch immer an. Wie die hessische Landesregierung mitteilte, wird daher mit Corona-Beschränkungen über den 10. Januar hinaus gerechnet. Ein Sprecher der Staatskanzlei in Wiesbaden sagte, dass Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) davon ausgehe, dass der Lockdown verlängert werden müsse.

Wie sich das auf den Betrieb von Schulen und Kindergärten auswirkt, sei noch unklar. Auch über die Länge der Beschränkungen konnte der Sprecher noch keine Informationen nennen. Am Dienstag beraten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Der Corona-Lockdown in Hessen muss voraussichtlich über den 10. Januar hinaus verlängert werden.

Corona in Hessen: Neue Zahlen des Ministeriums

+++ 15.50 Uhr: Wie das hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet, ist die 7-Tage-Inzidenz in einigen Städten und Landkreisen von Hessen weiter angestiegen - am deutlichsten im Kreis Fulda. Dort lag sie gestern (02.01.2021) noch bei 135, nun bei 176,7. Innerhalb eines Tages haben sich im Kreis Fulda 105 Menschen mit Covid-19 infiziert, eine weitere Person ist in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Obwohl die Inzidenzen in den Kreisen Gießen und Limburg-Weilburg leicht gesunken sind, weisen sie noch immer die höchsten Werte in Hessen auf. In Gießen beträgt die Inzidenz derzeit 278,5, in Limburg-Weilburg 244,5. Damit überschreiten die Kreise nach wie vor die Corona-Warnstufe schwarz. Die meisten Todesfälle verzeichnet der Wetteraukreis: Seit dem Vortag starben elf Menschen an oder mit dem Coronavirus.

Behörden melden 597 weitere Corona-Fälle in Hessen

Insgesamt wurden in Hessen 597 neue Corona-Infektionen registriert und 45 weitere Todesfälle. Bei der Interpretation der Zahlen sind die Auswirkungen der Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet wurde und nicht alle Daten übermittelt wurden.

  • Die Corona-Fallzahlen für Hessen. (Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Stand: 03.01.2021, 00.00 Uhr)
  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 50, aktuelle Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 116,5
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 20, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 139,9
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 105, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 176,7
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 59, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 278,5
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 12, aktuelle Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 123,2
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 30, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 164,1
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 6, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 82,2
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 36, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 105,2
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 21, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 103,8
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 9, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 244,5
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 35, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 158,9
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 1, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 89,2
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen -1, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 126,2
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 6, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 140,9
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 48, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 119,7
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 9, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 129,8
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 4, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 112,4
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 18, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 178,9
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 56, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 186,1
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 6, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 123,6
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 10, aktuelle Todesfälle 11, 7-Tage-Inzidenz 131,1
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 10, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 67,5
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 83, aktuelle Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 114,0
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 21, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 128,9
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 3, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 140,9
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 10, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 92,6
Trotz Lockdown steigen die Inzidenzen in einigen Kreisen und Städten in Hessen weiter an.

Corona in Hessen: Neue Zahlen des RKI

Update vom Sonntag, 03.01.2021, 09:35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das 597 neue Infektionsfälle innerhalb eines Tages, 45 Personen sind verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 134,2.

Am stärksten betroffen sind weiterhin die Landkreise Gießen und Limburg-Weilburg. Vor allem der Landkreis Gießen ist besonders stark betroffen, durch einen lokalen Ausbruch in einem Pflegeheim liegt hier die 7-Tage-Inzidenz bei 278,5. Die Stadt Lollar, in der sich das Pflegeheim befindet, hat eine Inzidenz von über 1.000.

Beratungen über Verlängerung des Lockdowns kommende Woche

Die Fallzahlen des RKI sind weiterhin nur bedingt aussagekräftig, da durch die Feiertage weniger getestet und weniger Corona-Fälle gemeldet werden. Erst in den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob Feiern an Weihnachten und Silvester zu einem Anstieg der Corona-Infektionen geführt haben. Ob der Lockdown über den 10. Januar verlängert wird, soll kommende Woche entschieden werden. Für Dienstag sind Beratungen zwischen Bund und Ländern angesetzt.

Bis 10. Januar 2021 ist der Corona-Lockdown in Deutschland vorerst befristet. Doch er dürfte wohl verlängert werden.

+++ 17.39 Uhr: Erstmals im Jahr 2021 hat das hessische Ministerium für Soziales und Gesundheit am Samstag (02.01.2021) die aktuellen Zahlen zu den Corona-Infektionen im Bundesland veröffentlicht. Demnach wurden seit dem 31.12.2020 in Hessen 2.791 neue Corona-Infektionen registriert. 72 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der Infektionen steigt damit auf 139.368, die Zahl der Verstorbenen auf 2.917.

Allerdings sind die Zahlen nach wie vor nicht repräsentativ, da an den Feiertagen weniger getestet wurde und so womöglich einige Corona-Neuinfektionen und Sterbefälle nicht registriert und verzögert gemeldet wurden. Die Zahlen für die einzelnen Städte und Kreise in Hessen verteilen sich wie folgt. Die Zunahme bezieht sich dabei jeweils auf den 31.12.2020.

In Frankfurt soll es in einem Altenheim zu einer Verlosung von Corona-Impfstoff* gekommen sein. Grund dafür sind demnach die nach wie vor geringen Zahlen bei den Impfdosen.

Biontech will mehr Corona-Impfstoff nach Hessen liefern

+++ 13.30 Uhr: Die Infektionszahlen in Hessen und ganz Deutschland steigen weiter an. Daher plant der Mainzer Hersteller Biontech mehr Impfstoff als ursprünglich an die Europäische Union zu liefern. „Aufgrund der aktuell hohen Infektionszahlen ist eine zügige Impfstoffversorgung besonders wichtig“, teilte Unternehmenschef Ugur Sahin der Deutschen Presseagentur mit. Bislang hatte die EU 200 Millionen Dosen bestellt, eine weitere Lieferung von 100 Millionen Impfstoff-Dosen wurde bereits genehmigt.

Nachdem Biontech ein Werk der Firma Novartis in Marburg erworben hatte, sollen dort ab März Teile des Impfstoffs produziert werden. „Wir arbeiten mit der EU zusammen, um unsere Produktionskapazitäten weiter auszubauen und zusätzliche Impfstoffdosen bereitstellen zu können.“, so Sahin. Bislang wurden in Hessen rund 21.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft.

Corona in Hessen: Aktuelle Neuinfektionen und Inzidenzen

Update vom Samstag, 02.01.2021, 10.30 Uhr: Trotz Lockdown grassiert das Coronavirus weiterhin in Hessen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 989 Neuinfektionen sowie 20 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt in ganz Hessen derzeit bei 134,4. Vor allem der Kreis Gießen ist nach wie vor stark betroffen.

Seit gestern haben sich hier weitere 150 Menschen mit Corona infiziert, sodass die 7-Tage-Inzidenz auf 295,5 steigt. Gestern lag diese noch bei 257,5. Der Kreis meldet zudem fünf weitere Corona-Todesfälle. Besonders schwer hat es die Stadt Lollar getroffen. Dort brach das Virus in einem Pflegeheim auf. Die Inzidenz in Lollar stieg daraufhin von 562,6 auf 1193 an.

Hohe Inzidenz auch in Limburg-Weilburg

Auch im Landkreis Limburg-Weilburg ist die Inzidenz mit einem Wert von 246,1 ebenfalls sehr hoch. Das RKI meldet 48 neue Ansteckungen sowie zwei weitere Todesfälle. Bei der Interpretation der Zahlen sind allerdings die Auswirkungen der Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden.

Corona in Hessen: 28 Prozent der Intensivbetten besetzt

Zuletzt wurden laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) in Hessen 502 Patienten mit Corona-Infektionen in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt – das entspricht 28 Prozent der belegten Betten. 269 der Patienten wurden beatmet.

Während sich die Corona-Lage in manchen Teilen in Hessen beruhigt, ist sie im Kreis Gießen besonders ernst.

Corona-Lage in Hessen: 21.373 Menschen mit der ersten Dosis gegen Corona geimpft

+++ 19.51 Uhr: Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) werden in Hessen derzeit 501 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt. Das entspricht 28 Prozent der belegten Betten. 269 der Patienten wurden beatmet. 1765 von 2041 Intensivbetten waren belegt.

21.373 Menschen wurden bis Freitag mit der ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft, etwa 5700 kamen seit dem Vortag dazu. Etwa 6000 wurden wegen ihres hohen Alters, gut 12 000 wegen ihres Berufs geimpft. Ab dem 19. Januar sollen die ersten Menschen außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern geimpft werden, wie die Ministerien in Hessen am Freitag mitteilten. Sechs der 28 Impfzentren sollen zu diesem Zeitpunkt ihren Betrieb aufnehmen.

Corona-Lage in Hessen: RKI meldet aktuelle Zahlen - Hoffen auf Ende der Ausgangssperre

Update vom Freitag, 01.01.2021, 10:30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet binnen 24 Stunden 1801 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. In dem Zeitraum starben 42 Menschen an oder mit Covid-19. Besonders ein Landkreis hat weiterhin eine hohe Inzidienz.

In Landkreis Gießen liegt die 7-Tage-Inzidenz weiterhin sehr hoch*, aktuell bei 257,5. Auch in im Kreis Limburg-Weilburg ist die Lage weiterhin angespannt mit einer Inzidenz von 229,2. Die Zahlen sind nach den Feiertagen nur bedingt aussagekräftig, weil in dem Zeitraum mutmaßlich weniger Ergebnisse an das RKI gemeldet werden.

Aktuell gelten in folgenden Landkreisen Ausgangssperren aufgrund der Corona-Pandemie:

  • Bergstraße
  • Darmstadt-Dieburg
  • Fulda
  • Gießen
  • Hersfeld-Rotenburg
  • Limburg-Weilburg
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Odenwaldkreis
  • Landkreis Offenbach
  • Offenbach (Stadt)
  • Schwalm-Eder-Kreis
  • Vogelsbergkreis
  • Waldeck-Frankenberg
  • Wetteraukreis

Einige Landkreise hoffen nun, dass die nächtlichen Ausgangssperren bald aufgehoben werden können. Im Rheingau-Taunus-Kreis wurde die Corona-Ausgangssperre bereits aufgehoben.

Corona-Lage in Hessen: Frankfurter Virologe warnt eindringlich

+++ 12.49 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen scheint in ganz Deutschland zu sinken. Dennoch warnt der Frankfurter Virologe Martin Stürmer im Interview mit „hessenschau.de“ vor Leichtsinn in der Corona-Krise. Mehr noch: Er rechnet mit einer Verlängerung der Maßnahmen über den 10. Januar 2021 hinaus. „Ich gehe davon aus, dass die Kanzlerin bei ihrer Besprechung mit den Ministerpräsidenten am 5. Januar feststellen wird, dass man mit dem Lockdown nicht dorthin gekommen ist, wo man es sich erhofft hatte, also eine Inzidenz von unter 50 bundesweit zu erreichen“, erklärte er.

Bezüglich der in vielen Corona-Hotspots verhängten Ausgangssperre wünscht sich Stürmer gar eine Verschärfung. Denn: „Ein Virus kennt keine Uhrzeit. Wenn ich eine nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr verhänge, kann sich das Virus natürlich vorher verbreiten.“ Sein Vorschlag: „Insofern bin ich der Meinung, dass man solche Beschränkungen - wenn man sie denn diskutiert - 24 Stunden durchziehen sollte.“

Corona in Hessen: Über 3.000 Neuinfektionen binnen eines Tages

Update vom Donnerstag, 31.12.2020, 07.37 Uhr: In Hessen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts binnen 24 Stunden 3.102 Corona-Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 134 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung (Stand 31.12.2020, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.845. Insgesamt wurden in Hessen bislang 136.577 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Donnerstag für Hessen bei 132,2.

Viele Menschen in Hessen haben sich nach Weihnachten auf Corona testen lassen. (Symbolbild)

Zudem vermeldet das RKI rund 1.800 Corona-Genesene innerhalb von 24 Stunden. Damit liegt die Gesamtzahl der am Coronavirus erkrankten und mittlerweile wieder genesenen Personen in Hessen bei knapp 106.300.

Corona in Hessen: Beliebter Lokalpolitiker stirbt nach Corona-Erkrankung – Zahl der Neuinfektionen steigt

+++ 19.34 Uhr: Die Corona-Fall- und Todeszahlen sind in Hessen weiter beängstigend hoch. Nun hat es auch einen beliebten Lokalpolitiker getroffen: Bad Nauheim trauert um seinen Parlamentschef, der mit 72 Jahren am Coronavirus erkrankte und nun auch daran starb*.

Gerhard Hahn hatte noch am 3. Dezember die letzte Sitzung des Bad Nauheimer Stadtparlaments dieses Jahres in der Frauenwaldhalle geleitet, die Kolleginnen und Kollegen mit guten Wünschen für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in die Pause verabschiedet. Zehn Tage später, am 13. Dezember, wurde der Steinfurther in die auf schwere Covid-19-Fälle spezialisierte Kerckhoff-Klinik eingeliefert.

Corona in Hessen: Beliebter Lokalpolitiker stirbt nach Viruserkrankung

Wie ein FW/UWG-Parteifreund berichtet, musste Hahn von Anfang an beatmet werden. Ärzten und Pflegepersonal gelang es allerdings nicht, das Leben des „ersten Bürgers der Stadt“ zu retten. Kurz nach Weihnachten, am Vormittag des 28. Dezember wurde sein Tod festgestellt. Hahn hinterlässt seine Ehefrau Maria und zwei erwachsene Kinder.

+++ 14.29 Uhr: In Hessen wurden bisher 9448 Personen gegen das Coronavirus geimpft. Innerhalb eines Tages meldet das Robert-Koch-Institut 5094 Impfungen in Hessen. Es ist allerdings möglich, dass diese Zahl auch Impfungen enthält, die bereits vorher durchgeführt wurden. Die Impfzentren und mobilen Teams übermitteln die Werte an das RKI.

Die Corona-Impfungen in Hessen laufen an. Währenddessen steigen die Zahlen der Neuinfektionen und Todesfälle wieder. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Main-Kinzig-Kreis meldet die meisten Neuinfektionen und Todesfälle

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen erhöhte sich unterdessen von 400 am Dienstag (29.12.2020) auf 1271 am Mittwoch (30.12.2020). Damit wurden innerhalb eines Tages 871 Corona-Fälle mehr gemeldet. Das ergeben die neusten Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Stand 30.12.2020 0 Uhr).

Im Main-Kinzig-Kreis wurden 211 Neuinfektionen mit Corona gemeldet. Damit ist der Kreis Corona-Hotspot in Hessen. An zweiter Stelle folgt die Stadt Frankfurt. Dort wurden 114 Menschen positiv auf Corona getestet. Im Kreis Darmstadt-Dieburg erhielten 97 Personen einen positiven Befund. Der Kreis Limburg-Weilburg meldete 81 Neuinfektionen. In der Stadt Offenbach gibt es 54 neue Corona-Fälle.

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es auch die meisten Todesfälle. Dort starben 24 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Kreis Limburg-Weilburg sind 23 Menschen an oder mit Corona gestorben. Im Kreis Fulda sind es 14 Personen.

Corona: Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle steigt

Update vom Mittwoch, 30.12.2020, 6.24 Uhr: In Hessen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts innerhalb von 24 Stunden 1.271 Corona-Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 129 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung (Stand 30.12.2020, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.711. Insgesamt wurden in Hessen bislang 133.475 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Mittwoch für das ganze Land bei 126,4.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist heute der Landkreis Gießen auf. Dort liegt der Inzidenzwert derzeit bei 206,1 (Vortag: 217,2) und der Kreis führt die Liste am zweiten Tag in Folge an. Der Kreis Limburg-Weilburg liegt an zweiter Stelle mit einer Inzidenz von 204,2 (Vortag: 220,5), dahinter folgt der Odenwaldkreis mit einer Inzidenz von 203,7 (Vortag: 184,2). In der Stadt Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz am Montag bei 107,5, in Offenbach bei 150,4. Derzeit liegen noch drei Kreise in Hessen über dem kritischen Wert von 200 und erreichen damit die Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationsstufenkonzeptes.

Corona in Hessen: Fallzahlen müssen anders interpretiert werden

Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass „während der Weihnachtsfeiertage, zum Jahreswechsel und an den umgebenden Tagen bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt“, heißt es in einer Mitteilung. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.

In Hessen geht der Kampf gegen Covid-19 weiter.

Update, 14.22 Uhr: Auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat neue Corona-Zahlen bekannt gegeben. Die Inzidenzwerte in den Kreisen und Städten gehen mehrheitlich zurück. Nur im Werra-Meißner Kreis stieg die Inzidenz auf 144,5 (Vortag: 129,5). Allerdings sind die Zahlen nicht unbedingt repräsentativ, da über Weihnachten weniger getestet wurde und so womöglich Corona-Neuinfektionen unerkannt bleiben.

Corona in Hessen: Anstieg der Neuinfektionen

Hessenweit gibt es jedoch 400 Neuinfektionen. Das sind 30 mehr als noch am Montag (28.12.2020). In der Stadt Frankfurt und im Kreis Gießen wurden innerhalb eines Tages 52 Menschen positiv auf Corona getestet. Im Kreis Fulda gibt es 48 Neuinfektionen. Im Wetteraukreis haben sich 37 Personen mit dem Virus infiziert.

Im Wetteraukreis gibt es die meisten Todesfälle. Dort sind 15 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. In Frankfurt wurden neun Todesfälle. Im Kreis Fulda sind sechs Menschen gestorben.

Corona-Testzentren in Hessen trotzen Ansturm nach Weihnachten

+++ 12.36 Uhr: Nach Weihnachten stieg die Nachfrage nach Corona-Tests in Hessen stark an. In Heppenheim im Kreis Bergstraße ließen sich am Montag (28.12.2020) 179 Personen testen. Am 23.12.2020 waren es 69 Menschen. Im Testzentrum waren es am zweiten Weihnachtsfeiertag 170 statt 108 Tests vor Weihnachten. Die Kapazitäten hätten allerdings trotz des Andrangs ausgereicht und es wurden nur vereinzelt Leute weggeschickt, teilte eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung der Deutschen Presse Agentur mit.

Als möglichen Grund für die erhöhte Nachfrage zu Wochenstart war die Schließung der 16 Testzentren in Hessen an Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag. Die Kapazitäten in den Testzentren seien allerdings kein Grund für mögliche Verzögerung bei der Meldung von Corona-Neuinfektionen, sagte die KV-Sprecherin. Über die Auswertung in den Laboren könnten allerdings keine Angaben gemacht werden.

Viele Menschen in Hessen wollen sich nach Weihnachten auf Corona testen lassen. (Symbolbild)

Corona: 71 Todesfälle in Hessen, 400 Neuinfektionen

Update vom Dienstag, 29.12.2020, 06.15 Uhr: In Hessen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts innerhalb von 24 Stunden 400 Corona-Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 71 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung (Stand 29.12.2020, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.582. Insgesamt wurden in Hessen bislang 132.204 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Dienstag für das ganze Land bei 139,1.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist heute der Landkreis Waldeck-Frankenberg auf. Dort liegt der Inzidenzwert derzeit bei 256,4 (Vortag: 272,4) und der Kreis führt die Liste am zweiten Tag in Folge an. Der Kreis Limburg-Weilburg liegt an zweiter Stelle mit einer Inzidenz von 220,5 (Vortag: 231,5), dahinter folgt der Kreis Gießen mit einer Inzidenz von 217,2 (Vortag: 212,4). In der Stadt Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz am Montag bei 120,1, in Offenbach bei 162,7. Derzeit liegen noch drei Kreise in Hessen über dem kritischen Wert von 200 und erreichen damit die Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationsstufenkonzeptes. Am Sonntag waren es noch sieben Kreise gewesen.

Corona in Hessen: Zweite Impf-Lieferung ist da

+++ 19.25 Uhr: Die Impfungen gegen Corona in Hessen können nahtlos fortgesetzt werden. Am Montagmorgen (28.12.2020) seien weitere Impfdosen in Hessen angekommen, sagte der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Michael Schaich, der Deutschen Presse-Agentur. „Sie befinden sich aktuell noch in unserem geschützten Verteilzentrum. Mit der Auslieferung an die Landkreise, kreisfreien Städte und besonders belasteten koordinierenden Covid-Kliniken werden wir noch heute beginnen.“

Corona in Hessen: Ab Januar rund 49.000 Impfdosen pro Woche verfügbar

Eine dritte Lieferung sei für den kommenden Mittwoch (30.12.2020) angekündigt worden, sagte Schaich. Die Hälfte der verfügbaren Corona-Impfstoffe werde eingelagert, um die Zweitimpfung zu gewährleisten. „Die Impfaktion wird nicht unterbrochen. Es erfolgt eine stetige Weiterverteilung, sobald die Vakzine vom Bund zur Verfügung gestellt werden“, sagte Schaich.

Ab Januar habe der Bund dem Land Hessen rund 49.000 Impfdosen pro Woche in Aussicht gestellt. „Bei diesem Zufluss wäre eine Öffnung der ersten sechs Regionalen Impfzentren im Laufe des Monats Januar 2021 möglich.“

Corona in Hessen: Weniger Neuinfektionen, weitere Todesfälle

+++ 15.35 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen gehen nach den Feiertagen etwas zurück. Inzwischen sind nur noch fünf Kreise über dem kritischen Inzidenzwert von 200. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Hessischen Sozialministeriums hervor (Stand 28.12.2020 0 Uhr). Grund dafür könnte sein, dass nicht alle Gesundheitsämter die Corona-Zahlen über die Sonn- und Feiertage an das Ministerium weitergegeben haben.

Der Kreis Waldeck-Frankenberg ist mit einer Inzidenz von 272,5 der aktuelle Corona-Hotspot in Hessen. Über dem kritischen Wert von 200, der die letzte Stufe des Maßnahmenpakets der Landesregierung markiert, sind außerdem der Kreis Limburg-Weilburg (231,2), der Kreis Gießen (212,4), der Kreis Fulda (205,4) und der Main-Kinzig-Kreis (200,2).

Die meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gibt es im Wetteraukreis, wo innerhalb eines Tages 69 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Im Kreis Gießen gibt es 58 neue Corona-Fälle und in der Stadt Frankfurt haben sich 41 Menschen infiziert.

In Frankfurt gab es zwölf Todesfälle in Zusammenhang mit Corona.

Corona in Wiesbaden: Verkaufsverbot für Alkohol an Silvester

+++ 12.30 Uhr: In Wiesbaden gibt es an Silvester und Neujahr ein Alkoholverbot. Es gilt vom 31.12.2020 19 Uhr bis zum 01.01.2021 6 Uhr. Das Verbot betrifft Gaststätten, Hotels, Kioske und Tankstellen, die alkoholische Getränke zur Abholung und zum Außerhaus-Verzehr anbieten. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag (28.12.2020) mit. Die enthemmende Wirkung von Alkohol führe dazu, dass die Corona-Abstandsregel nicht eingehalten werden, begründet die Stadt Wiesbaden ihre Entscheidung.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen in Hessen seit Mitte Dezember verboten.

Die Stadt Wiesbaden verbietet den Verkauf von Alkohol an Silvester und Neujahr. Der Grund ist Corona. (Symbolbild)

Corona in Hessen: In Marburg soll eine Produktionsstätte für den Impfstoff entstehen

+++ 10.30 Uhr: In Hessen soll eine Produktionsstätte für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer entstehen. Die Herstellung des Impfstoffs soll im Februar oder März in Marburg anlaufen und so die Menge deutlich vergrößert werden, gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ZDF-Morgenmagazin als Ziel an.

In der Anlage in Marburg, die Biontech vom Pharmaunternehmen Novartis übernahm, seien allerdings noch Umstellungen nötig, damit dort der Impfstoff gegen Corona hergestellt werden könne, teilte Biontech mit.

Jens Spahn wies Kritik an einer zu langsamen Produktion des Corona-Impfstoffs zurück. Die Herstellung sei sehr anspruchsvoll und es sei wichtig, dass alle Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Außerdem betonte Gesundheitsminister Spahn, dass der Eindruck, dass andere Länder genügend Impfstoff hätten, falsch sei.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll auch in Marburg hergestellt werden. (Symbolbild)

Hessen: 370 Neuinfektionen mit Corona, 27 Todesfälle

Update vom Montag, 28.12.2020, 6.22 Uhr: In Hessen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts innerhalb von 24 Stunden 370 Corona-Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 27 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung (Stand 28.12.2020, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.511. Insgesamt wurden in Hessen bislang 131.804 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Montag für das ganze Land bei 152,4.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist heute der Landkreis Waldeck-Frankenberg auf. Dort liegt der Inzidenzwert derzeit bei 272,4. Zuvor hatte der Kreis Limburg-Weilburg die Liste fünf Tage lang angeführt. Dieser liegt jetzt an zweiter Stelle mit einer Inzidenz von 231,5 (Vortag: 308,9), dahinter folgt der Kreis Gießen mit einer Inzidenz von 212,4 (Vortag: 252,7). In der Stadt Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz am Montag bei 130,3, in Offenbach bei 183,5 und stieg damit leicht an, während sie in Frankfurt leicht zurück ging. Derzeit liegen noch fünf Kreise in Hessen über dem kritischen Wert von 200 und erreichen damit die Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationsstufenkonzeptes. Am Sonntag waren es noch sieben Kreise gewesen.

OB Feldmann über Impfstart in Frankfurt erfreut – „Gibt uns Hoffnung, durchzuhalten“

+++ 17.55 Uhr: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zeigt sich über den Impfstart erfreut: „Auf diesen Moment hat Frankfurt zehn Monate gewartet. Natürlich hätten wir uns zum Auftakt mehr Impfstoff gewünscht, doch der Anfang ist gemacht. Dass es jetzt endlich losgeht, gibt uns Hoffnung – und motiviert uns durchzuhalten“, sagte Feldmann, der am Sonntag im Impfzentrum in der Festhalle sowie an der Pflegeeinrichtung im Gollancz-Haus in Sossenheim vor Ort war. Dennoch sei das Coronavirus noch nicht besiegt: „Der Impfstoff ist leider kein Zaubertrank, den wir mal eben schnell in einem Kessel anrühren und verteilen können. Es wird Monate dauern, bis alle, die es wollen, geimpft sind. Bis dahin gilt: Kontaktbeschränkungen und die Einhaltung der AHA-L-Regel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften – sind unsere wirksamsten Waffen gegen Corona.“

„So, wie viele Menschen sich jedes Jahr auf Weihnachten freuen, kam dieses Jahr noch eine weitere Vorfreude dazu: Endlich geht es los mit dem Impfen gegen dieses vermaledeite Virus“, fügte Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer (Grüne) hinzu. Die Impfungen seien „eine echte Überlebenschance“ für Personen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind. „Bis alle geimpft sind, die sich impfen lassen wollen“, würde es lange dauern und anstrengend werden. „Dafür bitten wir um Verständnis und Geduld. Und während des Wartens dürfen wir um Himmels Willen nicht unvorsichtig werden.“

Corona in Hessen: Sozialministerium vermeldet aktuelle Fallzahlen

+++ 15.20 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach wurden am Sonntag (27.12.2020) 1.325 Neuinfektionen und 61 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona bestätigt. Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gab es am Sonntag im Kreis Waldeck-Frankenberg. Hier wurden insgesamt 426 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI im Kreis Waldeck-Frankenberg bei 282,7, der damit nach dem Kreis Limburg-Weilburg (308,9) in Hessen auch die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufweist.

Insgesamt sind die 7-Tage-Inzidenzen in Hessen eher rückläufig. Über die Feiertage Ende Dezember ist bei der Interpretation der Fallzahlen allerdings zu beachten, dass die Menschen kaum zum Arzt gehen, wodurch insgesamt weniger Corona-Befunde auftreten und außerdem sind einige Gesundheitsämter über die Feiertage und am Sonntag nicht besetzt, weshalb die Zahlen womöglich erst verspätet übermittelt werden.

In einem Altenheim in Grünberg im Landkreis Gießen wurden außerdem 44 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 13 Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Infizierten seien isoliert worden, für die Einrichtung gelte ein Besuchsverbot, teilte die Kreisverwaltung am Sonntag (27.12.2020) mit. Der Reihentest sei bereits vor Heiligabend vorgenommen worden. Erst wenige Tage zuvor hatte es im Kreis Gießen bereits einen Ausbruch in einem Altenheim* gegeben. In der Senioren-Residenz in Fernwald-Annerod wurden kurz vor Weihnachten 69 Menschen positiv auf das Virus getestet.

Corona-Pandemie: Erste Intensiv-Schwester in Frankfurt geimpft

+++ 10.55 Uhr: Die erste Intensiv-Krankenschwester ist am Sonntag (27.12.2020) in Frankfurt gegen das Coronavirus geimpft worden. Zeynep Kallmayer arbeitet am Uniklinikum in Frankfurt und ist „eine Pflegekraft, die seit Beginn der Corona-Pandemie in Hessen an vorderster Stelle Covid-19 erkrankte Menschen stationär versorgt hat“, wie die Klinik am Vormittag mitteilt. Die 50 Jahre alte Intensiv-Schwester bekam am Sonntagmorgen bereits den schützenden Piks.
Zunächst wurden nur rund 10.000 Impfdosen nach Hessen geliefert. 150 davon bekam die Frankfurter Uniklinik als eines der Schwerpunktzentren für Covid-19-Patienten in Hessen.

Eine Pflegekraft am Uniklinikum Frankfurt erhält eine Covid-Impfung. Die ersten Dosen des Biontech/Pfizer Impfstoffs werden verabreicht.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des RKI

Update vom Sonntag, 27.12.2020, 8.30 Uhr: In Hessen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts innerhalb von 24 Stunden 1.325 Corona-Neuinfektionen registriert. Im selben Zeitraum starben 61 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung (Stand 27.12.2020, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.484. Insgesamt wurden in Hessen bislang 131.434 Corona-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt am Sonntag für das ganze Land bei 161,8.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist heute am fünften Tag in Folge der Kreis Limburg-Weilburg auf. Dort liegt der Inzidenzwert derzeit bei 308,9. Dahinter folgen der Kreis Waldeck-Frankenberg (282,6) und und der Kreis Gießen (252,7). In der Stadt Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 135,2, in Offenbach bei 181,1. Derzeit liegen noch sieben Kreise in Hessen über dem kritischen Wert von 200 und erreichen damit die Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationsstufenkonzeptes.

Corona-Pandemie: Impfstart in Hessen

Die große Impfaktion gegen das Coronavirus beginnt auch in Hessen an diesem Sonntag (27.12.2020). Dafür stehen dem Land zunächst knapp 10.000 Impfdosen zur Verfügung. Am Samstag (26.12.2020) kam die erste Lieferung mit dem Impfstoff der Mainzer Firma Biontech wie geplant in Hessen und anderen Bundesländern an.

Sobald der Corona-Impfstoff in ausreichendem Maße vorhanden und ein Großteil der Menschen in den Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern im Land geimpft ist, sollen voraussichtlich Mitte bis Ende Januar 2021 in einer nächsten Phase sechs zentrale Impfstellen in Hessen öffnen - in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Gießen, Fulda und Darmstadt. Schrittweise und bei noch mehr Impfstoff sollen dann die restlichen 22 Impfzentren hochgefahren werden. Wenn alle 28 Impfzentren im Vollbetrieb sind, können den Angaben zufolge täglich etwa 30.000 Schutzimpfungen gegen das Coronavirus vorgenommen werden.

Corona in Hessen: Erste Impfungen sollen bereits am Wochenende beginnen

+++ 18.23 Uhr: Am Sonntag (27.12.2020) will Hessen mit der großen Impfaktion gegen das Coronavirus starten. Dafür stehen voraussichtlich zunächst knapp 10.000 Impfdosen zur Verfügung. Die Hälfte der Einheiten soll direkt genutzt werden, die übrigen 5000 Dosen werden für die wichtige zweite Impfung bereitgehalten. Zuerst werden Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen sowie Mitarbeiter auf den Covid-19-Intensivstationen der Krankenhäuser geimpft.

Der Bund hatte Hessen weitere Lieferungen noch in diesem Jahr in einer Größenordnung von fast 100.000 Dosen in Aussicht gestellt. Sobald Impfstoff in ausreichendem Maße vorhanden und ein Großteil der Menschen in den Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern im Land geimpft ist, sollen voraussichtlich Mitte bis Ende Januar in einer nächsten Phase sechs zentrale Impfstellen in Hessen öffnen - in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt.

Coronavirus in Hessen: Weitere Neuinfektionen über Feiertage

+++ 11:22 Uhr: Auch an Weihnachten gibt es weitere Neuinfektionen in Hessen. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) haben sich innerhalb eines Tages 903 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dabei gelte zu beachten, dass während der Feiertage weniger getestet und weniger Ergebnisse gemeldet werden, wie das RKI mitteilt.

Die Zahl der Todesfälle stieg um 27 auf insgesamt 2423. Derzeit beträgt die 7-Tage-Inzidenz in ganz Hessen 169. In den hessischen Krankenhäusern werden laut dem Intensivregister der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 482 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, 246 davon müssen beatmet werden. Aktuell sollen hessenweit 1689 von 2041 verfügbaren Intensivbetten belegt sein, auch von Patienten mit anderen Krankheiten.

Corona in Hessen: Erste Fuhre des Impfstoffes kommt an

Update von Samstag, 26.12.2020, 09:32 Uhr: Die erste Fuhre des Impfstoffs der Firma Biontech gegen das Coronavirus wurde ausgeliefert, mehrere zehntausend Dosen wurden an die Bundesländer verteilt. Hessen erhält in dieser ersten Lieferung etwa 10.000 Einheiten des Impfstoffs. Die erste Hälfte der Impfungen soll ab morgen durch mobile Teams verabreicht werden. Eine Sicherheitsmaßnahme, damit man in jedem Fall genügend Dosen für die zweite Impfung zur Verfügung hat. Laut Plan sollen am kommenden Montag und Dienstag weitere 100.000 Dosen dazukommen. Hessens Innenminister Beuth rechnet mit knapp 50.000 Impfungen pro Woche.

Zunächst sollen Personen in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Die Impfzentren werden nach und nach öffnen, sobald genügend Dosen des Impfstoffs vorhanden sind. Bei voller Verfügbarkeit sollen bis zu 30.000 Menschen pro Tag geimpft werden können.

Corona in Hessen: Test-Stop in Testcenter am Flughafen Frankfurt

+++ 20.15 Uhr: Das Testcenter am Flughafen Frankfurt ist derzeit überlastet. Wie die Polizei Frankfurt auf Twitter schreibt, ist das Centogene-Center, wo sich Menschen auf das Coronavirus testen lassen können, momentan stark frequentiert. Es muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Menschen werden aufgerufen, eine Maske zu tragen, Abstände einzuhalten und auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Bereits am Wochenende vor Weihnachten war es zu langen Schlangen gekommen. Auf ihrer Webseite erklärte die Firma für ihr Testzentrum am Flughafen Frankfurt: „Aufgrund der hohen Nachfrage können wir heute (25.12) keine weiteren Kunden annehmen. Danke!“

Corona in Hessen: Zahl der Neuinfektionen stark gestiegen

+++ 16.27 Uhr: Am heutigen ersten Weihnachtstag verkündet das Robert-Koch-Institut auf seinem Dashboard für Hessen 2.991 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 129.206 Fälle registriert. 65 weitere Personen mit Covid-19 sind gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten auf 2.396. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 194,0. Corona-Hotspot im Bundesland bleibt der Kreis Limburg-Weilburg mit einer Inzidenz von 379,8. Dahinter liegt der Odenwaldkreis mit 330,9. Beide befinden sich weit über dem kritischen Inzidenzwert von 200, ab dem gesonderte Maßnahmen greifen. In Frankfurt wurden 242 Neuinfektionen vermeldet. Für den Kreis Waldeck-Frankenberg wurden keine neuen Infektionen oder Todesfälle vermeldet, was daran liegen könnte, dass das örtliche Gesundheitsamt die Zahlen nicht oder nicht rechtzeitig übermittelt hat.

Corona in Hessen: Die Aktuellen Fallzahlen des RKI

Das Sozialministerium, das die Fallzahlen jeden Nachmittag verkündet, teilte heute auf Twitter mit, dass das RKI keine Daten für Hessen zur Verfügung gestellt hätte. Deshalb gebe es „heute kein aktuelles Bulletin“. Das Ministerium verweist stattdessen auf die Zahlen von Heiligabend. Die aktuellen Daten des RKI unterscheiden sich von denen, die die Landkreise und Städte selbst vermelden.

Corona in Hessen: Bischof spricht von „Pandemie der Einsamkeit“

Er sprach von einer „Pandemie der Einsamkeit“. Man dürfe den Begriff der Pandemie nicht inflationär benutzen. Doch es müsse nachdenklich stimmen, „wenn offenbar diese Erfahrung um sich greift, die mehr und mehr Menschen machen: Eigentlich habe ich kein echtes Gegenüber“, sagte der katholische Geistliche am 1. Weihnachtsfeiertag im Fuldaer Dom. Gegen Covid gebe es einen Impfstoff, doch wie sehe es mit der Einsamkeit aus? Resonanz in einem Gegenüber sei ein Grundbedürfnis, wesentlich für unser Leben. Gerade Situationen wie die derzeitige Corona-Krise könnten Menschen formen. „Das kann positiv wie negativ sein, traumatisierend wie heilend.“

Corona in Hessen: Viele Kreise weiterhin über kritischem Inzidenzwert

+++ 16.50 Uhr: Das Sozialministerium vermeldet die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen. Sie weichen teils erheblich von den Werten ab, die die Landkreise und Städte selber bekanntgeben. Möglicherweise wurden sie nicht oder nicht rechtzeitig an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Demnach habe das RKI in Hessen 1.165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 35 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Für die Landkreise Bergstraße, Kassel, Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg und die Stadt Kassel sind keine Neuinfektionen und Todesfälle aufgeführt. In anderen Regionen, wie beispielsweise Offenbach oder dem Main-Taunus-Kreis, unterscheiden sich die Zahlen der Behörden ebenfalls erheblich von denen, die an das RKI übermittelt wurden und fallen deutlich niedriger aus.

Mehrere Landkreise in Hessen liegen über dem kritischen Corona-Inzidenzwert von 200. (Symbolbild)

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Fallzahlen

Update vom Donnerstag, 24.12.2020, 6.39 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für den 24. Dezember um 0.00 Uhr in Hessen 1.165 neue Corona-Infektionen. Weitere 35 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden mit dem oder am Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen steigt damit auf 2.331.

Die Inzidenz im Bundesland liegt bei 185,2 und damit Bundesweit im Mittelfeld. Insgesamt haben sich in Hessen seit Beginn der Pandemie 126.214 Menschen mit dem Virus infiziert, rund 95.700 sind wieder genesen. Derzeit gibt es laut RKI in Hessen rund 28.200 aktive Corona-Fälle, rund 700 weniger, als noch am Vortag.

Limburg-Weilburg mit höchster Corona-Inzidenz in Hessen

Der am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffene Kreis in Hessen ist Limburg-Weilburg. Dort liegt die Inzidenz am 24. Dezember bei 356,0. Es folgen der Kreis Hersfeld-Rothenburg mit einem Wert von 299,0 und der Odenwaldkreis mit einer Inzidenz von 294,7. Die geringste Corona-Inzidenz in Hessen weist der Hochtaunuskreis auf. Dort liegt der Wert bei 105,9. Für das gesamte Bundesland liegt der Wert bei 185,2. Ziel der Bundesregierung ist ein Wert von 50, damit es Gesundheitsämtern wieder möglich ist, Infektionen nachzuverfolgen und so weitere Ansteckungen zu verhindern.

Noch immer ist das Coronavirus in Hessen weit verbreitet.

Die aktuellen Fallzahlen des Hessischen Sozialministeriums

+++ 16.50 Uhr: Nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums (23.12.2020, Stand 0 Uhr) wurden in Hessen innerhalb von 24 Stunden 2.411 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Weiterhin befinden sich 13 Regionen in Hessen über dem kritischen Inzidenzwert von 200. Der Kreis Limburg-Weilburg weist mit einer Inzidenz von 338 derzeit die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf. Auch im Odenwaldkreis (325,9), im Main-Kinzig-Kreis (299,2) und in Kreis Hersfeld-Rotenburg (295,1) liegt die Inzidenz am Mittwoch sehr hoch.

Corona in Hessen: 96 Todesfälle an oder mit dem Virus

Innerhalb eines Tages sind 96 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Die meisten Todesfälle an oder mit einer Covid-Erkrankung gab es im Wetteraukreis. Hier sind 14 Menschen an den Folgen von Corona gestorben. Eine hohe Zahl Verstorbener mussten auch Darmstadt (8), Frankfurt (7), der Kreis Darmstadt-Dieburg (5), der Kreis Bergstraße (5) und Wiesbaden (5) verzeichnen.

Die meisten Neuinfektionen gab es nach Angaben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration im Main-Kinzig-Kreis, wo 322 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. In Frankfurt waren es 289 Neuinfektionen, im Kreis Offenbach 201 und im Main-Taunus-Kreis 162.

Corona in Hessen: Zunehmende Zahl von Todesfällen bemerkbar

+++ 11.16 Uhr: Die zunehmende Zahl der Sterbefälle infolge der Corona-Pandemie macht sich auch in Hessen zunehmend bemerkbar. Wie die Gießener Allgemeine berichtet*, sind die Kapazitäten des dortigen Krematoriums für die Lagerung und Verbrennung von Leichen erschöpft. „Wir können aber keine Särge mehr annehmen, die bei uns zwischengelagert werden sollen“, sagte der Sprecher der für das Krematorium zuständigen Stadtwerke Gießen gegenüber der Gießener Allgemeinen.

Immer größere Probleme bei Lagerung von Corona-Toten

Auch das Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) stößt nach eigenen Angaben mit seinen Kühlkapazitäten für Verstorbene an seine Grenzen. Man wolle „weitere Kühlkapazitäten“ anschaffen. Welche das sein sollen, war zunächst unklar. Verschärfend kommt hinzu, dass die Bestattung von Menschen, die mit oder an dem Coronavirus verstorben sind, aufwändiger ist, als bei anderen Sterbefällen. Die Oberfläche des Sargs muss vor der Ankunft am Friedhof desinfiziert werden. Auch die Behandlung der Leichen gestaltet sich unter Corona-Regeln schwieriger.

Bereits vergangene Woche (17.12.2020) hatte die Stadt Hanau begonnen, Verstorbene in einem Kühlcontainer auf dem Hauptfriedhof der Stadt zu lagern*. Dort hatten die Kapazitäten der Krankenhäuser für die Lagerung der Corona-Toten ebenfalls nicht mehr ausgereicht.

Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder deutlich an

Update vom Mittwoch, 23.12.2020, 06.14 Uhr: Die Corona-Pandemie Hessen weiterhin fest im Griff, das zeigen auch die aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Nachdem am Dienstag (22.12.2020) noch 676 Neuinfektionen hinzukamen und der Wert damit zum zweiten Mal in Folge sank, ist am Mittwoch wieder ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Das RKI meldet innerhalb der letzten 24 Stunden einen Anstieg von 2411 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 23.12.2020, 0 Uhr). Darüber hinaus gab es laut RKI 96 neue Todesfälle.

Am kritischsten ist die Inzidenz im Kreis Limburg-Weilburg. Dort liegt sie aktuell bei 338,5 und verzeichnete damit erneut einen Anstieg im Vergleich zum Vortag (311,8). Dahinter folgt der Odenwaldkreis, dort ist die Inzidenz weiterhin hoch, sank jedoch im Vergleich zum Vortag etwas und liegt jetzt bei 325,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Danach folgt der Main-Kinzig-Kreis mit 299,6 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Dienstag (22.12.2020) wieder. In Frankfurt liegt die Inzidenz laut RKI aktuell bei 176,2.

Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den RKI-Zahlen abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI.

Corona in Hessen: 13 Regionen mit kritischen Inzidenzen

Update vom Dienstag, 22.12.2020, 16.16 Uhr: 13 Kreise und Städte in Hessen liegen aktuell über dem kritischen Corona-Inzidenz-Wert von 200. Das zeigen die Daten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Stand 22.12.2020 0 Uhr). Damit sind diese Regionen auf der höchsten Stufe des hessischen Eskalationsstufenprinzips und Ausgangssperren sind dort möglich.

Die höchste Inzidenz in Hessen und damit Corona-Hotspot ist weiter der Odenwaldkreis mit 329. Sehr hohe Inzidenzwerte weisen auch die Kreise Limburg-Weilburg (311,3), Waldeck-Frankenberg (306,3), Hersfeld-Rotenberg (296,7), der Vogelsbergkreis (286,9), der Main-Kinzig-Kreis (270,7) und Gießen (259,3) aus.

Corona in Hessen: Main-Kinzig-Kreis mit meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen gibt es im Main-Kinzig-Kreis, wo 100 Menschen positiv auf Corona getestet wurden. Viele Corona-Neuinfektionen gab es auch in Fulda (58), Groß-Gerau (57), dem Wetteraukreis (57) und in den Städten Frankfurt und Wiesbaden (jeweils 50).

Corona in Hessen: In vielen Kreisen und Städten gilt mittlerweile eine nächtliche Ausgangssperre.

Hessen: Corona prägt weiterhin den Alltag

Erstmeldung vom 22.12.2020, 11.22 Uhr: Ob Verlängerung nächtlicher Ausgangssperren, vorübergehende Lockerungen des Lockdowns über die Feiertage oder der Aufbau von Impfzentren: Das Coronavirus bestimmt noch immer den Alltag in Hessen. Während mittlerweile in 16 Kreisen und Städten nächtliche Ausgangssperren gelten, scheinen die Anfang Dezember verschärften Maßnahmen in Teilen Wirkung zu zeigen. Auch wenn die Infektionszahlen in Hessen noch immer hoch sind und die 7-Tage-Inzidenz weiterhin in vielen Regionen deutlich über dem kritischen Wert von 200 liegt, ist die Zahl der Neuinfektionen nun an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gesunken. Am Dienstag (22.12.2020) sind weniger als tausend Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden.

Corona in Hessen: Rückgang zur dunkelroten Stufe des Eskalationsstufenprinzips

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden auf 676 Fälle (Stand, Dienstag, 22.12.2020, 0 Uhr). Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie 122.638 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 53 Menschen in Hessen starben in den letzten 24 Stunden an oder mit Covid-19, sodass sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf nun insgesamt 2.200 erhöht hat.

Die Inzidenz wird für Hessen derzeit mit 199,5 angegeben. Damit liegt das Bundesland nur knapp unter der kritischen Marke von 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, ab dem laut dem hessischen Eskalationsstufenprinzip zusätzliche Maßnahmen wie zum Beispiel Ausgangssperren zur Eindämmung der Pandemie verhängt werden können.

Corona in Hessen: Erste Impfungen in Wiesbaden bereits nach Weihnachten

Derweil laufen in Wiesbaden die Vorbereitungen auf den Beginn der Corona-Impfungen auf Hochtouren. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, sollen bereits kurz nach Weihnachten die ersten Menschen in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Bevor das Impfzentrum im Rhein-Main-Congress-Center (RMCC) seine Arbeit aufnimmt, sollen vermutlich bereits ab dem 27. Dezember mobile Teams in Alten- und Pflegeeinrichtungen die ersten Corona-Impfungen verabreichen.

Corona in Hessen: Viele Covid-19-Patienten müssen in Krankenhäusern beatmet werden

Nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DVI) werden in Hessen aktuell 431 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand, Dienstag, 22.12.2020). Das entsprach 26,5 Prozent aller belegten Intensivbetten. Insgesamt müssen mit 242 derzeit über die Hälfte der Covid-19-Patienten in hessischen Krankenkhäusern beatmet werden. (Joel Schmidt, Max Schäfer) *fnp.de, op-online.de, wetterauer-zeitung.de, giessener-allgemeine.de und wlz-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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