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Notarzteinsatzfahrzeug verunfallt auf Einsatzfahrt bei Seeheim-Jugenheim - vier Verletzte

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Von: Tim Vincent Dicke

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Im Einsatz rast der Fahrer eines Notarztfahrzeugs über rot – und wird übersehen. Mehrere Personen müssen nach dem Unfall bei Darmstadt in die Klinik.

Seeheim-Jugenheim/Pfungstadt – Bei einem Unfall in der Nähe von Darmstadt sind am späten Donnerstagnachmittag (24. November) vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, krachte ein Notarztfahrzeug zwischen Seeheim-Jugenheim und Pfungstadt mit einem Skoda zusammen. Demnach war der 46-jährige Fahrer des Einsatzwagens mit Blaulicht auf der L3103 Richtung Pfungstadt unterwegs.

„Zeitgleich befuhr ein 31 Jahre alter Skoda Fahrer aus Dieburg die L3303 aus Bickenbach kommend und beabsichtigte über die L3103 auf die Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt aufzufahren“, teilte das Polizeipräsidium Südhessen in einer Pressemeldung mit. Seine Ampel sei grün gewesen, allerdings habe der Fahrer den rechts kommenden Notarzt übersehen. Die Folge: ein Unfall.

Bei dem Unfall nahe Darmstadt ist ein Notarztfahrzeug schwer beschädigt worden.
Bei dem Unfall nahe Darmstadt ist ein Notarztfahrzeug schwer beschädigt worden. © Keutz TV-News

Unfall bei Darmstadt: Strecke gesperrt

Infolge des Unfalls seien drei Insassen des Notarztwagens sowie ein Insasse des Skodas leicht verletzt worden. Drei Verletzte kamen in ein nahegelegenes Krankenhaus, so die Polizei. Zudem habe es eine vierte verletzte Person gegeben, diese sei jedoch vor Ort behandelt und nicht in die Klinik gebracht worden.

Beide Fahrzeuge wurden nach Angaben der Polizei so stark beschädigt, dass sie nicht mehr weiterfahren konnten. Die Beamten ließen sie abschleppen und schätzen den entstandenen Schaden auf 18.000 Euro. Autofahrer mussten mit Beeinträchtigungen im Straßenverkehr leben: Während der Arbeiten an der Unfallstelle sperrte die Polizei die Autobahnausfahrt A5 in eine Richtung für circa eine Stunde. (tvd)

Ein Unfall in der Darmstädter Innenstadt hatte kürzlich den ÖPNV ausgehebelt. Nichts ging mehr bei Bussen und Straßenbahnen.

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