Auf einem See in Mecklenburg-Vorpommern kentert eine hessische Familie mit ihrem Kanu. Einer der Insassen verstirbt später im Krankenhaus.
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Auf einem See in Mecklenburg-Vorpommern kentert eine hessische Familie mit ihrem Kanu. Einer der Insassen verstirbt später im Krankenhaus.

Wasserschutzpolizei

Tödlicher Bootsunfall: Friedberger stirbt nach Kanuausflug

  • VonSophie Mahr
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Eine Familie aus Hessen macht im Urlaub eine Kanufahrt. Durch zu starken Wind kentert das Boot. Der Unfall hat für einen der Insassen tödliche Folgen.

Update vom Donnerstag, 26.08.21, 14.11 Uhr: Der 58-jährige Friedberger ist inzwischen in einem Krankenhaus verstorben, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte. Er hatte mit seiner Familie einen Kanuausflug auf der Mecklenburger Seenplatte gemacht. Das Kanu kenterte durch starken Wind und hohen Wellengang, wie die Wasserschutzpolizei informierte. Dabei hatte der Friedberger einen Herzinfarkt erlitten. Nach Reanimationen wurde er ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Bootsunfall im Urlaub: Familie aus Friedberg bangt um 58-Jährigen

Erstmeldung vom Dienstag, 24.08.21, 13.43 Uhr: Rechlin/Friedberg – Der Sommerurlaub einer Familie aus Hessen hat ein tragisches Ende gefunden. Bei einer Kanufahrt auf der Mecklenburger Seenplatte kam es am Montag (23.08.2021) zu einem folgenschweren Unfall. Die Familie aus Friedberg in der Wetterau war mit dem Boot vom Leppinsee auf den Woterfitzsee gefahren, wo das Kanu schließlich kenterte, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Eine „ältere männliche Person“ habe daraufhin einen Herzinfarkt erlitten. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend, es handele sich um den 58-jährigen Großvater. Die Polizei wollte dies auf Anfrage zunächst nicht bestätigen.

Andere Kanufahrer seien hinzugekommen und als Ersthelfer tätig geworden, hieß es im Bericht. Sie begannen mit der Reanimation des Friedbergers, bis die Feuerwehr und weitere Rettungskräfte eintrafen. Die Rettungskräfte setzten die Reanimation des Wetterauers fort. Anschließend wurde der Hesse ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand ist derzeit nichts bekannt. Die beiden anderen Insassen des Kanus, Mutter (29 Jahre) und Tochter (13 Jahre), wurden nach der Rettungsaktion sicherheitshalber ins Krankenhaus Neustrelitz gebracht und am selben Tag wieder entlassen.

Starker Wind bringt Kanufahrer zum Kentern – Wetterauer ohne Rettungsweste

Gegen 13.28 Uhr hatte die Einsatzleitstelle Neubrandenburg am Montag gemeldet, dass auf dem Woterfitzsee ein Kanu mit drei Insassen gekentert war, darunter auch ein Kind. Die Ursache des Unfalls war, wie die Wasserschutzpolizei berichtete, ein vorherrschender Wind aus Nordost mit einer Windstärke von vier bis fünf Beaufort, bei manchen Windböen sogar bis zu sieben Beaufort. Wegen der daraus entstandenen Wellen sei das Kanu gekentert. Lediglich das Kind habe eine Rettungsweste angelegt. Das Boot der Hessen war nicht das einzige, das an diesem Tag an der Mecklenburger Seenplatte verunglückte. Bereits eine Stunde zuvor waren zwei Kanus auf dem Useriner See gekentert.

Erst kürzlich ist eine Frau aus Hessen beim Badeurlaub schwer verunglückt und an den Folgen verstorben.

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