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Ehemaliger Lehrer wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat am Montag beim Landgericht Fulda gegen einen 47 Jahre alten ehemaligen Lehrer Anklage wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen erhoben. In dem Verfahren der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) wird dem Mann aus Göttingen vorgeworfen, vom Januar 1998 bis Dezember 2021 an mehreren Orten in Nord- und Osthessen Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht zu haben.

Frankfurt/Fulda - Teilweise handelte es sich um Schüler, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde. Es gehe um zehn bis 20 Jungen.

Auslöser der Ermittlungen gegen den Mann war ein Hinweis von Ermittlern aus den USA gewesen. Der nun Angeschuldigte geriet in Verdacht, kinderpornographische Dateien an Dritte weitergegeben zu haben. Bei der Auswertung von Daten nach einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes kam es zum Verdacht, der Mann könne auch sexuelle Gewalt verübt haben. Die Anklageschrift legt dem 47-Jährigen 64 Taten zum Nachteil von Kindern und 35 Taten zum Nachteil von Jugendlichen zur Last. Der ehemalige Lehrer ist bereits seit Januar 2022 in Untersuchungshaft.

Das Landgericht Fulda muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. dpa

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