Coronavirus - Intensivstation
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Ein Face Shield hängt auf einer Intensivstation.

Corona-Inzidenz steigt weiter: Mehr als 2200 Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden sind in Hessen mehr als 2200 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts vom Donnerstag infizierten sich landesweit 2229 Menschen (Stand 3.11 Uhr). Zudem seien 19 weitere Todesfälle bekannt geworden.

Wiesbaden/Berlin - Auch die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten auf den hessischen Intensivstationen ist erneut gestiegen. Dort wurden nach Angaben des hessischen Sozialministeriums zuletzt 213 Menschen behandelt, die nachweislich oder zumindest mutmaßlich mit dem Coronavirus infiziert sind (Stand: Mittwoch 11.00 Uhr). Damit wurde der von der Landesregierung festgelegte Schwellenwert 200 bei der Intensivbettenbelegung erneut überschritten.

Laut Ministerium wurde bei 208 der Patienten eine Corona-Infektion bestätigt, bei 5 bestehe der Verdacht. Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 3,89 nach 4,05 am Vortag. Dieser Wert steht für die Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern, bezogen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg auf 164,3 nach 156,4 am Vortag. Sechs Stadt- und Landkreise überschritten den Angaben zufolge die Sieben-Tage-Inzidenz von 200, doppelt so viele wie am Mittwoch. Die Stadt Offenbach wies mit 265,1 den höchsten Wert auf. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 370.878 Menschen infiziert, 7945 starben an oder mit dem Virus.

Die Intensivbettenbelegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, greifen laut einem zweistufigen Konzept des Landes weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dies geschieht, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 8,0 oder die Intensivbettenbelegung über 200 steigt. dpa

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