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Einsatzkräfte nach Unwetter im Dauereinsatz

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Landung im Gewitter
Ein Blitz durchzuckt den Abendhimmel während sich ein Flugzeug (l) im Landeanflug befindet. © Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Ein weggewehtes Schuldach, verschlammte Autobahn und blockierte Straßen durch umgeknickte Bäume: Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr waren am Montagabend in Osthessen wegen des Unwetters im Dauereinsatz. Verletzt wurde niemand.

Bad Hersfeld – Ein Unwetter hat am späten Montagabend in Osthessen für zahlreiche Feuerwehr- und Polizeieinsätze gesorgt. Starkregen, Sturmböen und Hagelschauer rissen unter anderem das Wellblechdach einer Grundschule ab, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Demnach beschädigte das heruntergekommene Dach mehrere parkende Autos. Verletzte habe es dadurch aber keine gegeben.

Zwischen Bad Hersfeld und Friedewald schwemmten die Unwetter Erde und Geröll auf die Fahrstreifen der A4, was die Einsatzkräfte den Angaben nach über Stunden beschäftigte. Es sei zu erheblichen Verschmutzungen gekommen, da die Gully-Deckel verstopft gewesen seien und so den Regen nicht mehr aufnehmen konnten. Unter Vollsperrung der Autobahn hätten die Abflüsse aufwendig gereinigt werden müssen. Die Fahrbahn konnte laut Polizei gegen 23 Uhr wieder freigegeben werden.

Rettungskräfte hätten eine Autofahrerin aus ihrem Wagen befreien müssen, nachdem im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Baum auf ihr Autodach gekracht war. Auch auf der Autobahn 7 knickten den Angaben nach Bäume im Bereich Bad Hersfeld und Kirchheim auf die Fahrbahn.

In Bad Hersfeld blockierte laut Polizei ein umgewehter Bauzaun eine Straße und am Straßenrand der angrenzenden Bundesstraße 62 knickte eine Laterne um. Auch im Bereich Schlitz im Vogelsbergkreis knickten Bäume auf mehrere Straßen – eine Kreisstraße musste den Angaben nach die ganze Nacht gesperrt bleiben.

Verletzte habe es bei keiner der Einsätze gegeben, hieß es von der Polizei. Wie hoch die jeweiligen Sachschäden der Unwetterfolgen ausfallen, werde noch ermittelt. dpa

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