News-Ticker

Corona in Hessen: Alarmstufe schwarz – Immer mehr Kreise und Städte mit Inzidenz über 200

Alle Autoren
    schließen
  • Isabel Wetzel
    Isabel Wetzel
  • Teresa Toth
    Teresa Toth
  • Sebastian Richter
  • Marcel Richters
    Marcel Richters

In immer mehr Kreisen in Hessen drohen Ausgangssperren. Das Land hat das Eskalationskonzept erweitert. Die Entwicklung im News-Ticker.

  • Die Corona-Pandemie wütet weiterhin in Hessen.
  • Eskalationsstufe Schwarz: In mehreren Kreisen und Städten drohen Ausgangssperren.
  • In Frankfurt haben insbesondere Schulen eine hohe Corona-Inzidenz.

+++ 13.20 Uhr: Die neuen Corona-Regeln, die Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag (08.12.2020) verkündet hat, wurden als Erweiterung in das Eskalationsstufenkonzept des Landes Hessen ergänzt. Ab einer Inzidenz von 200 herrscht nun „Alarmstufe schwarz“ in Hessen. Das Ministerium erklärt, dass in Corona-Hospots wie Offenbach oder der Main-Kinzig-Kreis, in denen die Inzidenz anhaltend über 200 liegt, besondere Maßnahmen notwendig sind. Das Land macht mit dem Eskalationsstufenkonzept klare Vorgaben, bei welchem Infektionsgeschehen, welche konkreten Maßnahmen vor Ort zu ergreifen sind.

Corona in Hessen: Das erweiterte Eskalationskonzept beinhaltet ein gestuftes Vorgehen zur Bekämpfung der Pandemie.

Corona in Hessen: Immer mehr Kreise und Städte mit Inzidenz über 200

Update vom Mittwoch, 09.12.2020, 6.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Mittwoch 1.658 neu registrierte Corona-Infektionen. In den vergangenen 24 Stunden sind laut RKI 49 weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Inzidenz in Hessen liegt bei einem Wert von 157,8.

Am stärksten von Corona-Neuinfektionen in Hessen betroffen ist nach wie vor die Stadt Offenbach. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz laut RKI bei 253,4. Kurz dahinter folgt der Main-Kinzig-Kreis mit einer Inzidenz von 245,6 sowie der Kreis Limburg-Weilburg mit einem Wert von 211,7 und der Kreis Offenbach mit 209,4 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Der Kreis Groß-Gerau liegt ebenfalls oberhalb der Schwelle von 200 bei der Inzidenz mit einem Wert von 203,8.

Am Vortag (08.12.2020) hatte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bekannt gegeben, dass für alle Kreise und Städte, deren Inzidenz bei mehr als 200 liegt, nächtliche Ausgangssperren in Kraft treten sollen. Gültig soll diese Regelung ab kommenden Freitag (11.12.2020) sein.

51 neue Corona-Todesfälle laut Sozialministerium in Hessen am Dienstag

+++ 16.44 Uhr: In Hessen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 1.262 angestiegen (Stand 08.12.2020, 0 Uhr). Das meldet das Sozialministerium. Insgesamt haben sich in Hessen bisher 97.899 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Montag gibt es 51 neue Todesfälle. Damit sind in Hessen nun insgesamt 1.529 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Sehr viele Neuinfektionen gab es mit 225 im Wetteraukreis. Auch der Main-Kinzig-Kreis, der Main-Taunus-Kreis und der Kreis Bergstraße meldeten zahlreiche neue Coronafälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Offenbach und im Main-Kinzig-Kreis am höchsten. Beide übersteigen die 200-Fälle-Marke deutlich. Aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf wurde kurioserweise eine negative Zahl neuer Coronafälle gemeldet. Vermutlich handelt es sich dabei um falsch-positive Fälle. Wir bemühen uns um Aufklärung.

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 124, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 117,2
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 25, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 140,6
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 38, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 182,1
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 33, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 142,6
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 68, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 193,8
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 23, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 139,3
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 10, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 120,2
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 28, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 127,2
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 13, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 112,9
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 20, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 177,1
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 199, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 230,6
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 130, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 120,2
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen -8, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 120,9
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 6, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 136,6
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 51, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 199,2
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 16, Neue Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 158,1
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 11, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 119,1
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 5, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 102,2
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 47, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 117,1
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 5, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 83,7
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 225, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 180,3
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 17, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 121,3
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 78, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 159,7
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 31, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 143,7
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 27, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 265,7
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 40, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 104,1
  • Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Sozialministeriums abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des Sozialministeriums.

+++ 16.20 Uhr:  Die Ausgangssperre in Hessen kommt: Für Regionen mit Inzidenzen über 200 gibt es nun neue Maßnahmen. In den betroffenen Gebieten gibt es ab Freitag (11.12.2020) eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. „Zudem ist der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum ganztags untersagt. Die Regeln gelten vom 11.12.2020 bis vorläufig zum 10.01.2021“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier bei einer Regierungserklärung im Landtag.

Sind Schulen doch ein Infektionstreiber? –Beunruhigende Zahlen aus Frankfurt

+++ 15.42 Uhr: Besorgniserregende Corona-Zahlen hat das Gesundheitsamt in Frankfurt veröffentlicht. Demnach liegt die 7-Tage-Inzidenz an Schulen in Frankfurt deutlich höher als in der Stadt insgesamt. Darüber berichtet die „Hessenschau“.

In der Woche vom 23. bis 29. November lag die Inzidenz an weiterführenden Schulen bei den 11 bis 17-Jährigen demnach bei 276. Die Inzidenz für Frankfurt insgesamt lag in derselben Woche aber nur bei 170. Die Stadt Frankfurt sehe Schulen aber weiterhin nicht als Infektionstreiber an. Das Gesundheitsamt argumentiert gegenüber der „Hessenschau“, dass bisher keine „Cluster“, also keine Häufungen von Fällen an einzelnen Schulen, gefunden wurden. Infektionen fänden daher vermutlich außerhalb der Schule in der Freizeit statt, hieß es. Gerade ältere Schüler hätten vermehrte soziale Kontakte.

Corona in Hessen: 51 neue Todesfälle und über 1.200 Neuinfektionen

Update vom Dienstag, 08.12.2020, 6.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Hessen am Dienstag 1.262 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Binnen 24 Stunden (Stand 0 Uhr) starben laut RKI außerdem 51 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Damit wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.529 Todesfälle gemeldet.

Besonders viele Neuinfektionen gibt es nach wie vor in der Stadt Offenbach. Die sogenannte Inzidenz sank aber leicht auf 266,3 (Vortag. 293,2). Es folgen der Main-Kinzig-Kreis (230,9) und die Landkreise Offenbach (199,3), Groß-Gerau (194,0), Fulda (181,9) und Wetterau (180,6). In Frankfurt liegt die 7-Tage Inzidenz derzeit bei 159,8.

Corona in Hessen: Volker Bouffier will schnell handeln - „sehr bald“ für Ausgangssperren

+++ 15.45 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Menschen in hessischen Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen erneut auf mögliche nächtliche „Ausgangssperren“ vorbereitet. Er halte es für richtig, dass dort auch eine „Ausgangssperre“ verhängt werde, sagte der Regierungschef bei einem Besuch des neu eingerichteten Corona-Impfzentrums in Wiesbaden. „Das machen wir am besten gemeinsam - Land und die jeweilige Kommune.“ Und er kündigte an: „Wir würden es sehr bald machen.“

Leider seien die Corona-Zahlen immer noch zu hoch - insbesondere dort, „wo wir ein dauerhaft sehr hohes Infektionsgeschehen haben“, sagte Bouffier mit Blick auf Regionen mit mehr als 200 Coronavirus-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner. Zuletzt hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder temporäre Ausgangssperren für besonders betroffene Regionen angekündigt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen bleibt auf einem hohen Niveau. Hessens Ministerpräsiden Volker Bouffier wurde auf das Coronavirus getestet, er muss in Quarantäne.

Corona in Hessen: Ministerium meldet aktuelle Infektionszahlen

+++ 14.54 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen meldet für die Kreise und Städte des Landes 683 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit haben sich nun insgesamt 96.637 Menschen in Hessen mit dem Virus angesteckt. 18 weitere Menschen sind seit dem Vortag an oder mit dem Coronavirus gestorben (Stand 07.12.2020, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Hessen auf 1578.

Allein in Frankfurt gab es fünf neue Todesfälle zu beklagen. Die Stadt musste auch 141 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermelden. Die 7-Tage-Inzidenz ist hessenweit aber weiter in der Stadt Offenbach am höchsten. Sie liegt dort bei 292,5.

+++ 8.37 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) eröffnet heute ihr zweites Corona-Testzentrum in Frankfurt. Die als Drive-in konzipierte Test-Station befindet sich auf dem Gelände der Messe Frankfurt im Europaviertel und ist montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „Dort wird bereits seit dem 2. Dezember getestet, aber ab heute geht es dann richtig los“, sagt ein Sprecher der KVH auf Anfrage der Frankfurter Neuen Presse. Die Eröffnung finde in kleinem Rahmen statt.

Corona-Tests in Frankfurt ohne Terminvereinbarung möglich

 „Die Abstrich-Entnahme erfolgt direkt im Fahrzeug und dauert nur wenige Augenblicke“, heißt es auf der Homepage der KVH. Personen, die getestet werden wollen, können also in ihrem Auto sitzen bleiben. Aber auch Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu dem Testzentrum in Frankfurt kommen, werden auf Corona getestet. Personen ohne vorherige Terminbuchung werden ebenfalls getestet, müssen aber gegebenenfalls mit einer Wartezeit rechnen.

„Obwohl wir durch das zusätzliche Testcenter nun höhere Testkapazitäten haben, appellieren wir an die Menschen, tatsächlich nur in das Testcenter zu gehen, nachdem sie sich zuvor entweder bei der 116117, ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt gemeldet haben und eine Testung angeordnet wurde. Nur so schaffen wir es, dass Personen, die wirklich getestet werden müssen, auch getestet werden können“, so die Vorstandsvorsitzenden der KVH.

Kassenärztliche Vereinigung betreibt insgesamt 15 Corona-Teststellen in Hessen

Neben dem Testzentrum auf dem Messegelände betreibt die KVH in Frankfurt noch ein weiteres an der Uniklinik. In ganz Hessen ist es die 15. Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung.

Corona in Hessen: 18 weitere Todesfälle

Update vom Montag, 07.12.2020, 7.09 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für das Land Hessen veröffentlicht. Demnach haben sich binnen 24 Stunden 683 weitere Personen mit dem Virus infiziert. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Hessen insgesamt 96.637 Fälle. 18 weitere Menschen sind mit oder am Coronavirus gestorben. Damit hat sich die Gesamtzahl der Todesfälle auf 1.478 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt am Montag (07.12.2020) bei 148,5.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt weiter an. (Symbolbild).

Laut dem RKI ist die Inzidenz in der Stadt Offenbach weiterhin die höchste in ganz Hessen. In Offenbach haben sich in den vergangenen 7 Tagen 293,2 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Auch die Inzidenzen im Main-Kinzig-Kreis (209) und im Landkreis Offenbach (203,5) sind weiterhin sehr hoch.

Corona in Hessen: Inzidenz im Rheingau-Taunus-Kreis steigt

5 weitere Todesfälle gibt es in der Stadt Frankfurt. Dort sind bislang 238 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Das RKI vermeldet für Frankfurt 141 neue Corona-Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 166,6. Besonders stark gestiegen ist die Inzidenz im Rheingau-Taunus-Kreis. Sie liegt dort bei 158,7 (Vortag: 132,4). 74 weitere Personen haben sich im Rheingau-Taunus-Kreis mit dem Virus infiziert.

In Hessens Städten haben sich außerdem bereits viele Freiwillige für die Mitarbeit in den Corona-Impfzentren gemeldet. „Die Bereitschaft zur Unterstützung ist groß“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Es werde aber weiterhin eine Vielzahl an Freiwilligen benötigt. Sobald ein Impfstoff gegen Covid-19 verfügbar ist, soll in Hessen mit der Immunisierung der Bevölkerung begonnen werden. Dazu errichten die Kommunen aktuell landesweit 28 Impfzentren, für die noch Personal fehlt. Medizinisches Material sei dagegen bereits ausreichend vorhanden.

Corona in Hessen: Strengere Kontaktbeschränkungen in Corona-Hotspot-Regionen gefordert

+++ 19.39 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier plädiert für strengere Kontaktbeschränkungen in Corona-Hotspots mit hohen Inzidenzwerten von 200 und mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. „Deshalb glaube ich, dass eine Ausgangssperre dort, wo nachhaltig über 200 Inzidenzen sind, notwendig ist. Aber das muss man immer in der jeweiligen Situation entscheiden“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im ARD-“Bericht aus Berlin“. Auch werde man manches verbieten müssen, „zum Beispiel Alkoholverkauf oder Alkoholnutzung in der Öffentlichkeit“.

Bouffier mahnte aber ein regional differenziertes Vorgehen an. „Wenn ich unser Bundesland nehme, dann haben wir in Offenbach eine sehr hohe Inzidenz, in anderen Gegenden nicht. Da macht es ja keinen Sinn, landesweit so etwas zu machen“, sagte der Ministerpräsident. Er bleibe bei der Linie: „Dort, wo ein sehr heftiges Geschehen ist, müssen wir gegebenenfalls immer weiter einschränken. Sie müssen auch über die Frage reden, ob Sie die Geschäfte offenhalten. Das wollen wir eigentlich. Aber viel mehr andere Möglichkeiten haben Sie nicht mehr. Und deshalb glaube ich, dass eine Ausgangssperre vernünftig ist.“

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenzen steigen in vielen Regionen stark an

+++ 15.55 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat neue Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Inzidenzen seit Samstag (05.12.2020) in insgesamt 13 Städten und Landkreisen angestiegen sind – trotz Teil-Lockdown. Die höchste Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weist mit 307 nach wie vor die Stadt Offenbach auf. Im Vergleich zum Vortag wurden erneut 91 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Drei weitere Menschen starben an oder mit dem Virus.

Ebenfalls einen deutlichen Anstieg der Inzidenz verzeichnet der Kreis Gießen: Am Samstag betrug diese noch 118,6, am Sonntag liegt sie bei 159,5. Seit dem Vortag haben sich hier weitere 177 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Zudem meldet das Ministerium einen weiteren Todesfall im Kreis Gießen. Auch im Main-Kinzig-Kreis, im Kreis Kassel, Werra-Meißner-Kreis, Wetteraukreis, in Wiesbaden sowie in Frankfurt verstarben weitere Menschen an oder mit dem Coronavorus.

Corona: Hessen verteilt Millionen FFP2-Masken

+++ 12.57 Uhr: Die Landesregierung plant, Pflegeeinrichtungen in Hessen mit mehreren Millionen FFP2-Masken auszustatten. Wie Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose bekannt gaben, erhalten Altenpflegeeinrichtungen in Hessen in der Vorweihnachtszeit rund drei Millionen Masken, damit sich sowohl die Pflegefachkräfte als auch die Bewohner bestmöglich schützen können. In der kommenden Woche wird die „Task Force Koordinierung Beschaffungsmanagement und Verteilung“ die Masken an die hessischen Kreise liefern, die sie wiederum an Einrichtungen verteilen sollen.

Vor allem in Altenpflegeeinrichtung können die Abstandsregeln häufig nicht eingehalten werden, weshalb die FFP2-Masken dringend benötigt werden. Wenn die Masken in den Einrichtungen zu etwas weniger Sorgen und etwas mehr Erleichterung führen, ist schon viel erreicht“, so Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose.

Da Abstandsregeln in Pflegeeinrichtungen häufig nicht eingehalten werden können, sollen FFP2-Masken das Ansteckungsrisiko verringern. (Symbolbild)

Derweil wird in Frankfurt am Sonntag (06.12.2020) im Gallusviertel eine Weltkriegsbombe entschärft. Die Evakuierung der 12.800 Anwohner in Frankfurt gestaltet sich aufgrund von Corona allerdings kompliziert.

Corona in Hessen: Neue Zahlen des RKI – Inzidenz in Offenbach schnellt in die Höhe

Update vom Sonntag, 06.12.2020, 09.20 Uhr: Trotz Teil-Lockdown steigen die 7-Tage-Inzidenzen in einigen Regionen in Hessen weiter an. Wie aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag (06.12.2020, 0 Uhr) hervorgeht, schnellte vor allem die Inzidenz der Stadt Offenbach in die Höhe. Betrug sie am Samstag (05.12.2020) noch 273,3, weist sie heute einen Wert von 307,8 auf. Laut RKI haben sich seit dem Vortag weitere 91 Menschen mit dem Coronavirus in der Stadt Offenbach infiziert.

Aber auch im Mainz-Kinzig-Kreis ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in den letzten sieben Tagen von 202,6 auf 208,8 gestiegen. Ebenfalls hohe Inzidenzen verzeichnen der Kreis Offenbach (196,2), der Landkreis Groß-Gerau (192,2) sowie der Kreis Limburg-Weilburg (174,5). Insgesamt wurden in Hessen seit Samstag 1.519 Menschen positiv auf Covid-19 getestet, sodass die Zahl der bisher Erkrankten seit Beginn der Pandemie auf 95.954 steigt.

In Hessen ist die Stadt Offenbach trotz Lockdown am stärksten von Corona betroffen.

Normalerweise würden viele Betriebe diesen Monat große Weihnachtsfeiern veranstalten. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das dieses Jahr jedoch nicht möglich. Einige Unternehmen in Kassel planen daher digitale Alternativen.*

Corona in Hessen: Geflüchtetenunterkunft unter Quarantäne

+++ 20.03 Uhr: Die angekündigten Corona-Hilfen der Bundesregierung verzögern sich. Die Verspätung der Zahlungen liegt an einem noch nicht fertiggestelltem Software-Tool, wie die Hessenschau berichtet. Die Antragsbearbeitung soll im Dezember beginnen, die Auszahlungen der Überbrückungshilfen aber erst im Januar 2021 erfolgen.

In Pfungstadt wurden indessen am Samstag (05.12.2020) acht Bewohner einer Geflüchtetenunterkunft positiv auf das Coronavirus getestet. Als Reaktion entschied das Gesundheitsamt für Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg die gesamte Unterkunft bis auf Weiteres unter Quarantäne zu stellen. Davon betroffen sind etwa 80 Personen.

Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) betonte, dass man die Situation in Pfungstadt ernst nehme und das Möglichste tun werde, um ein Übertragungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren. „Die Entscheidung, die gesamte Einrichtung zu quarantänisieren, ist zwar für alle Beteiligten schmerzlich und mit großen Einschränkungen verbunden, aber absolut richtig“, so Schellhaas.

Die Infektionen mit dem Coronavirus bleiben in Hessen weiterhin hoch (Symbolbild)

Corona in Hessen: Neue Zahlen vom Ministerium – der Lockdown schlägt an

+++ 16.33 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Integration in Hessen melden die neuen Fallzahlen. Demnach scheint der Lockdown allmählich Wirkung zu zeigen: In vielen Städten und Landkreisen ist die Zahl der Neuinfektionen und damit auch die 7-Tage-Inzidenz gesunken. Einige Regionen verzeichneten jedoch einen erneuten Anstieg an Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

So haben sich etwa im Kreis Fulda seit gestern erneut 114 Personen mit Covid-19 infiziert, sodass die Inzidenz von 128,3 auf 154,4 steigt. Auch der Mainz-Kinzig-Kreis verzeichnete zahlreiche neue Ansteckungen mit dem Virus. Seit Freitag (04.12.2020) wurden hier 177 Menschen positiv getestet, was die Inzidenz von 198,8 auf 202,3 anstiegen ließ. Der Kreis meldete zudem fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Corona in Hessen: RKI veröffentlich neue Zahlen

Update vom Samstag, 05.12.2020, 8.18 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist nach wie vor hoch. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, haben sich im Vergleich zum Vortrag insgesamt 1.612 weitere Menschen mit Covid-19 infiziert. 30 weitere Menschen starben aufgrund einer Corona-Infektion. Vor allem die Stadt Offenbach ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 273,3 stark betroffen. Dennoch ist sie leicht gesunken: Am Freitag (04.12.2020) betrug die Inzidenz hier noch 297,8.

Nach Offenbach weisen der Kreis Offenbach sowie der Main-Kinzig-Kreis die höchsten Inzidenzen auf. Im Kreis Offenbach steckten sich seit gestern erneut 88 Menschen mit dem Virus an, sodass die Inzidenz 203,5 beträgt. Für den Main-Kinzig-Kreis meldet das RKI 177 neue Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier inzwischen bei 202,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Zudem verzeichnet der Kreis fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona.

Corona in Hessen: Schnelltests sollen Schulen entlasten

+++ 20.33 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat mitgeteilt, dass sich Lehrer und Erzieher nun selbst auf das Coronavirus testen dürfen. Durch die eigenständige Benutzung des Antigen-Schnelltests sollen Schulen und Kitas entlastet werden. Spahn sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen.“

Corona an Schulen in Hessen: Antigen-Test liefert schnelles Ergebnis

Bisher durfte nur medizinisch geschultes Personal die Antigen-Schnelltests machen. Die Tests an Schulen könnten dafür sorgen, dass weniger Klassen wegen des Coronavirus in Quarantäne müssen, da Antigen-Tests schnelle Ergebnisse liefern. Jedoch sind sie weniger genau, wie die Labortests.

Lehrer in Hessen könnten sich bald gegenseitig auf das Coronavirus testen. (Symbolbild)

Laut der Hessenschau untersucht das Kultusministerium Hessen derzeit in einer Studie, ob man es Lehrkräften zumuten könnte, die Corona-Abstriche selbst zu machen. Das hessische Kultusministerium sieht allerdings keinen wirklich dringenden Handlungsbedarf. „Wir sind in Hessen in Sachen Corona-Tests für Lehrkräfte schon jetzt gut aufgestellt“, so Ministeriumssprecher Philipp Bender gegenüber der Hessenschau. Seit August dieses Jahres hat das Schulpersonal die Möglichkeit, sich freiwillig alle zwei Wochen auf das Coronavirus testen zu lassen.

Corona in Hessen: 1.859 Neuinfektionen

+++ 17.45 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) hat am Freitag (04.12.2020) die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach gibt es seit dem Vortag (03.12.2020) 1.859 Corona-Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle seit dem Ausbruch der Pandemie steigt damit auf über 92.825. 39 weitere Personen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Hessen steigt auf insgesamt 1.411. Die 7-Tage-Inzidenz für Hessen hat sich im Vergleich zu gestern kaum verändert. Sie liegt bei 146,3.

Die Zahl der Corona-Fälle in Hessen steigt weiter.

Die höchste Inzidenz hat die Stadt Offenbach vorzuweisen. Sie liegt bei 297,8 und ist seit dem Vortag etwas gesunken. Insgesamt gab es in der Stadt bisher 3.283 Corona-Fälle. Das sind 45 mehr als noch am Donnerstag. Auch die Inzidenzen im Kreis Offenbach (211,8) und im Main-Kinzig-Kreis (198,8) sind weiterhin sehr hoch. Das HSMI meldet für die Stadt Frankfurt 330 Corona-Neuinfektionen und 6 weitere Todesfälle.

Corona in Hessen: Ärztekammer sucht Unterstützung für Impfzentren

+++ 15.29 Uhr: Die Ärztekammer in Hessen ruft zusammen mit der Landesregierung dazu auf, Corona-Impfzentren in ihrer Arbeit zu unterstützen. Medizinische Fachangestellte können einen Beitrag leisten, erklärte Ärztekammerpräsident Edgar Pinkowski in einer Mitteilung vom Freitag (04.12.2020): „Aufgrund ihrer Ausbildung haben Medizinische Fachangestellte die erforderliche Qualifikation und können unter ärztlicher Aufsicht im Rahmen der Delegation impfen, die Impfungen dokumentieren und Ärztinnen und Ärzte bei der Überwachung des Impfgeschehens entlasten.“

Besonders gefragt sind demnach Fachangestellte, die derzeit nicht berufstätig oder in Teilzeit beschäftigt sind und daher Zeit für die Mitarbeit in den Corona-Impfzentren haben. Derzeit entstehen laut Landesregierung in Hessen 28 Impfzentren, die in Sporthallen oder Veranstaltungssälen untergebracht werden.

Corona-Ausbruch in Kita aus Kreis Gießen

+++ 13:49 Uhr: Im Kreis Gießen muss eine Kita wegen zahlreicher positiver Corona-Tests* vorübergehend geschlossen werden. Zehn der insgesamt 25 durchgeführten Corona-Schnelltests beim Personal der betroffenen Einrichtung waren positiv, Symptome zeigen die infizierten Erzieher nach bisherigen Informationen nicht. Die Infektionen waren nach routinmäßigen Corona-Tests aufgefallen.

Die Kita „Farbenfroh“ in Pohlheim ist seit Donnerstag (03.12.2020) geschlossen, 112 Kinder und die 25 Erzieher befinden sich in Quarantäne. Bevor ein Massentest angeordnet wird, sollen zunächst die Erzieher mit positivem Ergebnis ein weiteres Mal getestet werden. Die Ergebnisse werden für Samstag erwartet.

Zum Schutz gegen das Coronavirus sind Masken seit Monaten Bestandteil unseres Alltags (Symbolbild).

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – wieder zahlreiche Todesfälle

Update vom Freitag, 04.12.2020, 6.19 Uhr: Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind seit dem Vortag (03.12.2020) 1.859 Menschen in Hessen neu als Corona-Infizierte registriert worden. Zum Vergleich: Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 1.520 Neuinfektionen registriert. Daneben gab es 39 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, am Vortag waren es 34 Todesfälle.

Die Inzidenz in Hessen liegt bei 146,9, hat sich zum Vortag also nicht verändert. Die höchste Corona-Inzidenz nach Kreisen und Städten gibt es derzeit in der Stadt Offenbach. Dort liegt der Wert bei 298,6, am Vortag lag sie mit 317,0 noch deutlich höher. Den zweithöchsten Wert gibt es im Landkreis Offenbach mit einer Inzidenz von 211,9 und stieg damit leicht zum Vortag (200,9), dicht gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis mit einer Inzidenz von 199,0 und blieb damit weitestgehend unverändert (200,7).

Corona in Hessen: Zahl der Infektionen knackt beachtliche Marke

+++ 15.01 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) hat am Donnerstag (03.12.2020) die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach gibt es seit dem Vortag (02.12.2020) 1.520 Corona-Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle seit dem Ausbruch der Pandemie steigt damit auf über 90.000 – insgesamt sind es 90.966.

34 weitere Personen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Hessen steigt auf insgesamt 1.372. Die 7-Tage-Inzidenz für Hessen ist leicht gesunken. Sie liegt bei 146,9.

Immer mehr Hessen werden positiv auf das Coronavirus getestet (Symbolbild).

Corona in Hessen: Offenbach hat weiter Inzidenz über 300

Die höchste Inzidenz hat die Stadt Offenbach vorzuweisen. Sie liegt bei 316,2 und ist somit nochmals deutlich angestiegen. Insgesamt gab es in der Stadt bisher 3.238 Corona-Fälle. Das sind 83 mehr als noch am Mittwoch. Auch die Inzidenzen im Kreis Offenbach (200,9) und im Main-Kinzig-Kreis (200,4) sind weiterhin sehr hoch.

Corona in Hessen: Personalmangel auf den Intensivstationen

+++ 13.09 Uhr: Auf den Intensivstationen in Hessen herrscht Personalmangel. Gleichzeitig steigt die Zahl der Corona-Patienten, die stationär behandelt werden müssen. 400 Erkrankte liegen derzeit auf Intensivstationen, wie fr.de berichtet. Dass die Corona-Fallzahlen nicht merklich zurückgehen, ist auch eine nervliche Belastung für das Personal. Zudem ist die Personaldecke so dünn, dass Kontaktpersonen und sogar positiv Getestete im Klinikbetrieb weiterhin zum Einsatz kommen: Bei einer Blitzumfrage der Ärztegewerkschaft Marburger Bund Hessen gab jeder fünfte Befragte an, in der ersten oder zweiten Welle an der Arbeitsstelle als Kontaktperson ersten Grades während der Quarantänezeit zur Arbeit in der Klinik herangezogen worden zu sein. Fast 100 der 1000 Befragten gaben an, dass an ihrer Arbeitsstelle positiv auf Corona getestetes Personal weiter eingesetzt* wurde.

Zudem scheuen sich Krankenhäuser, planbare Operationen wie bei der ersten Corona-Welle im Frühjahr zu verschieben, denn sie fürchten wirtschaftliche Risiken. Denn anders als bei der ersten Welle hat der Bund aktuell keine sogenannte Freihaltepauschale zugesagt. Es gibt zwar Finanzhilfen, doch wie die ausfallen, lässt sich noch nicht sagen.

In Hessen kommt das Personal auf Intensivstationen an seine Grenzen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Dutzende neue Todesfälle – Großer Ausbruch in Krankenhaus

+++ 09.17 Uhr: In einem Krankenhaus in der Nähe von Gießen gibt es einen Corona-Ausbruch*. Bis zum Mittwoch (02.12.2020) haben sich insgesamt 27 Personen mit dem Virus angesteckt, wie giessener-allgemeine.de berichtet. Es handelt sich um 12 Mitarbeitende des Krankenhauses und 15 Patienten. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt mussten drei Stationen der Asklepios-Klinik in Lich geschlossen werden.

Die Infektionskette lässt sich zu einer symptomatischen Mitarbeiterin zurückverfolgen. Positiv auf das Coronavirus getestete Patienten wurden isoliert. Wer sich angesteckt hat, aber zwischenzeitlich entlassen wurde, befindet sich in häuslicher Isolation. Bisher mussten rund 320 Menschen aufgrund des Corona-Ausbruchs in dem Krankenhaus in Lich nahe Gießen getestet werden.

Corona in Hessen: 34 weitere Todesfälle

Update vom Donnerstag, 03.12.2020, 06.40 Uhr: Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind seit dem Vortag (02.12.2020) 1.520 Menschen in Hessen neu als Corona-Infizierte registriert worden. Daneben gab es 34 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Inzidenz in Hessen liegt bei 146,99. Die höchste Corona-Inzidenz nach Kreisen und Städten gibt es derzeit in der Stadt Offenbach. Dort liegt der Wert bei 317,0. Den zweithöchsten Wert gibt es im Landkreis Offenbach mit einer Inzidenz von 200,9, dicht gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis mit einer Inzidenz von 200,7.

In einer Klinik in Lich bei Gießen haben sich Mitarbeitende und Patienten mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Dutzende neue Todesfälle

+++ 15.16 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) hat in seinem täglichen Bulletin die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach haben sich in Hessen 1.368 Personen seit dem Vortag mit dem Coronavirus infiziert, die Gesamtzahl der Fälle steigt somit auf 89.446. Seit Dienstag (01.12.2020) sind 40 Personen an oder mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, die Zahl der Todesfälle in Hessen steigt auf insgesamt 1.338. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt mit 153 weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Die höchste Inzidenz hat Offenbach vorzuweisen. Pro 100.000 Einwohner haben sich dort in den letzten sieben Tagen 291 Personen infiziert, insgesamt gab es in der Stadt 3.155 Fälle. Die zweithöchste Inzidenz hat der Landkreis Main-Kinzig mit 210,4, danach folgt Groß-Gerau mit 196,7. Im Landkreis Groß-Gerau wurden auch die meisten Todesfälle (7) seit dem Vortag gemeldet. Frankfurt liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 168,8 und 219 Neuinfektionen und sieben Todesopfern nur knapp dahinter.

Corona in Hessen: Südhessen bleibt Hotspot-Region

Die Verteilung der 1.368 Neuinfektionen auf die einzelnen Kommunen im Überblick:

Aufgrund unterschiedlicher Meldewege können sich die Zahlen von Ministerium und Kreisen leicht unterscheiden. In der Regel sind die Zahlen der Kommunen aktueller.

Auf weitere Fälle eingestellt: Eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in einer mobilen Corona-Test-Station. (Symbolbild)

Dutzende neue Corona-Tote in Hessen

Update vom Mittwoch, 02.12.2020, 7.09 Uhr: Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind seit dem Vortag (01.12.2020) 1.368 Menschen in Hessen neu als Corona-Infizierte registriert worden. Daneben gab es 40 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Inzidenz in Hessen liegt bei 153,07. Die höchste Corona-Inzidenz nach Kreisen und Städten gibt es derzeit in der Stadt Offenbach. Dort liegt der Wert bei 291,7. Den zweithöchsten Wert gibt es im Landkreis Groß-Gerau mit einer Inzidenz von 196,9, dicht gefolgt vom Kreis Offenbach mit einer Inzidenz von 196,7.

Aktuelle Corona-Fallzahlen des Ministeriums für Hessen

Update vom Dienstag, 01.12.2020, 14.30 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) hat am Dienstag (01.12.2020) neue Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach wurden seit dem Vortag (30.11.2020) 1.286 weitere Corona-Infektionen registriert, sodass insgesamt in Hessen 88.078 Corona-Fälle gezählt wurden. Todesfälle gab es 50 weitere, damit summiert sich die Zahl der Menschen, die in Hessen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben sind auf 1.298.

Für die einzelnen Kreise in Hessen verteilen sich die Corona-Neuinfektionen und Todesfälle wie folgt:

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 78, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 118,4
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 23, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 134,9
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 35, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 138,1
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 106, Neue Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 160,3
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 164, Neue Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 206,1
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 3, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 92
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 44, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 109,6
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 23, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 117,4
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 105, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 160,2
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 8, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 129,5
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 125, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 212,1
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 98, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 124,8
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 134,2
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 1, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 138,7
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 66, Neue Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 206,2
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 16, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 162,9
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 11, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 142,5
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 14, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 107
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 20, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 90,2
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 2, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 104,6
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 47, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 130,8
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 9, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 115,7
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 141, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 169,6
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 28, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 136,3
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 64, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 276,4
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 55, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 175,9

Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des Sozialministeriums.

Corona-Todeszahlen pro Woche im November verdoppelt

Erstmeldung vom Dienstag, 01.12.2020, 12.33 Uhr: Frankfurt – Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat Hessen weiterhin fest im Griff. Am Dienstag (01.12.2020) meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 50 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Nur am 26. November wurden für Hessen mehr Todesfälle gemeldet, nämlich 52. Schnell wird deutlich: Die Gefahr durch das Virus ist nach wie vor groß.

Die Zahl der Corona-Toten bleibt in Hessen unverändert hoch. Insbesondere alte Menschen sind betroffen.

Insbesondere in den Altersgruppen von 60 bis 79 und über 80 Jahren ist die Zahl der Verstorbenen in Hessen hoch. Nach den Daten des RKI gibt es in der Alterskohorte jenseits der 80 bei den mit dem Coronavirus infizierten Menschen eine sogenannte Fallsterblichkeit von 15,3 Prozent. In der Gruppe der 60- bis 79-Jährigen liegt dieser Wert bei 3,6 Prozent. Schon in der Altersgruppe darunter, bei den 35- bis 59-Jährigen liegt der Anteil der Menschen, die nach einer Infektion mit dem oder am Coronavirus versterben, bei lediglich 0,2 Prozent. Die Zahl der Toten pro Woche in Hessen insgesamt hat sich von Anfang November bis Ende November mehr als verdoppelt.

Corona-Todesfälle in HessenWoche
9501.-08.11.2020
11109.-15.11.2020
16316.-22.11.2020
21323.-29.11.2020

Intensivstationen in Hessen wegen Corona-Fällen stark ausgelastet

Auch die Intensivstationen in Hessen sind weiterhin stark durch die Corona-Fälle belastet, wie Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zeigen. 215 Personen müssen in Hessen derzeit aufgrund einer Corona-Infektion intensiv beatmet werden. Damit sind 16,9 Prozent der Intensivbetten in Hessen mit Menschen mit Corona-Infektion belegt. Frei sind in Hessen noch 12,6 Prozent der Intensivbetten. Schon Anfang November warnten Experten vor einer Überbelastung der Intensivstationen durch die Corona-Pandemie.

Allerdings geht aus der Auslastung der Intensivbetten in Hessen nicht hervor, ob auch alle Betten von Personal versorgt werden können. Denn viele Pflegekräfte sind inzwischen selbst am Coronavirus erkrankt. Darauf wies Professor Steffen Gamminger, geschäftsführender Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, ebenfalls bereits im November hin. Gamminger wörtlich: „Wir können uns die sachkundigen Kräfte nicht backen.“

Strengere Corona-Regeln in Hessen sollen Entlastung bringen

Derzeit zeichnet sich keine echte Entspannung der Lage ab. Nach wie vor ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen hoch. Vom 30. November auf den 1. Dezember meldete das RKI 1.282 neue Corona-Fälle in Hessen. Im Vergleich zur Vorwoche ein Rückgang von 12,13 Prozent – trotz des bundesweiten „Teil-Lockdowns“.

Allerdings herrschen seit Anfang Dezember verschärfte Corona-Regeln in Hessen, die dazu beitragen sollen, die Zahl der Neuinfektionen weiter zu senken. Damit soll auch die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus wieder sinken – zumindest bis ein Corona-Impfstoff in Hessen flächendeckend verfügbar ist. Die bisherige Entwicklung zur Pandemie ist in unserem vorherigen Ticker zu Corona in Hessen zu finden. (Marcel Richters) *fr.de, giessener-allgemeine.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Bodo Schackow/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare