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Deutlich weniger Datenklau an Geldautomaten in Hessen

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Geldautomat
Der Schriftzug "Geldautomat" auf einem Geldautomaten. © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Der Datenklau an Geldautomaten in Hessen ist 2021 zurückgegangen. 11 Mal manipulierten Kriminelle von Januar bis einschließlich November Geldautomaten im Land, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Das geht aus einer Auswertung der Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme hervor. Im Vorjahreszeitraum waren 31 solcher „Skimming“-Attacken in Hessen gezählt worden, im Gesamtjahr 2020 dann 33.

Frankfurt/Main - Bundesweit zählte Euro Kartensysteme von Januar bis einschließlich November des laufenden Jahres 116 Manipulationen an Geldautomaten. Im Vorjahreszeitraum waren es 134, im Gesamtjahr 2020 dann 152. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein.

Im Vergleich der 16 Bundesländer hat Hessen bei den Fallzahlen im laufenden Jahr den vierthöchsten Wert. Die mit 55 Fällen meisten Skimming-Angriffe gab es 2021 nach Angaben von Euro Kartensysteme bislang in Bayern.

Insgesamt ist Datenklau an Geldautomaten nach Einschätzung der Frankfurter Experten ein „Auslaufmodell“. Der Bruttoschaden durch Skimming in Deutschland sank im laufenden Jahr auf das Rekordtief von 330.000 Euro. Dank Investitionen in mehr Sicherheit geht die Schadenssumme seit Jahren zurück.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von Skimming geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen. dpa

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