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Eintracht freut sich auf Heimspielserie

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Eintracht-Cheftrainer Oliver Glasner
Eintracht-Cheftrainer Oliver Glasner. © Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild

Eintracht Frankfurt will in drei Heimpartien hintereinander die Chance nutzen, um in der Bundesliga vorwärts zu kommen und beim Einstand in der Champions League zu beeindrucken. Erster Gegner ist zunächst RB Leipzig.

Frankfurt/Main - Das Klima ist prima und die Vorfreude auf die englischen Wochen mit der Premiere in der Champions League groß. „Die Stimmung ist nach dem Sieg in Bremen etwas lockerer, ohne dass es in Überschwänglichkeit ausartet“, berichtete Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner am Donnerstag vor dem ersten von drei Heimspielen in Serie. Titelanwärter RB Leipzig ist am Samstag (18.30 Uhr/Sky) nächster Gegner in der Fußball-Bundesliga. Vier Tage später kommt Sporting Lissabon zum ersten Königsklassenspiel in der Vereinsgeschichte gefolgt von Glasners Ex-Verein VfL Wolfsburg.

„Ab jetzt ist Spiel, Spiel, Spiel angesagt - aber das wollen wir doch auch“, meinte Glasner. Gegen Leipzig hofft er nach dem 4:3 beim SV Werder auf den zweiten Saisonsieg und Rückenwind für die erste internationale Bewährungsprobe. „Wir möchten gegen Leipzig gewinnen“, sagte der Österreicher. „Sie werden uns alles abverlangen - wir ihnen aber auch.“ Es sei eine Topmannschaft mit dem Anspruch, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen: „Wir brauchen in allen Bereichen eine Topleistung, um etwas zu erreichen.“

Angesicht der Offensivkraft der Sachsen mit Rückkehrer Timo Werner, Christopher Nkunku und dem Ex-Frankfurter André Silva wies der Coach die anhaltende Kritik an der vermeintlichen Defensivschwäche der Frankfurter zurück. „Ich sehe kein Defensivproblem“, betonte Glasner. „Wir haben gegen Köln nur fünf Abschlüsse zugelassen, das ist recht wenig, wenn man das Spiel der Kölner bedenkt.“ In Bremen habe man über weite Strecken defensiv ein gutes Spiel gemacht: „Es gab höchstens den einen oder anderen individuellen Fehler.“

Allerdings gab es auch große Probleme mit Standardsituation, die zu Gegentoren führten. „Ich hatte zu Spielerzeiten einen Lehrmeister als Trainer, der uns gesagt hat: „Wenn du immer den Fokus auf das Problem legst, wird es oft größer als es ist.“ Deshalb haben wir das Thema Standardgegentore ruhen lassen“, so Glasner.

Ob er trotzdem gern noch einen neuen Defensivspieler vor Transferschluss am Donnerstag an den Main geholt hätte, wollte der Österreicher nicht preisgeben. „Es ist keine Zeit Trübsal zu blasen. Wir werden immer versuchen, das Beste aus unsren Spielern für den Verein herauszuholen“, erklärte Glasner diplomatisch. Dafür gab die Eintracht einen weiteren Spielerabgang bekannt. Der Australier Ajdin Hrustic wird zukünftig beim italienischen Erstligisten Hellas Verona spielen. dpa

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