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Darmstadt mit Personalsorgen vor „harten Fight“ gegen Kiel

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Karlsruher SC - Darmstadt 98
Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht klatscht nach dem Spiel. © Tom Weller/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archiv

Zweitliga-Tabellenführer SV Darmstadt 98 will seine Siegesserie in der 2. Fußball-Bundesliga auch am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Holstein Kiel fortsetzen. „Es wird ein harter Fight“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht am Donnerstag. Sorgen bereiten vor allem weitere verletzungsbedingte Ausfälle. „Es ist bitter für uns, dass die Personaldecke dünner wird.“

Darmstadt - Ausgerechnet auf den Siegtorschützen beim 2:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach muss Lieberknecht gegen die „Störche“ verzichten. Stürmer Aaron Seydel, der bereits am Dienstag nur wenige Minuten nach seinem Treffer mit Schmerzen im Oberschenkel ausgewechselt werden musste, fällt mit einem Faszieneinriss aus. Bei Fabian Schnellhardt (Außenband-Teilabriss im Knie), Mathias Honsak (Rückenprobleme), Klaus Gjasula (Muskelbündelriss) und Magnus Warming (Syndesmosebandriss) hat der „Lilien“-Chefcoach keine Hoffnung mehr auf einen Hinrunden-Einsatz.

Trotzdem habe der Pokal-Erfolg gezeigt, „dass wir eine Mannschaft auf den Platz stellen können, die das Feuer mitbringt“, sagte der 49-Jährige. Nach dem Pokal-Coup folgte für seine Mannschaft allerdings keine Party. „Keiner war nach dem Gladbach-Spiel bereit, überhaupt ans Feiern zu denken. Wir wollten mit höchster Professionalität durch diese Woche gehen. Das Feiern spielte keine Rolle.“

Sollte doch ein bisschen Energie im Ligaspiel gegen den Tabellensechsten fehlen, setzt das abendliche Heimspiel am Böllenfalltor möglicherweise Reserven frei. „Wir haben wieder die Gelegenheit, uns bei Flutlicht zu präsentieren. Das kitzelt ein paar Prozent mehr Energie aus jedem heraus“, sagte Lieberknecht. Mit seinem Team ist seit 13 Pflichtspielen, davon elf Partien in der Liga, ungeschlagenen. dpa

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