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FDP-Fraktion fordert Einrichtung von Gesundheitsdatenbank

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DNA-Speicheltest
Einer Frau werden im DNA-Labor eine DNA-Probe entnommen. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Die Gesundheitsforschung sollte nach einem Vorschlag der FDP-Fraktion im hessischen Landtag mit der Einrichtung einer neuen Datenbank gestärkt werden. „Bislang muss jedes forschende Unternehmen, jede forschende Einrichtung separat Daten erheben oder über kommerzielle Institute erwerben“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer Matthias Büger am Dienstag in Wiesbaden.

Wiesbaden - „Wir wollen nun das Prinzip des freien Zugangs für die Wissenschaft stärken und die Bereitschaft zur Datenspende für medizinische Forschungsvorhaben erhöhen.“

Nach dem FDP-Vorschlag sollte eine solche Datenbank von einer Stiftung des öffentlichen Rechts verwaltet werden. Diese unabhängige und vertrauenswürdige Einrichtung könne die Daten treuhänderisch für medizinische Forschungszwecke bereit halten, erläuterte der digitalpolitische Fraktionssprecher Oliver Stirböck. Konkret gehe es etwa um Daten über den Gesundheitszustand, Abstammungsdaten, genetische Daten, Gewebeproben und Analyse-Ergebnisse. Die Daten sollten allen Forschenden frei zur Verfügung stehen.

„Unabdingbar ist aber, dass sie nur für wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt werden und der Schutz dieser sensiblen Daten gewährleistet ist“, ergänzte Stirböck. Die Speicherung der Daten erfolge ausschließlich anonymisiert und in Europa. Die Entscheidung zur Datenspende müsse freiwillig sein und streng vertraulich geschehen. Spender sollten jederzeit eine Löschung ihrer Daten beziehungsweise Zerstörung von Gewebeproben beantragen können. dpa

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