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Etwas weniger Erziehungshilfen in Hessen

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Familie
Ein Mann mit einem Kind auf dem Arm und einem an der Hand wirft einen Schatten auf eine mit bunten Handabdrücken bemalte Wand einer Kindertagesstätte. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

In Hessen haben im vergangenen Jahr etwas weniger Familien Hilfen zur Erziehung bekommen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete, wurden 2021 im Bundesland knapp 59.700 solcher Hilfen geleistet. Das waren 496 beziehungsweise knapp ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Wiesbaden - Dagegen stieg die Zahl der Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen auf 11.800. Das waren 872 Hilfen beziehungsweise acht Prozent mehr. 35 Prozent der Familien, die eine erzieherische Hilfe oder Eingliederungshilfe bekamen, bezogen Transferleistungen wie Hartz IV.

Zu den Hilfen zur Erziehung gehören zum Beispiel Erziehungsberatung oder eine sozialpädagogische Familienhilfe, aber auch Vollzeitpflege, Heimerziehung oder Betreutes Wohnen. Es handelt sich um kommunale Leistungen, die vom Jugendamt vermittelt werden. dpa

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