DRK-Bergwacht durch Corona finanziell geschwächt

Die Corona-Pandemie hat bei der hessischen Bergwacht finanzielle Lücken verursacht. „Gerade während der Corona-Pandemie-Phase konnten viele Rotkreuz-Gemeinschaften ihren Tätigkeiten nicht nachgehen“, sagte die Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gisela Prellwitz, der Deutschen Presse-Agentur. So seien etwa Sanitätsdienste bei Veranstaltungen nicht möglich gewesen, die sonst teilweise die Bergwacht finanzieren.

Frankfurt/Main - „Alles was wir brauchen, jedes Seil, was die Feuerwehr einfach anschafft, dafür müssen wir erstmal irgendwo jemanden finden, der das finanziert“, sagte der Bereitschaftsleiter der Bergwacht Darmstadt, Andreas Kölsch. „Dafür machen wir dann etwa Sanitätsdienste oder Spendenaktionen und hoffen, dass ein bisschen Geld reinkommt.“ Die Finanzierung der ehrenamtlichen Bereitschaft sei immer ein schwieriges Thema.

„Für den bergrettungsdienstlichen Teil unterstützt das Land Hessen die DRK-Bergwacht mit jährlichen Zuschüssen für die Ausbildung der Bergretter“, erläuterte Prellwitz. Für etwa Sucheinsätze oder andere Hilfeleistungen sei eine regelhafte Finanzierung jedoch nicht festgelegt. „Hier würden wir uns als DRK-Landesverband Hessen wünschen, dass durch Firmenspenden von Einzelpersonen und Fördermitgliedschaften die Finanzierung der DRK-Bergwacht verbessert wird“, erklärte die Sprecherin. dpa

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