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Heute erster Corona-Kontrolltag in Hessen – Polizei setzt Schwerpunkte

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Von: Alexander Gottschalk

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Ab dem heutigen Dienstag (14.12.) laufen in Hessen flächendeckende Kontrollen der Corona-Regeln. (Symbolbild)
Ab dem heutigen Dienstag (14.12.) laufen in Hessen flächendeckende Kontrollen der Corona-Regeln. (Symbolbild) © Andreas Arnold/dpa

Angesichts der kritischen Corona-Lage soll die Polizei in Hessen jetzt ein Zeichen setzen. In vielen Großstädten sind Kontrollaktionen geplant.

Gießen/Wiesbaden – Die Polizei will am Dienstag (14.12.2021) und Mittwoch (15.12.2021) mit Kontrollen im gesamten Bundesland überwachen, ob sich die Hessen an die Corona*-Regeln halten. „Gemeinsam mit unseren Sicherheitspartnern in den Kommunen und bei den Verkehrsverbünden werden wir an zwei Tagen verstärkt im Einsatz sein“, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag (13.12.2021) mit. Mithilfe der Bereitschaftspolizei sollen hunderte zusätzliche Kräfte unterwegs sein. Besonders im Blick: öffentliche Busse und Bahnen sowie Veranstaltungen.

Corona-Kontrollen in Hessen: Polizei will in Gießen, Frankfurt &. Co Präsenz zeigen

Schwerpunkte der Kontrollaktionen seien die hessischen Großstädte Darmstadt, Gießen, Frankfurt, Fulda, Kassel, Offenbach und Wiesbaden mit ihren Bahnhöfen, Gaststätten oder Weihnachtsmärkten, hieß es aus dem Innenministerium. Ziel der Aktion sei es, „gezielt Verstöße zu ahnden“, erklärte Beuth. Durch die Kontrollen setze man „ein sichtbares Zeichen, dass die Lage sehr ernst ist“. Die Hospitalisierungsinzidenz stieg hierzulande zuletzt auf 4,53, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag innerhalb der Wochenfrist bei 259,5 (weitere Corona-Zahlen aus Hessen gibt’s hier).

Weil die Krankenstationen voll sind, traten in Hessen Anfang Dezember strengere Corona-Regeln in Kraft. Insbesondere Ungeimpfte müssen sich einschränken. Sie dürfen sich im öffentlichen Raum beispielsweise nur mit einem anderen Hausstand treffen. Beinahe flächendeckend greift außerdem die 2G-Regel, so etwa auf Weihnachtsmärkten und im Einzelhandel. In Bus und Bahn gilt 3G – um nur einige Beispiele zu nennen. Über die Feststellung der epidemischen Lage hält sich die hessische Landesregierung zusätzlich die Möglichkeit offen, zeitnah ihre Maßnahmen nachzuschärfen.

Eine Polizeistreife der Stadtpolizei Frankfurt kontrolliert anlässlich der Corona-Krise die Einhaltung der Kontaktverbote im Januar 2021.
Die neuen Corona-Regeln stellen Polizei und Ordnungsämter in Hessen vor Herausforderungen. (Archivbild) © Ralph Peters/Imago

Kontrollen der Corona-Regeln in Hessen: „Keine Schikane“

Wer ungeimpft sei und sich nicht an die Corona-Regeln halte, setzte sich und sein Umfeld einem „unnötigen Gesundheitsrisiko aus“, machte Innenminister Beuth klar. Die geplanten Kontrollaktionen in Frankfurt, Offenbach, Gießen & Co. seien „keine Schikane, sie dienen dem Schutz der Bevölkerung“. Laut dem Innenministerium führt die Polizei seit Ende November verstärkt Kontrollen durch. Kürzlich steigerte das Land zudem die Höhe der fälligen Bußgelder*. Wer gegen die Corona-Auflagen verstößt, muss mit Geldstrafen von bis zu 1000 Euro rechnen. Wer mit einem gefälschten Impfpass erwischt wird (wie zuletzt mehrere Menschen rund um Gießen*), muss sich im Härtefall sogar auf eine Haftstrafe einstellen.

(ag mit dpa und esa) *hna.de, fnp.de und giessener-allgemeine.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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