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Dekabank mit kräftigem Gewinnsprung im ersten Halbjahr

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Das Logo der Dekabank an der Zentrale in Frankfurt. © Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Die Dekabank hat im ersten Halbjahr einer ersten Schätzung zufolge einen kräftigen Gewinnsprung gemacht. „Wir gehen davon aus, dass unser Halbjahresergebnis deutlich über unserer Prognose für das Gesamtjahr liegen wird, die wir bekanntlich auf rund 550 Millionen Euro taxiert hatten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Georg Stocker am Montagabend laut Redetext vor Journalisten in Frankfurt.

Frankfurt/Main - „Erfreulich ist dabei, dass trotz der Marktentwicklung unser operatives Ergebnis klar über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Hinzu kommen einige außerplanmäßige positive Bewertungseffekte, die das Ergebnis erheblich nach oben bewegen.“

In den ersten sechs Monaten 2021 hatte das Wertpapierhaus der Sparkassen 343 Millionen Euro verdient. Für das Gesamtjahr 2022 hatte der Vorstand Anfang April ein wirtschaftliches Ergebnis in einer Größenordnung von rund 550 Millionen Euro prognostiziert. Die detaillierten Zahlen für den Zeitraum Januar bis einschließlich Juni will das Institut am 25. August veröffentlichen.

Der Absatz von Fonds und Zertifikaten hat sich Stocker zufolge nach wie vor positiv entwickelt. „Im ersten Halbjahr haben wir gesehen, dass die Menschen trotz des Krieges und der aktuellen Entwicklungen weiter investieren“, sagte der Deka-Chef. „Wir werden einen Nettoabsatz über 15 Milliarden Euro verzeichnen können, insbesondere die Privatanleger haben dabei weiter investiert.“

Im ersten Halbjahr 2021 hatte die Dekabank bei Anlegern rund 13,6 Milliarden Euro frische Gelder eingesammelt, im Gesamtjahr 2021 erreichte die Nettovertriebsleistung den Rekordwert von mehr als 35,7 Milliarden Euro. „Allerdings sehen wir auch, dass die Anlegerinnen und Anleger im Laufe des zweiten Quartals vorsichtiger geworden sind“, sagte Stocker über die jüngste Entwicklung. dpa

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