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Journalist Deniz Yücel.

Mahnwachen

Deniz Yücel: „Habe viel Kraft aus Solidarität geschöpft”

Der ein Jahr in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel hat die Mahnwachen in seiner Heimatstadt Flörsheim am Main während seiner Zeit im Gefängnis als große Unterstützung empfunden.

Der ein Jahr in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel hat die Mahnwachen in seiner Heimatstadt Flörsheim am Main während seiner Zeit im Gefängnis als große Unterstützung empfunden. „Das hat mir sehr gutgetan, denn ich habe in der Einzelhaft einen Überlebenskampf geführt”, sagte der 45-Jährige der Tageszeitung „Main-Spitze” (VRM, Dienstag), bei der er 1989 seine journalistische Laufbahn begonnen hatte. Erfahren habe er von den Kundgebungen über seine Anwälte und seine Schwester sowie über deutsche Tageszeitungen, die er im Gefängnis bekommen habe. „Aus der großen Solidarität habe ich viel Kraft geschöpft und möchte allen dafür danken, die sich für mich eingesetzt haben”, sagte Yücel.

Der Reporter der Zeitung „Die Welt” war Mitte Februar nach einem Jahr in türkischer Haft entlassen worden. Ihm war Terrorunterstützung und Volksverhetzung vorgeworfen worden. Yücel und die Bundesregierung wiesen die Vorwürfe als absurd zurück.

(dpa)

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