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Darmstadt 98 will Zweitliga-Hinrunde mit Sieg krönen

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1. FC Magdeburg - Darmstadt 98
Darmstadts Torsten Lieberknecht ist vor dem Spiel im Stadion. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Die Erfolgsserie von Darmstadt 98 in der 2. Fußball-Bundesliga soll auch im letzten Spiel des Jahres halten. Seit 15 Partien sind die Hessen ungeschlagen und wollen das auch im Duell mit Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bleiben. „Wir haben schon jetzt eine fantastische Hinrunde gespielt. Doch wir haben noch ein Spiel.

Darmstadt - Daher denken wir nicht ans Feiern, sondern wollen ein weiteres Spiel gewinnen. Und das wollen wir am Sonntag zusammen mit unseren Fans schaffen“, sagte Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht am Freitag.

Mit 35 Punkten ist Darmstadt Tabellenführer und wird als solcher angesichts von vier Zählern Vorsprung vor Verfolger Hamburger SV (31) auch in die lange Winterpause gehen. Die Aufgabe gegen Fürth wird jedoch alles andere als leicht, haben die Franken unter dem neuen Trainer Alexander Zorniger zuletzt doch ansteigende Form bewiesen und drei Siege nacheinander gefeiert. „Mit Fürth erwartet uns ein Erstliga-Absteiger, der sich stabilisiert hat. Es wird eine große Herausforderung, auf die wir uns aber sehr freuen“, sagte Lieberknecht.

Fraglich ist der Einsatz von Torhüter Marcel Schuhen, der am Donnerstagabend beim 1:0-Sieg in Magdeburg wegen muskulärer Probleme zur Halbzeit ausgewechselt werden musste. „Er unterzieht sich noch einer MRT-Untersuchung“, berichtete Lieberknecht. Auch beim angeschlagenen Abwehrspieler Jannik Müller sei es „schwer abzusehen, ob es am Sonntag klappt“. Defensivmann Christoph Zimmermann dürfte wegen eines leichten grippalen Infekts ausfallen.

Dennoch gehen die Darmstädter zuversichtlich in die Partie. „Natürlich macht einen der Blick auf die Tabelle glücklich, aber wir sind weit weg davon, uns zurückzulehnen. Gegen Fürth wollen wir auch gewinnen“, formulierte Kapitän Fabian Holland das Ziel. Und Lieberknecht appellierte an die Fans: „Lasst uns am Sonntag gemeinsam das Bölle zum Beben bringen. Wir brauchen viel Energie von außen, um die Extrameter gehen zu können.“ dpa

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