Elvis Presley lebt - zumindest in der Erinnerung vieler unserer Leser. Von 1958 bis März 1960 leistete Elvis in Friedberg seinen Militärdienst ab. Wir suchen Menschen, die ihm begegnet sind.
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Elvis Presley lebt - zumindest in der Erinnerung vieler unserer Leser. Von 1958 bis März 1960 leistete Elvis in Friedberg seinen Militärdienst ab. Wir suchen Menschen, die ihm begegnet sind.

Leser-Aktion

Elvis Presley in Hessen: Haben Sie den King getroffen?

Ein Lächeln von ihm erhascht, vielleicht ein Foto gemacht, gar mit ihm gesprochen oder ein Autogramm erhalten? Die Frankfurter Neue Presse sucht Menschen, die Erinnerungen an Elvis haben, die ihm vielleicht sogar begegnet sind und davon erzählen können.

Elvis Presley hat deutliche Spuren in der Region hinterlassen. Im Jahr 1958 trat er seinen Militärdienst in Deutschland an – und zwar in Bad Nauheim. „Hier hat er sich nicht nur aufgehalten, sondern gelebt“, berichtet die Stadt Bad Nauheim stolz auf ihrer Homepage. Elvis hat dort seine Fans getroffen. Man konnte ihn in Cafés sitzen sehen und in Restaurants. Und in Bad Nauheim hat er seine große Liebe Priscilla kennengelernt. Elvis in Bad Nauheim – das war eine Sensation, und ist es bis heute. Bad Nauheim betreibt großen Aufwand, um die Spuren des King of Rock ’n’ Roll zu bewahren.

Im Oktober 1958 kam Elvis Presley mit dem Zug in Friedberg an. Dort sollte er seinen Militärdienst ableisten. Doch Elvis war kein gewöhnlicher Soldat. Und seine Militärzeit unterschied sich auch in gewisser Weise von der der anderen: Nur eine Woche später trafen auch Elvis’ Vater, seine Großmutter sowie zwei Freunde und Leibwächter ein. Der „Elvis-Clan“ mietete sich im Bad Nauheimer Hotel Grunewald ein und bewohnte dort eine ganze Etage. Elvis bezog das berühmte Zimmer 10, das bis heute original erhalten geblieben ist.

Im darauffolgenden Jahr zog Elvis mit seinem gesamten „Anhang“ in das Privathaus Goethestraße 14 um. In der Goethestraße blieb Elvis bis zum Ende seiner Dienstzeit im März 1960. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Elvis auch im Umland, öfter mal in Frankfurt und anderen Städten der Region unterwegs war.

In dieser Zeit ist er mit Sicherheit vielen Menschen der Gegend begegnet: die Menschen in dem Hotel. Er hatte Nachbarn in Bad Nauheim. Jemand muss ihm die Post gebracht haben. Wer brachte ihm im Café den Kuchen? Wo war er abends unterwegs, wen hat er getroffen, und wer weiß, neben wem er im Kino gesessen hat?

Ein Stück Geschichte

Jahre lang rockte der „King of Rock ’n’ Roll“ Hessen und zog vor allem die Menschen zwischen Bad Nauheim und Frankfurt in seinen Bann. Wie war das damals? Das würden wir gerne von Ihnen erfahren. Haben Sie ihn live erlebt? Sind Sie ihm sogar hautnah begegnet? Die Frankfurter Neue Presse sucht Menschen, die ihre ganz persönliche Geschichte mit Elvis erzählen können und in ihr privates Fotoalbum blicken lassen. Mit ihren Erinnerungen soll dieses große Ereignisse in der Region aufleben, soll Geschichte spürbar und erfahrbar gemacht werden.

Wer etwas zu erzählen hat, der schicke bitte unter dem Stichwort „Elvis“ eine Mail oder einen Brief, möglichst mit allen Kontaktdaten. Da kann man die eigene Elvis-Geschichte schon niederschreiben oder andeuten, wovon sie handelt. Auch Fotos wären toll.

Briefe an: Frankfurter Neue Presse, Chefredaktion, Stichwort „Elvis“, Frankenallee 71-81, 60327 Frankfurt. E-Mails an: chefredaktion@fnp.de, Betreff „Elvis“.

(red,elle)

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