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Ehrenamtliche helfen Tieren aus der Ukraine

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Haustiere
Eine Katze liegt in der Notunterkunft für Geflüchteten in einem Korb neben ihrem Nachwuchs. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ehrenamtliche Helfer in Hessen kümmern sich nicht nur um Flüchtlinge aus der Ukraine, sondern mitunter auch um deren mitgebrachte Haustiere. Es sei eine völlig neue Situation, dass Flüchtlinge ihre Hunde oder Katzen mitbringen, berichtete Manfred Becker, Abteilungsleiter beim Regierungspräsidium Gießen, das in Hessen für die Erstaufnahme von Geflüchteten zuständig ist.

Gießen/Darmstadt - Das habe es vorher nicht gegeben.

Auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen gibt es seit kurzem eine tierärztliche Ambulanz für die Untersuchung und gegebenenfalls Registrierung sowie Impfung der Haustiere der ukrainischen Kriegsflüchtlinge. Ins Leben gerufen hat die Initiative der Leiter der Vogelklinik an der Uni Gießen, Michael Lierz. Nun gibt es einmal täglich eine Sprechstunde mit ehrenamtlich arbeitenden Veterinären und Studierenden.

Auch andernorts kümmern sich Helfer um ukrainische Vierbeiner: Im Tierheim in Darmstadt sind der 1. Vorsitzenden Ulrike Weber zufolge 15 Hunde und 16 Katzen aus einem zerstörten Tierheim nahe Kiew untergekommen. Alle Tiere seien medizinisch versorgt worden. „Die Tiere sollen weitervermittelt werden.“ Aber auch Flüchtlinge, die in Darmstadt in einer Erstaufnahme keine Tiere mitnehmen dürften, können ihre Vierbeiner zur Versorgung abgeben. Finanziert werde das alles über Zuschüsse des Tierschutzbundes und über Spenden. Neben diesen Tieren gebe es derzeit noch weitere 40 Hunde, 55 Katzen und 64 andere Kleintiere, die auf Vermittlung warten. dpa

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