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Der hessische FDP-Landesvorsitzende Stefan Ruppert.

Wahl

FDP-Vorsitzender Ruppert verteidigt Ampel-Absage

Landesvorsitzender Stefan Ruppert hat die Absage der FDP an ein Jamaika-Bündnis und eine grün geführte Ampel verteidigt. „Die FDP Hessen wird in keine Koalition eintreten, in der sie nicht gebraucht

Landesvorsitzender Stefan Ruppert hat die Absage der FDP an ein Jamaika-Bündnis und eine grün geführte Ampel verteidigt. „Die FDP Hessen wird in keine Koalition eintreten, in der sie nicht gebraucht wird, und sie wird in kein Bündnis mit einem grünen Ministerpräsidenten eintreten. Mit den Grünen gibt es keine ausreichenden inhaltlichen Gemeinsamkeiten”, sagte er am Samstag bei einem Landesparteitag in Hofheim (Main-Taunus-Kreis). Die Freien Demokraten gingen stattdessen nach der Landtagswahl „selbstbewusst und in der Substanz gestärkt in die Opposition”.

Außerdem wählte die hessische FDP den Frankfurter Kreisvorsitzenden Thorsten Lieb zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl am 26. Mai. Der 45 Jahre alte Rechtsanwalt erhielt 90 Prozent der Stimmen. Er stellte vor dem Parteitag das Eintreten für ein starkes, freies und subsidiäres Europa in Aussicht. „Wir müssen es schaffen, Europa wieder in die Herzen der Menschen zu bringen, sonst wird dieses Projekt scheitern”, sagte er. (dpa)

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