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Eintracht im Schongang nach Leverkusen

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In der Bundesliga geht es für Eintracht Frankfurt um nichts mehr. Die volle Konzentration der Hessen im Saisonendspurt gilt Europa. Dennoch fordert Trainer Glasner in Leverkusen einen seriösen Auftritt seiner Mannschaft.

Frankfurt/Main - Oliver Glasner wollte gar nicht erst „um den heißen Brei“ herumreden: Der Bundesliga-Auftritt bei Bayer Leverkusen ist für Eintracht Frankfurt nur eine lästige Pflichtaufgabe vor dem Europa-League-Halbfinale gegen West Ham United. Drei Tage vor dem Kracherduell auf der internationalen Fußball-Bühne werden die Hessen die Partie an diesem Montag (20.30 Uhr/DAZN) wohl nur im Schongang bestreiten. „Das Donnerstag-Spiel hat oberste Priorität. Die Aufstellung wird mit Blick auf die Belastungssteuerung für West Ham ausgerichtet sein“, kündigte Eintracht-Trainer Glasner am Sonntag an.

Neben dem gesperrten Stürmer Rafael Borré fehlen auch der erkrankte Abwehrchef Martin Hinteregger, der verletzte Offensivspieler Jesper Lindström und Kapitän Sebastian Rode aus Belastungsgründen. „Martin fühlt sich nicht wohl“, begründete Glasner den Ausfall von Hinteregger. Der Corona-Test bei dem 29-Jährigen sei aber negativ ausgefallen. „Ich gehe davon aus, dass dies auch so bleibt“, sagte der Coach. Keine Option sind weiter Christopher Lenz und Erik Durm. Dafür stehen die zuletzt in London gesperrten Evan Ndicka und Kristijan Jakic wieder zur Verfügung. Als Sturmspitze wird Ragnar Ache erstmals von Beginn an dabei sein.

Auch sonst könnte es einige Änderungen in der Startformation geben. „Es ist meine Aufgabe zu schauen, was das Beste für Eintracht Frankfurt ist. Danach stellen wir auf“, sagte Glasner. Kein Wunder: Für die Hessen geht es in der Liga um nichts mehr, dafür winkt in der Europa League der erste europäische Titel seit 42 Jahren. Der würde sogar den erstmaligen Einzug in die Champions League bringen.

Die Konstellation weckt Erinnerungen an 2019. Auch damals musste die Eintracht zwischen den Europa-League-Halbfinals gegen den FC Chelsea nach Leverkusen - und ging dort mit 1:6 unter. Das soll sich auf keinen Fall wiederholen. „Wir nehmen die Aufgabe ernst und wollen sie seriös angehen“, versprach Glasner. „Ich erwarte, dass jeder das Bestmögliche gibt. Wir wollen nicht herunterfahren, sondern den Flow aus den internationalen Spielen beibehalten.“ Auch wenn sich in der Mainmetropole schon alles um West Ham dreht. dpa

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