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Erneut Brände im Kreis Offenbach: Feuerteufel vermutet

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Polizei
An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug „Polizei“. © David Inderlied/dpa/Illustration

Gleich drei Brände innerhalb kurzer Zeit hat die Feuerwehr am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag in Seligenstadt und Hainburg (Kreis Offenbach) bekämpfen müssen. Da sich in dem Gebiet seit Ende März die Brände häufen, geht die Polizei von absichtlich gelegten Feuern aus.

Offenbach/Main - Der erste Brand wurde am Freitag kurz vor 21 Uhr aus einem Waldstück in der Gemarkung des Hainburger Ortsteils Hainstadt gemeldet. Eine Fläche rund 150 Quadratmeter stand in Flammen. Die Polizei vermutet, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. In dem Wald wurden seit März sechs weitere Brände bekämpft, zuletzt ein Feuer am vergangenen Donnerstag. Kurz vor Mitternacht brannten am Bauhof von Seligenstadt dort gelagerte Pflanzenabfälle. Auch in diesem Fall hält die Polizei es für unwahrscheinlich, dass sich das Feuer selbst entzündet hat. Zwischen beiden Brandorten liegen nur wenige Kilometer.

Kurz nach 4.00 Uhr stand - diesmal wieder in Hainstadt - ein Holzlager in einer Gartenanlage in Flammen. Das dort gelagerte Holz und der Unterstand brannten laut Polizei völlig ab. Zudem gerieten mehrere Bäume in Brand. Diese Flammen konnten von der Feuerwehr jedoch gelöscht werden. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 4000 Euro. Die Schäden der ersten beiden Brände wurden nicht beziffert. Die Polizei rief Zeugen auf, Beobachtungen von verdächtigen Fahrzeugen und Personen in den Bereichen zu melden. dpa

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