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Düngerproduzent K+S geht von robuster Nachfrage aus

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Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Der Düngerkonzern K+S rechnet trotz gestiegener Preise für Kalidünger mit einer robusten Nachfrage. „Die Landwirte verdienen auch sehr gut, trotz der hohen Kalipreise“, sagte Unternehmenschef Burkhard Lohr am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen. Zudem mache Kali nur einen kleinen Teil der Kosten von Bauern aus - bei teils historischen Höchstständen für Agrarprodukte.

Kassel - In diesem Umfeld steigerte der MDax-Konzern Umsatz und operatives Ergebnis zum Jahresstart deutlich. Der im April zum zweiten Mal angehobene Jahresausblick wurde bestätigt.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um fast zwei Drittel auf 1,2 Milliarden Euro. Allerdings ging die verkaufte Menge zurück. Dies sowie gestiegene Energie- und Logistikkosten seien aber durch höhere Verkaufspreise und positive Währungseffekte mehr als ausgeglichen worden, teilte das Unternehmen mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte mit 524 Millionen Euro mehr als das Vierfache des Vorjahreswertes. Experten hatten etwas weniger erwartet.

Dass der Absatz etwas zurückging, begründete Lohr mit ungünstigem Wetter in den USA und fehlendem Stickstoffdünger in Europa, denn ohne ausreichende Stickstoffdüngung ergibt auch Kalidünger nur begrenzt Sinn. So hatten einige Stickstoffdünger-Produzenten, etwa die norwegische Yara, die energieintensive Produktion wegen der höheren Gaspreise gedrosselt oder ausgesetzt. Die Nachfrage in Ländern wie Brasilien, China und Indien ist dem Manager zufolge unverändert hoch. dpa

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