Wind
+
Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an.

Erster Herbststurm zunächst ohne größere Schäden

Herumfliegende Sonnenschirme und abgeknickte Äste: Der erste Herbsturm bringt auch Hessen schwere Sturmböen. Von großen Schäden wird zunächst nicht berichtet. Entwarnung gibt der Deutscher Wetterdienst aber noch nicht.

Frankfurt - Sturmtief „Ignatz“ hat in Hessen am Donnerstag für viele Einsätze von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Vor allem im Kreis Fulda gingen am frühen Morgen zahlreiche Meldungen bei der Polizei ein. Verschiedene Sprecher der Polizei berichteten von umgestürzten Bäumen, herumfliegenden Sonnenschirmen oder einem weggeflogenen Trampolin. Vereinzelt kam es zu kleinen Sachschäden. Berichte über Verletzte gab es am Morgen und in der Nacht nicht. Auch die Bahn meldete landesweit zunächst keine blockierten Strecken oder Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Nach Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach besteht aber in Teilen Hessens noch für Stunden die Gefahr von orkanartigen Böen.

Für Teile des Landes galt am Morgen bei den Unwetterwarnungen Stufe drei von vier. Es bestehe die Gefahr, dass Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden. Menschen sollten auf herabstürzende Äste oder Dachziegel achten. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben. Ein Aufenthalt im Freien sollte möglichst vermieden werden. Bis zum Nachmittag könne es schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 Stundenkilometern geben. In der Südhälfte seien in den Vormittagsstunden auch orkanartige Böen bis zu 110 Stundenkilometern möglich.

Am Vormittag bleibt des dem DWD zufolge meist stark bewölkt und es kann Schauer und kurze Gewitter geben. Erst am Abend würden die Schauer abklingen und es gebe Auflockerung. Die Temperaturen steigen nicht über 16 Grad. Am Freitag kann es hauptsächlich in der Nordhälfte noch weitere Schauer geben, hier sind auch noch Sturmböen möglich. Am Abend und in der Nacht zum Samstag beruhigt sich das Wetter dann. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare