Auseinandersetzung zwischen Gruppen im Bahnhofsviertel
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Im Bahnhofsviertel sind zwei Gruppen aneinandergeraten und haben einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.

Drei Menschen bei Tumult im Bahnhofsviertel verletzt

Im Frankfurter Bahnhofsviertel gehen rund 20 Menschen aufeinander los. Die Polizei schickt ein Großaufgebot. Es gibt Verletzte und Festnahmen.

Frankfurt/Main - Bei einer blutigen Auseinandersetzung im Frankfurter Bahnhofsviertel sind am Donnerstagabend drei Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die Polizei rückte nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot aus. Fünf Menschen wurden festgenommen. Den Ermittlungen zufolge waren rund 20 Menschen in einen Streit geraten. Die Polizei sprach am Freitag von einem „Tumult auf offener Straße“. Um was es dabei ging, war zunächst unklar.

Die Beteiligten sollen unter anderem mit Feuerlöschern, Mülleimern, einem Messer und einer Schreckschusspistole aufeinander losgegangen sein. Fensterscheiben gingen zu Bruch, ein Auto wurde beschädigt. Zeugen meldeten der Polizei verdächtige Knallgeräusche. Ob und wie die 25 bis 31 Jahre alten Festgenommenen an der Auseinandersetzung beteiligt waren, wurde am Freitag laut Polizei noch geprüft.

In ersten Berichten war von einer Schießerei die Rede. Ein Polizeisprecher widersprach dem jedoch später. Als die Beamten am Tatort zwischen der Mosel- und der Taunusstraße ankamen, waren die meisten der mutmaßlich Beteiligten bereits verschwunden. Offen war daher zunächst auch, ob zwei befeindete Gruppen aneinandergerieten oder ob der Streit zwischen Unbekannten ausbrach.

Bei ihrer Spurensuche fanden die Ermittler unter anderem Reste von verschossener Schreckschuss-Munition. Wegen der Ermittlungen kam es im Bahnhofsviertel für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen. Keiner der Verletzten schwebte den Angaben zufolge in Lebensgefahr. dpa

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