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Eintracht im Europa-League-Achtelfinale gegen Betis Sevilla

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Eintracht Frankfurt
Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Für Eintracht Frankfurt rückt die Europa League langsam wieder in den Fokus. Bei der Auslosung des Achtelfinals erhalten die Hessen mit Betis Sevilla einen unangenehmen Gegner. Die Zuversicht ist trotzdem groß.

Nyon - Sportvorstand Markus Krösche sprach von einem „schwierigen Los“, Trainer Oliver Glasner von einer „harten Nuss“. Mit Betis Sevilla wartet auf Eintracht Frankfurt im Achtelfinale der Europa League eine attraktive, aber durchaus lösbare Aufgabe. Krösche äußerte sich nach der Auslosung am Freitag in Nyon zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass wir weiterkommen.“

Das Hinspiel in Sevilla steigt bereits am 9. März - einen Tag vor dem eigentlichen Termin. Die Verlegung wurde notwendig, weil sich auch Betis-Stadtrivale FC Sevilla noch im Wettbewerb befindet und ebenfalls zunächst Heimrecht hat. „Wir freuen uns auf Spanien mit hoffentlich viel Sonne und dass wir ein gutes Ergebnis mit nach Frankfurt bringen“, sagte Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Im Rückspiel am 17. März setzt die Eintracht dann auch auf die Unterstützung der Fans. „Wir hoffen auf ein volles Haus, das würde uns zusätzliche Energie geben“, sagte Glasner.

Im Kader des Tabellendritten der spanischen La Liga fehlen zwar die ganz großen Stars, doch das Team von Trainer Manuel Pellegrini ist nicht zu unterschätzen. Immerhin steht Betis in der Meisterschaft derzeit vor renommierten Clubs wie dem FC Barcelona oder Atletico Madrid. Die bekanntesten Spieler beim Frankfurter Gegner sind Abwehrchef Marc Bartra, mit dem Rode einst bei Borussia Dortmund zusammenspielte, Frankreichs Weltmeister Nabil Fekir und der bereits 40 Jahre alte Stürmer Joaquín.

Eintracht-Stürmer Rafael Borré kennt den Gegner und die heißblütige Atmosphäre in Sevilla aus seiner Zeit in Spanien. „Im Stadion herrscht ein besonderes Fußball-Ambiente. Für uns wird es deshalb ein Highlightspiel“, sagte der Kolumbianer. Für Krösche steht fest: „Wir müssen an unser Limit gehen und in beiden Partien sehr gute Leistungen abrufen. Unser Ziel ist aber klar, zwei Mal zu gewinnen und weiterzukommen.“ dpa

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