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Corona-Lage in Hessen: Landesweite Inzidenz unter 150 – Drei Städte und Kreise noch immer über 200

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Die Corona-Lage in Hessen bleibt ernst. Während ein Kreis unter den kritischen Wert von 100 rutscht, steigen die Zahlen in anderen Regionen. Der News-Ticker.

  • Die Landesweite Coronavirus*-Inzidenzen in Hessen sinkt erneut leicht.
  • Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus in Hessen* im News-Ticker.
  • Ein Pilotprojekt bindet die Betriebsärzte vier hessischer Firmen in die Impfkampagne mit ein.

Update vom Dienstag, 04.05.2021, 07.28 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht (Stand 04.05.2021, 03.10 Uhr). Demnach haben sich in den vergangenen 24 Stunden 387 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Darüber hinaus sind weitere 29 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen insgesamt bei 146,3 (Vortag: 152,4). Damit setzt sich die sinkende Tendenz der vergangenen Tage weiter fort.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet weiter die Stadt Offenbach mit 242,6. Allerdings sank der Wert im Vergleich zum Montag (267,1) deutlich. Es folgen der Kreis Fulda mit 214,7 (Vortag: 22,9) und der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 207,1 (Vortag: 209,6). Entspannter ist die Corona-Lage dagegen im Wetteraukreis, wo die 7-Tage-Inzidenz weiter sank und nun bei 92,8 liegt. Im Kreis Waldeck-Frankenberg, der noch am Montag unter der 100er-Marke lag, stieg die Inzidenz sprunghaft an und liegt nun bei 113,8.

Corona-Lage in Hessen ernst: Mehrere Inzidenzen steigen – Drei Städte und Kreise über 200

+++ 15.45 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist erneut leicht gesunken. Am vergangenen Sonntag (02.05.2021) meldete das hessische Sozialministerium noch eine Inzidenz von 153,4 – heute liegt der Wert bei 152,4. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich 626 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert – elf sind gestorben. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle liegt in Hessen damit aktuell bei 265.602.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von mittlerweile 267,1 bleibt die Stadt Offenbach auch nach wie vor Spitzenreiter in Hessen. Danach folgen der Landkreis Fulda mit einer Corona-Inzidenz von 220,9 sowie der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 209,6. Auch der Lahn-Dill-Kreis hat seine Corona-Zahlen nicht unter Kontrolle: Die Inzidenz hat sich nach 74 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden von 144,5 auf 171,7 erhöht. Zudem liegen im Schwalm-Eder-Kreis 58 Neuinfektionen vor – die Inzidenz stieg daher von 107,4 auf 121,9. Auch im Odenwaldkreis stieg die Corona-Inzidenz mit 179,9 im Vergleich zum Vortag (161,3) stark an.

Corona-Situation in Hessen: Waldeck-Frankenberg wieder im zweistelligen Bereich

Erfreulicher sehen dagegen die offiziellen Corona-Zahlen aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg aus. Dort sank die Inzidenz laut den Veröffentlichungen des hessischen Sozialministeriums von zuletzt 102,3 auf 94,6. Damit ist der Kreis aktuell der einzige in Hessen, in dem sich die 7-Tage-Inzidenz unter dem kritischen Wert von 100 befindet. Auch in anderen Kreisen gingen die Werte teils zurück: In Frankfurt sank die Inzidenz nach 99 Fällen in den letzten 24 Stunden von 193,2 auf 179,1 – im Landkreis Kassel liegt der Wert nur noch bei 128,4.

Die Anzahl der gemeldeten Todesfälle (11) verringerte sich im Vergleich zum Vortag (15) leicht. Die Landkreise Gießen sowie Limburg-Weilburg verzeichnen mit jeweils zwei Todesfällen die meisten innerhalb des erfassten Zeitraums.

  • Kreis Bergstraße: 11 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 134,6.
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 19 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 116,2.
  • Kreis Fulda: 43 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 220,9.
  • Kreis Gießen: 2 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 178,4.
  • Kreis Groß-Gerau: 33 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 154,5.
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: 12 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 209,6.
  • Hochtaunuskreis: 5 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 107,6.
  • Kreis Kassel: 3 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 128,4.
  • Lahn-Dill-Kreis: 74 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 171,7.
  • Kreis Limburg-Weilburg: 5 Neuinfektionen, 2 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 181,5.
  • Main-Kinzig-Kreis: 21 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 163,6.
  • Main-Taunus-Kreis: 36 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 127,9.
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: 1 Neuinfektion, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 132,7.
  • Odenwaldkreis: 21 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 179,9.
  • Kreis Offenbach: 37 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 131,5.
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 9 Neuinfektion, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 134,6.
  • Schwalm-Eder-Kreis: 58 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 121,9.
  • Vogelsbergkreis: 3 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 129,7.
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 94,6.
  • Werra-Meißner-Kreis: 9 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 161,0.
  • Wetteraukreis: 14 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 104,4.
  • Stadt Darmstadt: 10 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 122,0.
  • Stadt Frankfurt: 99 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 179,1.
  • Stadt Kassel: 12 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 168,2.
  • Stadt Offenbach: 53 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 267,1.
  • Stadt Wiesbaden: 38 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 160,2.
  • Gesamt: 626 Neuinfektionen, 11 Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 152,4.
  • Quelle: Hessisches Sozialministerium | Stand: 03.05.2021, 0 Uhr | Hinweise: Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.

Corona in Hessen: Bald Impfungen in Schulen und Supermärkten ? – Stadt hat freie Astrazeneca-Termine

+++ 14.00 Uhr: Im Impfzentrum Frankfurt sind noch Termine für diese Woche zur Corona-Impfung mit Astrazeneca frei. Insbesondere am kommenden Samstag (08.05.2021) sowie am Sonntag (09.05.2021) sind noch Termine verfügbar (Stand: 03.05.2021, 1300 Uhr). Personen der Priorisierungsgruppen eins bis drei, für die das Impfzentrum Frankfurt zuständig ist, können sich auf der entsprechenden Internetseite für die Impfung gegen das Coronavirus anmelden. Eine Änderung des Impfstoffs im Impfzentrum ist nicht möglich.

Weil die Impfungen gegen das Coronavirus wie hier in Frankfurt nur langsam vorankommen, bleibt die Zahl der Neuinfektionen hoch.

Corona in Hessen: Impf-Pilotprojekt startet

+++ 11.54 Uhr: Ab Juni sollen bundesweit Betriebsärzte in die Impfkampagne im Kampf gegen das Coronavirus eingebunden werden. Derweil hat Hessen bereits in vier Pharma- und Gesundheitsunternehmen damit begonnen. In einer Pressemitteilung des Sozial- und Innenministeriums von Hessen heißt es, dass „das Land der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Frankfurt, dem Pharmaunternehmen Merck KGaA in Darmstadt, der B.Braun Melsungen AG sowie der Marburger Pharmaserv GmbH insgesamt rund 10.000 Impfdosen“ zur Verfügung stellt. Das Pilotverfahren in den Unterhehmen soll „wertvolle Erfahrungen und Impulse für die dritte Säule der bundesweiten Impfkampagne“ liefern.

Corona in Hessen: Bald Impfungen in Schulen und Supermärkten ?

+++ 10.15 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte jüngst, die Impfung gegen das Coronavirus in Bayern künftig auch in Schulen und Supermärkten durchzuführen. „Generell gilt: Wir brauchen Ärzteteams, die in mobilen Impfstationen in Supermärkten impfen können. Auch in Apotheken sollte geimpft werden“, sagte Söder gegenüber der Welt. Junge Menschen sollen laut Söder zudem frühzeitig geimpft werden. Schulimpfungen müssten laut ihm daher genauso wie Betriebs- und Familienimpfungen ein fester Baustein sein, wenn man schnell aus der Pandemie herauskommen wolle. 

Darüber, ob solche Vorgehensweisen auch in Hessen geplant sind*, wollte Michael Schaich, Pressesprecher beim Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, keine finale Aussage treffen. „Grundsätzlich sollen Bürger, die noch nicht geimpft werden konnten, in Zukunft einen einfachen und raschen Weg zur Immunisierung finden. Dabei ist aber auch wichtig, dass die Impfungen durch qualifiziertes Personal durchgeführt und dokumentiert werden“. Das berichtet hna.de*.

Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt: Inzidenz sinkt leicht – RKI gibt aktuelle Zahlen bekannt

Update vom Montag, 03.05.2021, 07.39 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Zahlen zur Corona-Situation in Hessen veröffentlicht. Auch am Montagmorgen (03.05.2021; Stand: 03.10 Uhr) verzeichnet Hessen insgesamt eine leicht sinkende 7-Tage-Inzidenz. Nach 153,4 am Sonntag liegt diese nun bei 152,4. Insgesamt verzeichnet das RKI für Hessen innerhalb der letzten 24 Stunden 626 neue Corona-Fälle in Hessen. Darüber hinaus sind elf weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. (Symbolfoto)

Angespannt ist die Corona-Lage weiter in der Stadt Offenbach. Dort verzeichnet das RKi die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen. Sie liegt bei 267,1 (Vortag 266,3). Es folgen der Kreis Fulda (220,9), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (209,6) und der Kreis Limburg-Weilburg (181,5). Im Kreis Waldeck-Frankenberg hat sich die Lage dagegen weiter entspannt. Dort liegt der Inzidenzwert erstmals wieder im zweistelligen Bereich bei 94,6.

Corona-Lage in Hessen: Inzidenz steigen wieder – Intensivbetten knapp

+++ 20.34 Uhr: Wie ernst die Corona-Lage in Hessen noch immer ist, lässt sich nicht nur anhand der Inzidenz und der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ablesen. Auch die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken und Krankenhäusern gibt Aufschluss. Hier zeigt sich: Noch immer ist von Entspannung keine Spur. Derzeit sind in Hessen nämlich 1.720 der Intensivbetten belegt, somit gibt es derzeit nur 228 freie Betten, meldet das Intensivregister (Stand: 02.05.2021, 20.19 Uhr). Das sind im Durchschnitt 2,4 pro Standort. Ein kleiner Lichtblick bleibt jedoch, denn innerhalb von sieben Tagen ist es möglich, immerhin 765 weitere Intensivbetten in Hessen aufzustellen, heißt es im Register.

In Hessen sind aktuell weniger als 250 Intensivbetten frei. (Archivbild)

Corona-Situation in Hessen: Landesweite Inzidenz sinkt trotz Anstieg in mehreren Regionen

+++ 16.59 Uhr: Abermals ist die Corona-Inzidenz in Hessen leicht gesunken. Am Sonntag (02.05.2021) meldet das hessische Sozialministerium eine Inzidenz von 153,4, am Vortag (01.05.2021) lag diese noch bei 157,5. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich 1.205 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert, 15 Menschen sind verstorben. Am Vortag lagen 1.444 Neuinfektionen vor. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionsfälle liegt damit in Hessen bei 264.976.

Spitzenreiter bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bleibt in Hessen die Stadt Offenbach. Das Sozialministerium meldete eine Inzidenz von 266,3. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 260,2 und ist damit wieder leicht gestiegen. Ebenfalls über einem Wert von 200 liegt die Inzidenz des Kreises Hersfeld-Rotenburg. Die Inzidenz ist von 213,7 am Vortag auf 218,7 angestiegen. Auch der Odenwaldkreis hat seine Corona-Zahlen nicht unter Kontrolle. Die Inzidenz hat sich von 138,6 auf 161,3 innerhalb der letzten 24 Stunden erhöht. Zudem liegen im Odenwaldkreis 40 Neuinfektionen vor, am Vortag waren es 22.

Angespannte Corona-Lage in Hessen: Teils steigende Inzidenzen, teils sinkende Zahlen

Ebenfalls eine hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen wird für die Stadt Frankfurt vermeldet. Am Vortag waren es 154 neu infizierte Personen, am Sonntag 209. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 181,8 am Vortag auf 193,2 angestiegen. Ebenfalls gestiegen ist die Inzidenz mit 146,6 am Sonntag im Kreis Kassel. Am Vortag lag sie noch bei 139,4.

Anders sieht es in der Stadt Kassel aus. Hier ist die Inzidenz innerhalb der letzten 24 Stunden von 192,4 auf 179,6 gesunken. Auch in anderen Teilen Hessens scheint sich die Corona-Lage etwas zu entspannen, auch wenn alle Kreise weiterhin im dreistelligen Bereich bleiben. Im Kreis Fulda ist die 7-Tage-Inzidenz laut dem Sozialministerium von 229,0 am Vortag auf 219,6 gesunken. Der Kreis Gießen verzeichnet eine Inzidenz von 178,8 (Vortag: 193,2). Ebenfalls stark heruntergegangen sind die Zahlen im Lahn-Dill-Kreis: Am Sonntag liegt die Inzidenz bei 144,5 – am Vortag lag diese noch bei 172,1. Allerdings wurden im Lahn-Dill-Kreis in den letzten 24 Stunden keine Neuinfektionen gemeldet, einen Tag zuvor waren es 90.

Corona in Hessen: Betriebsärzte sollen bald Impfstoff verabreichen dürfen

+++ 13.53 Uhr: Spätestens ab dem 7. Juni sollen auch Betriebsärzte den Impfstoff gegen das Coronavirus verabreichen dürfen. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche sollen die Betriebsärzte erhalten, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der „Welt am Sonntag“ sagte.

„Aufgrund der Pandemie bis auf weiteres geschlossen!“ steht auf der Tür eines Schnellrestaurants in Offenbach. Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiterhin angespannt, auch wenn in einigen Orten die Inzidenzen sinken. (Symbolbild)

Größere Liefermengen des Impfstoffes erhofft man sich auch am Flughafen Frankfurt. Seit wenigen Tagen können sich die Mitarbeitenden des Flughafens gegen das Coronavirus impfen lassen. Das erste Fazit fällt zwar positiv aus, doch der Impfstoff sei knapp, wie der leitende Arzt der Fraport AG, Michael Sroka, mitteilte. Weil die Fraport eine Flughafenklinik mit Notfallambulanz betreibt, bekommt das Unternehmen wie auch Hausarztpraxen Impfdosen zugeteilt.

Corona in Hessen: Über 1000 Neuinfektionen – Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Sonntag, 02.05.2021, 6.31 Uhr: Es sind sehr kleine Schritte, aber die Richtung stimmt. Die Inzidenz ist in Hessen abermals gesunken. Am Sonntag meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) für das Land einen Durchschnittswert von 153,4 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Samstag (01.05.2021) hat die Inzidenz noch bei 157,5 gelegen.

1.205 Menschen haben sich in Hessen innerhalb eines Tages mit Covid-19 infiziert, 15 Personen sind an den Folgen ihrer Ansteckung mit Corona gestorben, wie das RKI mitteilt (Stand: 3.10 Uhr). Die mit Abstand höchste Inzidenz unter den Regionen in Hessen hat weiterhin die Stadt Offenbach (266,3), die niedrigsten Werte finden sich am Sonntag im Kreis Waldeck-Frankenberg (102,3) und im Wetteraukreis (102,2). Nach den Regelungen der Notbremse werden Beschränkungen wie Ausgangssperren aufgehoben, sobald in einer Region die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt.

Corona in Hessen: Proteste am 1. Mai – Polizei setzt Schlagstöcke ein

+++ 19.40 Uhr: In ganz Hessen haben Tausende Menschen am Samstag (01.05.2021) für Arbeitnehmerrechte demonstriert. In diesem Jahr bestimmte das Thema Arbeitsbedingungen in der Corona-Pandemie die Proteste. Im Bezirk Hessen-Thüringen fanden laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) 36 Veranstaltungen statt, beispielsweise in Kassel, Hanau, Fulda und Offenbach.

Bei einer Mai-Demonstration linker Gruppen in Frankfurt hat die Polizei am Samstagabend Schlagstöcke eingesetzt. Aus dem Demonstrationszug seien Feuerwerkskörper und Nebeltöpfe geworfen worden, berichtete ein Polizeisprecher. Auch seien Beamte angegriffen worden. Es habe daher erste Festnahmen gegeben.

Die Polizei sprach von mindestens 3000 Menschen, die sich zu einem „Tag der Wut“ zunächst auf dem Opernplatz versammelt hatten und dann durch das Bahnhofsviertel zogen. Laut Augenzeugen waren nahezu alle Teilnehmenden vermummt und gleichzeitig bemüht, die Corona-Regeln einzuhalten. 

In Hessen kam es am 1. Mai zu zahlreichen Protesten.

Corona in Hessen: Lage angespannt – Nicht überall sinken die Inzidenzen

+++ 15.15 Uhr: Wie geht es in Hessen in Zeiten der Corona-Pandemie weiter? Den aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums nach zu schließen, befindet sich das Land im Kampf gegen das Coronavirus auf einem guten Weg. Die Inzidenzen sinken in vielen Städten und Kreisen. Und dennoch kommen immer Neuinfektionen in vierstelliger Höhe täglich hinzu. So haben sich im Vergleich zum Freitag (30.04.2021) 1.444 weitere Menschen mit dem Virus infiziert. Zudem vermeldet das Ministerium 16 neue Todesfälle. Die Corona-Inzidenz in Hessen liegt aktuell bei 157,5 (Stand: 01.05.2021, 0 Uhr). Am Vortag lag sie noch bei 166,7.

Die meisten Städte und Kreise können aktuell eine sinkende Corona-Inzidenz vermelden. Lediglich zwei Kreise brechen aus. Im Werra-Meißner-Kreis stieg die Inzidenz von 160 auf 174,9. Und auch im Kreis Marburg-Biedenkopf ist ein sehr leichter Anstieg zu beobachten, von 142,5 auf 142,9. Spitzenreiter in Hessen ist noch immer die Stadt Offenbach. Auch hier sank jedoch die Inzidenz etwas auf nunmehr 260,2 (Vortag: 263,3). In der Stadt Frankfurt hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Zwar ist die Inzidenz in der Metropole noch immer hoch, dennoch liegt sie unter der Marke von 200. Zudem sank sie innerhalb von 24 Stunden nochmals von 196,8 auf 181,8.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt – Ärger um Astrazeneca geht weiter

+++ 12.28 Uhr: Das Chaos um den Impfstoff von Astrazeneca geht weiter. Nach dem hin und her um die Verträglichkeit mitsamt zwischenzeitlichem Stopp in Hessen, Deutschland und Teilen Europas wird es nicht besser. Jeder vierte Impf-Termin mit Astrazeneca soll platzen, weil die Hess:innen es sich doch anders überlegt haben. Das berichtet „tagesschau.de“.

Auch um die Verfügbarkeit von Astrazeneca gibt es Ärger. Die Lieferungen an Hausärzte seien unzuverlässig. In einigen Impfzentren scheint das Vakzin vollständig aufgebraucht.

Corona in Hessen: Sinkende Inzidenz – Erste Kreise bald unter 100?

Update vom Samstag, 01.05.2021, 7.00 Uhr: Der Trend der Woche bestätigt sich auch am Tag der Arbeit. Die Inzidenz in Hessen ist weiter gesunken und beträgt nun 157,5 (Vortag: 166,5). Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 3.09 Uhr). Demnach haben sich seit dem Freitag (30.04.2021) 1445 in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. 16 Menschen sind an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die höchste Inzidenz unter den Regionen in Hessen hat weiterhin die Stadt Offenbach mit 260,2. Am niedrigsten ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner im Kreis Darmstadt-Dieburg (106,1) und im Wetteraukreis (106,4). Dort könnten in der kommenden Woche die Corona-Regeln gelockert werden, sollte die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt leicht – Eine Stadt weiterhin stark betroffen

Update vom Freitag, 30.04.2021, 6.30 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen sinkt leicht, doch sie bleibt auf einem hohen Niveau. Dies zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) vom Freitag (Stand: 3.11 Uhr). Die hessenweite Inzidenz liegt nun bei 166,5 (Vortag: 169,9). Am Donnerstag (29.04.2021) sind 1737 Corona-Infektionen dazugekommen. 28 Personen sind innerhalb eines Tages in Hessen an den Folgen des Virus gestorben.

Vier Regionen liegen nunmehr über der 200er Grenze. An der Spitze liegt noch immer die Stadt Offenbach mit einer Inzidenz von 263,3 (Vortag: 258,7). Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sinkt die Corona-Inzidenz auf nun 231,1 (Vortag: 243,5). Frankfurt bleibt unter der 200er Marke, die Inzidenz liegt nun bei 196,8 (Vortag 196,0). Der Wetteraukreis liegt hessenweit am Fuße der Tabelle, dort liegt die Inzidenz derzeit bei 107,0 (Vortag: 106,1).

Corona in Hessen: Kritische Inzidenz – RKI meldet Neuinfektionen

Update vom Donnerstag, 29.04.2021, 6.00 Uhr: Noch immer liegen in Hessen alle Kreise und kreisfreien Städte mit ihrer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 100. Die Corona-Lage bleibt bei einer hessenweiten Inzidenz von 169,9 (Vortag: 175,5) weiter kritisch. Im gesamten Bundesland haben sich seit Mittwoch (28.04.2021) 2102 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

19 Menschen sind an den Folgen ihrer Ansteckung mit Covid-19 gestorben. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (29.04.2021, Stand: 3.10 Uhr) hervor.

Corona in Hessen: RKI meldet Fallzahlen

Die Stadt Offenbach hat nach nur einem Tag Pause wieder die höchste Inzidenz in Hessen. Diese stieg innerhalb von 24 Stunden von 242,6 auf 258,7. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg fiel der Durchschnittswert an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf 257,6 auf 243,5. In Frankfurt ist die Inzidenz unter die 200er Marke gesunken und liegt am Donnerstag (29.04.2021) bei 196,2 (Vortag: 201,6). Den niedrigsten Wert hat weiterhin der Wetteraukreis mit 106,1.

Corona in Hessen: Wieder viele Neuinfektionen

+++ 15.35 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden 2.036 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Im selben Zeitraum sind außerdem 13 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Hessen auf 6.815.

Die meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert am Mittwoch (28.04.2021) die Stadt Frankfurt mit 299 Fällen. Todesfälle beklagen der Kreis Bergstraße (2), der Wetteraukreis (2), die Kreise Fulda und Gießen, Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Limburg-Weilburg, und Offenbach (jeweils 1), sowie die Städte Darmstadt, Frankfurt, Kassel und Offenbach (jeweils 1).

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche verzeichnet am Mittwoch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die 7-Tage-Inzidenz steigt hier noch einmal leicht auf nunmehr 257,6 (Vortag: 256,0). Danach folgen der Kreis Fulda mit einer Inzidenz von 250,1 (Vortag: 256,8) und die Stadt Offenbach mit einer Inzidenz von 242,6 (Vortag: 307,8). Hier sinkt der Wert im Vergleich zum Vortag merklich und liegt nun wieder unter der Marke von 300. Auch die Stadt Frankfurt liegt mit der 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch weiterhin über der Marke von 200. Der Inzidenzwert steigt kaum merklich von 201,3 auf heute 201,6. Weiterhin liegen alle Kreise in Hessen im dreistelligen Bereich. Die niedrigsten Werte registrieren der Wetteraukreis (104,8) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (121,5).

Corona in Hessen: Inzidenz fällt in einer Region drastisch

Update vom Mittwoch, 28.04.2021, 7.00 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist von Dienstag auf Mittwoch relativ konstant geblieben. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) liegt sie bei 175,5. Am Vortag waren es 176,9. Hessenweit verzeichnete das RKI am Dienstag (27.04.2021) 2036 neue Covid-19-Fälle. 13 Personen starben an dem Folgen des Virus. Damit liegt Hessen noch deutlich über der bundesweiten Inzidenz von 160,6.

Weiterhin liegen sieben Kreise und kreisfreie Städte noch immer über der 200er Marke. Bei der Verteilung hat sich jedoch etwas geändert. Offenbach, welches seit Wochen an der Spitze in Hessen stand, weist derzeit nur noch die dritthöchste Inzidenz auf. Die Offenbacher Inzidenz liegt nun bei 242,6 (Vortag: 307,8).

Coronavirus in Hessen: Sieben Kreise und Kreisfreie Städte über der 200er Marke

An der Spitze liegt am Mittwoch (28.04.2021) nun der Landkreis Hersfeld Rotenburg. Dort blieb die Inzidenz jedoch weitestgehend stabil mit 257,6 Zählern (Vortag: 256,0). Im Landkreis Fulda sank die Inzidenz leicht auf nun 250,1 (Vortag: 256,8).

Die Stadt Frankfurt liegt derzeit wieder knapp über der 200 Marke bei 201,6 Zählern (Vortag: 201,3), bleibt jedoch stabil. Allein in Frankfurt wurden am Dienstag 299 neue Corona-Fälle gemeldet. Eine Person starb an den Folgen des Virus.

Die niedrigste Inzidenz hat auch weiterhin der Wetteraukreis. Dort blieb die Inzidenz stabil auf 104,8 (Vortag: 104,4).

Frankfurt: Sondertermine für Corona-Impfungen mit Astrazeneca auch unter der Woche

+++ 17:25 Uhr: Wie die Stadt Frankfurt mitteilte, bietet das Impfzentrum in der Festhalle nun auch unter der Woche Sondertermine für alle unter 60-jährigen Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 mit dem Impfstoff AstraZeneca an. Gestartet wird damit am Mittwoch (28.04.2021). Natürlich könnten sich weiterhin alle über 60-Jährigen mit dem Impfstoff impfen lassen. Die Anmeldung erfolgt über das Portal Terminland. „Für die Aktion stehen circa 5.500 Sondertermine zur Verfügung. Zusammen mit den über die Landeshotline vergebenen Terminen erreicht unser Impfzentrum damit seine Maximalkapazität von täglich 4.000 Terminen“, sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erinnerte in seiner Regierungsrede im Landtag daran, dass sich Impfwillige mit Astrazeneca impfen lassen können - ohne Priorisierungsvorgaben. „Dies ergibt gerade für jüngere Menschen die Möglichkeit, dass sie jetzt nicht mehr warten müssen.“ Da der Bund diesen Impfstoff vornehmlich den Hausärzten zur Verfügung stelle, werde diese Möglichkeit der Impfung besonders in den Hausarztpraxen bestehen.

Corona in Hessen: Land stellt komplett Geimpfte mit negativ Getesteten gleich

Zudem stellt Hessen vollständig gegen Corona Geimpfte rechtlich mit negativ getesteten Menschen gleich, wie Bouffier im Landtag in Wiesbaden erklärte. Das Land habe in der vergangenen Woche seine Verordnungen nach Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) angepasst. Die Verordnung soll nun für alle Bereiche gelten, in denen bislang Tests erforderlich waren. Die Regel greift demnach 14 Tage nach der vollständigen Impfung. „Es braucht dann keinen Test mehr.“ Dies gelte etwa für den Friseurbesuch, beim Einkaufen und bei Quarantäneregeln.

Corona in Hessen: Hohe Inzidenzen in Städten und Kreisen – eine Region über 300er Marke

+++ 16.30 Uhr: Nach dem RKI hat nun auch das Sozialministerium in Hessen die detaillierten Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Hessenweit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei nun 176,9 und ist damit im Vergleich zum Vortag leicht gefallen (179,5). Binnen 24 Stunden wurden 612 Neuinfektionen gemeldet, zudem 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Die hessenweit höchste Inzidenz weist weiterhin die Stadt Offenbach mit 307,8 auf. Am Vortag lag sie noch bei 318,5. Danach folgt Fulda mit 256,8 (Vortag: 270,7) und dicht dahinter der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 256,0 (Vortag: 263,4). Auch die Stadt Frankfurt ist nun über der 200er Marke. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 191,9, nun ist sie auf 201,3 gestiegen. Über einer Inzidenz von 200 liegen auch Kassel (210,7) und der Kreis Limburg-Weilburg (244,3). Der Main-Taunus-Kreis registriert am Dienstag mit Abstand die meisten Todesfälle. 27 Menschen starben innerhalb von 24 Stunden in Zusammenhang mit Corona. Unter einer Inzidenz von 100 ist weiterhin keine Region in Hessen.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - Lufthansa will trotz Variante B1.627 weiter nach Indien fliegen

+++ 12.05 Uhr: Die Lufthansa hält ihre Flugverbindungen nach Indien trotz der dramatischen Corona-Lage auf dem Subkontinent vorerst weiter aufrecht. Indiens Gesundheitssystem droht aufgrund hoher Fallzahlen – vermutlich durch die Coronavirus-Mutante B. 1.617 bedingt – zu kollabieren. Nach Angaben von Lufthansa fliegen pro Woche zehn Verbindungen zwischen dem Flughafen Frankfurt* und Indien. Trotz hoher Corona-Inzidenz in Hessen, soll das Flugangebot ermöglichen „gesellschaftlich oder wirtschaftlich wichtige Aufgaben erledigen zu können oder nach Hause zu kommen“, erklärte am Dienstag ein Unternehmenssprecher der Lufthansa in Frankfurt.

In der Bundesregierung gibt es nach dpa-Informationen Überlegungen, den Flugverkehr mit dem Land vorübergehend ganz zu stoppen. Die Lufthansa ermöglicht es trotz weitgehendem Einreisestopp Reisenden aus Indien weiterhin zum Flughafen Frankfurt zurückzukehren. Seit Montag (26.04.2021) dürfen nur noch Deutsche und Menschen mit Wohnsitz oder einem Aufenthaltsrecht in Deutschland aus Indien einreisen.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt landesweit weiter – eine Stadt wieder über 300er Marke

Update vom Montag, 26.04.2021, 8.00 Uhr: Die Corona-Inzidenzen in Hessen steigen weiter. Dies zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI). Laut diesen Daten liegen weiterhin sieben hessische Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 200, die Stadt Offenbach liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 318,5 sogar deutlich über der 300er Schwelle. Die landesweite Inzidenz stieg erneut auf nun 179,5. Am Vortag hatte sie bei 177,1 gelegen.

Innerhalb eines Tages meldete das RKI 751 neue Coronafälle in Hessen. 12 Personen starben an den Folgen des Virus. Damit sind seit Beginn der Pandemie 6.754 Personen in Hessen Opfer des Virus geworden.

Am stärksten betroffen von allen Kreisen und kreisfreien Städten ist weiterhin die Stadt Offenbach. Gefolgt wird sie vom Landkreis Fulda mit einer Inzidenz von 270,7 (Vortag: 267,1), Limburg-Weilburg mit 263,5 (Vortag: 289,1) und Hersfeld-Rotenburg mit 263,4 (Vortag: 256,8). Die niedrigste Inzidenz weist derzeit der Wetteraukreis auf (108,0).

In Frankfurt am Main liegt die Inzidenz derzeit bei 191,9 Infektionen pro sieben Tage pro 100.000 Einwohnern (Vortag: 184,3). Die Bankenstadt liegt damit über dem Landesdurchschnitt.

Corona-Pandemie: Offenbach hat in Hessen weiterhin die höchste Inzidenz

+++ 17.35 Uhr: In Hessen werden anhaltend Corona-Fallzahlen gemeldet. Das geht aus der aktuellen Meldung des Sozialministeriums des Landes hervor. Besonders gravierend fällt das Infektionsgeschehen weiterhin in Offenbach aus. Knapp 300 Menschen (statistisch exakt: 299,4) infizierten sich hier im Mittel pro Hunderttausend Einwohner innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur Meldung vom Vortag (24.04.) ist hier immerhin ein Rückgang zu verzeichnen, am Samstag lag die Inzidenz noch bei 313,9.

Ähnlich viele Neuinfektionen verzeichnet der Kreis Limburg-Weilburg, 289,1 beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz nach 58 bestätigten Neuinfektionen hier aktuell. In der Rangfolge dahinter liegt der Kreis Fulda, wo die Sieben-Tage-Inzidenz 267,1 beträgt. Auf über 200 kommen ebenfalls der Kreis Hersfeld-Rotenburg (256,8) und die Stadt Kassel (229,1).

Corona-Zahlen für Hessen: Inzidenz steigt weiter ‒ Pyro-Proteste gegen Ausgangssperren

Update vom Sonntag, 25.04.2021, 9.30 Uhr: Auch am Wochenende liegen die 7-Tage-Inzidenzen in Hessen im dreistelligen Bereich. In sieben Kreisen laut den aktuellen Daten des Robert-Koch-Institut (RKI) sogar über 200 (Stand: 25.04.2021. 3:09 Uhr). Die landesweite Inzidenz stieg weiter an und liegt aktuell bei 177,1 (Samstag: 176,3). Vor einer Woche lag sie noch bei 159,2. Innerhalb eines Tages wurden dem RKI 1.483 Corona-Neuinfektionen in Hessen gemeldet. Neun Menschen starben innerhalb von 24 Stunden an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen seit Beginn der Pandemie auf 6.742.

Am stärksten betroffen ist weiterhin die Stadt Offenbach. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 299,4 (Samstag: 313,9). Es folgen die Kreise Limburg Weilburg mit 289,1 (295,5), Fulda mit 267,1 (271,6), Hersfeld-Rotenburg mit 256,8 (265,9), Gießen mit 243,5 (219,1), die Stadt Kassel mit 229,1 (209,8) und der Kreis Groß-Gerau mit 215,1 (209,3). Am niedrigsten liegt die Inzidenz aktuell im Werra-Meißner-Kreis (103,3). In Frankfurt sinkt die Inzidenz von 174,5 auf 184,3. Damit liegt die Mainmetropole weiterhin im hessischen Mittelfeld und leicht unter dem landesweiten Durchschnitt.

Corona Hessen: Nicht genehmigte Demo in Kassel - Protest gegen Ausgangssperre in Frankfurt

In Frankfurt und Kassel haben am Samstagabend (25.04.2021) insgesamt einige hundert Menschen gegen die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert. Die Demonstrationen verliefen nach Polizeiangaben friedlich. Im Frankfurter Bahnhofsviertel waren zwischen 20.30 Uhr und 22 Uhr etwa 300 Menschen unterwegs. Sie trugen Plakate, einige zündeten stark rauchende Feuerwerkskörper. Die Demonstration war zuvor angemeldet worden. In der Kasseler Innenstadt versammelten sich rund 50 Menschen zu einem halbstündigen, nicht genehmigten Protestzug*. Die Corona-Abstandsregeln wurden dabei laut Polizei weitestgehend eingehalten.

Wenn in einer Stadt oder einem Landkreis die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, dann gelten laut Bundes-Notbremse Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr. Dies ist derzeit in fast allen hessischen Gemeinden der Fall, auch in Frankfurt und Kassel.

Corona in Hessen: Zahlen steigen – Aktuelle Neuinfektionen und Todesfälle

+++ 14.15 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus in Hessen bekannt gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt demnach bei 176,3, innerhalb eines Tages wurden 2.252 neue Infektionen gemeldet. Am Samstag der Vorwoche (17.04.2021) lag die Inzidenz noch bei 158,4, es gab 1552 Neuinfektion innerhalb von 24 Stunden.

In sieben Kreisen liegt die Inzidenz über 200, kein Kreis kann mehr eine Inzidenz von unter 100 aufweisen. Am höchsten in der Stadt Offenbach – hier liegt die Inzidenz sogar über 300. Außerdem übersteigt die Inzidenz in Limburg Weilburg (295,5/Vortag: 286,8), Fulda (271,6/Vortag: 261,7), Hersfeld-Rotenburg (265,9/Vortag: 278,3), Gießen (219,1/Vortag: 194,0), Kassel (209,8/Vortag: 204,3) und Groß-Gerau (209,3/Vortag: 181,3) die 200er Marke. Am niedrigsten liegt die Inzidenz im Werra-Meißner-Kreis (103,3/Vortag: 99,4) und in der Wetterau (109,6/Vortag: 111,9).

Die meisten Neuinfektionen gab es mit 332 in Frankfurt, hier liegt die Inzidenz aktuell bei 184,3 (Vortag: 166,5). Das Ministerium meldete innerhalb eines Tages 18 neue Todesfälle, 3 davon kamen aus der Metropole am Main. Fünf weitere wurden aus Offenbach gemeldet.

Corona in Hessen: Das RKI meldet die aktuellen Zahlen ‒ Inzidenzen steigen weiter

Update vom Freitag, 23.04.2021, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages haben sich demnach 2.010 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt (Stand: 23.04.2021, 3:09 Uhr). Im selben Zeitraum sind zudem 24 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt weiter von 161,5 am Donnerstag auf heute 165,6.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist in Hessen derzeit die Stadt Offenbach auf. Die Inzidenz steigt hier noch einmal von 292,4 auf 299,4 und liegt damit nur noch knapp unter 300. Im Kreis Limburg-Weilburg steigt die Inzidenz ebenfalls noch einmal an und liegt am Freitag bei 286,8 (Vortag: 281). Dann folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von 278,3 (Donnerstag: 275). Insgesamt liegen in Hessen noch fünf Stadt- und Landkreise über der Marke von 200. Den niedrigsten Wert weist aktuell der Werra-Meißner-Kreis auf. Mit 99,4 liegt er als einziger Kreis in Hessen noch knapp unter der Grenze von 100. Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 166,5 im hessischen Mittelfeld (Vortag: 169,1 ).

+++ 16.57 Uhr: Die Corona-Variante aus Südafrika ist auch im Landkreis Limburg-Weilburg angekommen. 13 Fälle der Variante B.1.351 sind im Kreis nachgewiesen (Stand Mittwoch, 21.04.2021). Die Kreisverwaltung warnt vor der „erhöhten Ansteckungsgefahr“. Die Bundeswehr hilft bei der Kontaktnachverfolgung, berichtet fnp.de*.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter – Nur zwei Kreise unter 100er-Marke

+++ 15.00 Uhr: Die Corona-Pandemie hält Hessen weiter in Atem. Dies zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen des hessischen Sozialministeriums. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Infektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner, erhöht sich hessenweit leicht auf 161,5 (Vortag: 156,8). Starke Veränderungen der Inzidenzwerte in den hessischen Kommunen sind diesmal ausgeblieben. Innerhalb eines Tages steckten sich 2386 Hessinnen und Hessen mit dem Virus an. Die Tode von 16 weiteren Personen werden mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht. Damit sind in Hessen seit der Beginn der Pandemie 6691 Personen an den Folgen des Virus gestorben.

Am stärksten betroffen von allen Kreisen und kreisfreien Städten in Hessen ist derzeit die Stadt Offenbach mit einer 7-Tages-Inzidenz von 292,4 (Vortag: 287,8). Auch der Landkreis Limburg-Weilburg mit einer Inzidenz von 281,0 (Vortag: 288,5) und der Landkreis Fulda mit 259,5 (Vortag: 246,0) weisen besonders hohe Werte auf. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Gleich zweimal konnte die wichtige 100er-Inzidenz-Grenze unterschritten werden: Der Werra-Meißner-Kreis konnte seine Inzidenz auf 99,4 (Vortag: 103,3) senken, während der Landkreis Bergstraße eine Inzidenz von 96,5 (Vortag: 109,9) aufweist.

Corona in Hessen: Impfzentrum Frankfurt weist Frau trotz Termin ab

+++ 9.55 Uhr: Eigentlich wollte sich eine 83-Jährige ihre zweite Corona-Impfung im Impfzentrum in Frankfurt abholen. Doch am Eingang Ost der Messe wurde sie mit ihrem Sohn trotz Impftermin und Mobilitätseinschränkung weggeschickt*, berichtet Fr.de. Die demenziell erkrankte Frau ist auf einen Rollator angewiesen, ohne den sie kaum einen Schritt machen kann. Wie schon bei der Erstimpfung vor drei Wochen fuhr der Frankfurter mit seiner Mutter zum Osttor der Messe, das auf der Impfbestätigung explizit als Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen mit Auto aufgelistet ist. Doch dort verwehrte ihnen eine Frau von der Security den Zugang. 

Die beiden sollten zum Haupteingang „City“ der Messe gehen, wo sich die 83-Jährige in einen Rollstuhl setzen könne. Nach ewiger Diskussion und Bitten waren die beiden völlig aufgelöst und fuhren wieder nach Hause – ohne Corona-Impfung. Vonseiten der Sicherheitsfirma heißt es auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau, dass kein solcher Fall bekannt sei. Man bestätigt aber, die Frau hätte mit ihrem Sohn eigentlich durch das Tor Ost fahren dürfen. Man gehe von einem Einzelfall aus.

Corona-Zahlen für Hessen: RKI meldet mehr als 2000 Neuinfektionen

Update vom Donnerstag, 22.04.2021, 6.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages haben sich demnach 2.386 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt (Stand: 22.04.2021, 3:09 Uhr), am vergangenen Donnerstag (15.04.2021) wurden 1.991 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Im selben Zeitraum sind zudem 16 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben. Am vergangenen Donnerstag meldete das RKI 22 Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz stieg erneut leicht von 156,8 am Mittwoch auf heute 161,5.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist in Hessen derzeit die Stadt Offenbach auf. Die Inzidenz steigt hier noch einmal von 287,8 auf nun 292,4. Im Kreis Limburg-Weilburg sinkt der Wert am Donnerstag auf 281 (Vortag: 288,5). Dann folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von 275 (Mittwoch: 249,3). Insgesamt liegen in Hessen noch vier Stadt- und Landkreise über der Marke von 200. Den niedrigsten Wert weist aktuell der Kreis Bergstraße mit 96,5 auf. Auch der Werra-Meißner-Kreis liegt am Donnerstag wieder bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 (99,4). Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 169,1 im hessischen Mittelfeld (Vortag: 160,2).

Die Zahlen fallen insbesondere mit Blick auf die beschlossene Bundesnotbremse* wieder mehr ins Gewicht. Diese schreibt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr ab einer Inzidenz von 100 vor, Schulen müssen ab einem Wert von 165 den Präsenzunterricht einstellen. Die Vorschriften könnten, sofern der Bundesrat seine Zustimmung gibt, bereits ab Samstag (24.04.2021) greifen.

Corona-Testpflicht in Hessen: Brief des Schulamtes sorgt für Verunsicherung in Hanau

+++ 14.15 Uhr: Die Corona-Testpflicht soll seit dieser Woche für mehr Sicherheit an Hessens Schulen sorgen. Ein Versuch des Schulamtes in Hanau die Pflicht durchzusetzen geht aber vielen zu weit. Es ist ein Schreiben des hessischen Kultusministeriums aufgetaucht, das den Eindruck erweckt, dass das Staatliche Schulamt eingeschaltet wird, wenn Eltern ihre Kinder nicht auf Corona testen lassen*.

„Kommen die Erziehungsberechtigten den ihnen hier obliegenden Pflichten nicht nach oder verweigern sie diese, sind sie darauf hinzuweisen, dass in diesem Fall das Jugendamt zwecks Inobhutnahme des Kindes bzw. der/des Jugendlichen verständigt werden muss“, heißt es in einem Brief an die Schulleiterinnen und Schulleiter des Main-Kinzig-Kreises, der der „Frankfurter Rundschau“ vorliegt. Unterzeichnet ist der Brief von der Leiterin eines Staatlichen Schulamtes in Hanau.

Corona in Hessen: Brief sorgt für Beschwerden - Amtsleiterin äußert sich

Nach Informationen der „FR“ seien mittlerweile auch mehrere Beschwerden im Staatlichen Schulamt in Hanau eingegangen*. Die Leiterin des Amtes bedauere die „skurrile Formulierung“. Sie stamme nicht von ihr selbst, sondern aus dem Kultusministerium, räumt Sprecher Philipp Bender ein. Es handelte sich um eine Antwort des Ministeriums darauf, wie Schulen reagieren sollen, wenn Eltern sich über Stunden weigerten, ungetestete Kinder abzuholen, um „die Beschulung zu erzwingen“. Da ein Anruf bei der Polizei laut Ministerium der falsche Weg sei, habe man für diesen „Härtefall“ das Jugendamt empfohlen.

Frankfurter Virologin Ciesek warnt: Asthma-Spray kein „Game-Changer“ gegen Corona

+++ 12.50 Uhr: Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hat Zweifel an der Wirksamkeit des Asthma-Sprays Budesonid* im Kampf gegen Corona geäußert. „Ich würde es nicht als „Game Changer“ bezeichnen“, sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Dienstagabend (20.04.2021) im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hingegen sieht das anders. „Die Ergebnisse machen klinisch Sinn, weil die antientzündliche Wirkung in der Lunge den Verfall der Lungenfunktion verhindern kann“, schrieb der Mediziner auf der Plattform Twitter. Zudem seien kaum Nebenwirkungen zu befürchten.

Lauterbach stützt sich mit seinen Behauptungen auf eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie der Universität Oxford. Ciesek jedoch behauptet, die Studie habe einige Schwächen. Zudem warnt die Virologin davor, das Asthma-Spray nun auf eigene Faust zu kaufen, ohne infiziert zu sein. Dies könne sich als kontraproduktiv erweisen. Die Warnung vor dem Medikament gelte allerdings nur für Gesunde. Asthmatiker, die ein Cortisonspray als (Erhaltungs-)Therapie bekommen, seien nicht gemeint und sollen das natürlich weiter einnehmen, stellt Ciesek bei Twitter klar.

Auf Twitter warnte die Virologin ausschließlich Gesunde davor, das Mittel einzunehmen.

Corona in Hessen: Kreis Limburg-Weilburg weist höchsten Wert Hessens auf

Update vom 21.04.2021, 7.30 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen bleibt angespannt. Weiterhin weisen alle Städte und Landkreise in Hessen eine 7-Tage-Inzidenz im dreistelligen Bereich auf. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwoch (Stand 3.09 Uhr) landesweit 2.178 Corona-Neuinfektionen und 27 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen steigt wieder leicht an: von 156,1 auf 156,8. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 246.957 Menschen mit dem Virus infiziert, 6.675 sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Der Kreis Limburg-Weilburg registriert nach Informationen des RKI mit einer Inzidenz von 288,5 (Dienstag: 260,6) den höchsten Wert in Hessen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist im Kreis demnach wieder sprunghaft angestiegen. Genauso in der Stadt Offenbach, wo die Inzidenz am Mittwoch von 267,9 auf nunmehr 287,8 springt. Danach folgt der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit einer Inzidenz von 249,3 (Dienstag: 248,5). Auch in Frankfurt steigt der Inzidenzwert sprunghaft an. Die Mainmetropole befindet sich mit einem Inzidenzwert von 160,2 (Vortag: 150) jedoch weiterhin im hessischen Mittelfeld. Die Stadt Darmstadt registriert landesweit aktuell die wenigsten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche und hat laut RKI eine Inzidenz von 100,7. Am Dienstag (20.04.2021) lag der Wert hier noch bei 103,8.

Corona in Hessen: Auslastung der Intensivstationen am Limit

Erstmeldung vom Dienstag, 20.04.2021, 11.11 Uhr: Schon seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als einem Jahr versuchen Experten aus der Politik und dem Gesundheitswesen die Ausbreitung des Coronavirus mit zahlreichen Maßnahmen einzudämmen. Mit dem Ziel, die Infektionskurve möglichst flach zu halten und eine Überlastung des Gesundheitssystems in Hessen zu vermeiden. Besorgnis macht sich vor allem durch die seit November 2020 anhaltend hohen Corona-Fallzahlen und Inzidenzwerte in den hessischen Städten und Gemeinden breit. Trotz monatelangem Lockdown und weitreichender Maßnahmen steigt die Auslastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern in Hessen weiter an. Experten schlagen Alarm.

In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen Kai Klose, Gesundheitsminister in Hessen, sowie Professor Jürgen Graf, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums in Frankfurt* und Leiter des Planstabs für stationäre Versorgung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, zu mehr Rücksicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf. Demnach sei die Zahl der belegten Intensivbetten aktuell deutlich höher als noch zu Jahresbeginn. „Auf Basis unserer Prognosen rechnen wir in den nächsten Tagen sogar noch mit einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen auf den hessischen Intensivstationen. Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. Auch, weil die Belastung des Personals nach mittlerweile einem Jahr Pandemie sehr hoch ist“, heißt es in der Mitteilung.

Ein Arzt führt bei einem Patienten einen Corona-Test durch. (Archivbild)

Corona in Hessen: Sozialministerium appelliert - RKI gibt aktuelle Zahlen bekannt

Aus der Pressemitteilung aus dem Hessischen Sozialministeriums geht außerdem hervor, dass in Hessen derzeit 484 Menschen intensivmedizinisch behandelt werden müssen, 301 Personen davon benötigen sogar Beatmung. Damit seien 88 Prozent der Intensivbetten-Kapazitäten in Hessen belegt (Stand: 19.04.2021). Besonders prekär sei die Situation in Frankfurt*, Offenbach und Darmstadt. Aus diesem Grund richtet das Sozialministerium einen Appell an die Hessinnen und Hessen, die geltenden Kontaktbeschränkungen und Corona-Maßnahmen dringend einzuhalten. „Deshalb muss jeder durch Verzicht auf Kontakte dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus gebremst wird“ so Gesundheitsminister Kai Klose. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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