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CSD-Parade zieht wieder durch Frankfurt

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Christopher Street Day in Frankfurt
Letztes Jahr standen tausende Teilnehmer mit Regenbogenfahnen und dem Schriftzug „#proud“ (dt. stolz) auf dem Römerberg zum Start des Christopher Street Day Frankfurt. © Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv

Die CSD-Demonstration zieht am Samstag (11.30 Uhr) nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder durch Frankfurt. Die Kundgebung zum Christopher-Street-Day steht unter dem Motto „30 Jahre CSD... und kein bisschen leiser!“ und soll nach Angaben der Veranstalter auf die Rechte der Community und Benachteiligungen aufmerksam machen. Das Ordnungsamt rechnet mit rund 5000 Teilnehmern auf der neuen Route durch die Innenstadt, zur Zahl der Zuschauer gab es keine Prognose.

Frankfurt/Main - Der Frankfurter CSD ist die größte Veranstaltung der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren (LGBTIQ) Community in Hessen und eine der größten bundesweit. Vor der Pandemie säumten in der Regel rund 50 000 Menschen den Weg der Parade. Der Zug durch die Innenstadt ist der Höhepunkt eines viertägigen Fests.

Nach mehreren queerfeindlichen Übergriffen in Frankfurt in den vergangenen Wochen hat die Polizei nach eigenen Angaben ihr Einsatzkonzept noch einmal angepasst. Unter anderem sollen mehr Beamte eingesetzt und mobile Sicherheitskameras im Bereich der Konstablerwache installiert werden.

Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. dpa

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