OFC begräbt Aufstiegsträume

Fans stürmen Platz: Schwarzer Tag für Offenbacher Kickers

Das Relegationsspiel zwischen Kickers Offenbach und dem 1. FC Magdeburg ist am Sonntag nach Zuschauerausschreitungen für etwa 20 Minuten unterbrochen worden.

Große Enttäuschung bei Kickers Offenbach: Begleitet von Zuschauer-Ausschreitungen auf dem Bieberer Berg hat der Traditionsverein den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga verpasst. Nach der 0:1-Hinspiel-Niederlage verlor der souveräne Meister der Regionalliga Südwest am Sonntag auch das zweite Relegationsspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 1:3 (1:2). Die Partie musste am Ende für rund 20 Minuten unterbrochen werden, weil einige Kickers-Fans in der 84. Minute auf den Platz gestürmt waren.

«Heute ist ein schwarzer Tag für uns», sagte OFC-Präsident Claus-Arwed Lauprecht im HR-Fernsehen. «Das hat mit Fußball nichts zu tuin. Das wollen wir hier nicht sehen. Das ist eine Katastrophe für den Fußball und unseren Verein.» Ein Großaufgebot der Polizei marschierte sofort auf das Spielfeld, drängte die Randalierer zurück und nahm einige von ihnen fest. Danach ging das Spiel weiter.

Denis Mangafic hatte den OFC vor 18 500 Zuschauern auf dem seit Wochen ausverkauften Bieberer Berg zwar mit 1:0 in Führung gebracht. Doch zwei Magdeburger Treffer binnen vier Minuten durch Felix Schiller (32.) und Lars Fuchs (36.) ließen alle Aufstiegsträume platzen. Nicolas Hebisch (53.) machte nach der Pause alles klar für den Europapokalsieger von 1974.

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