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Von einem Dachfenster ergibt sich ein Blick auf den Hühnermarkt im Herzen der Frankfurter Altstadt. Foto: Frank Rumpenhorst

Feldmann legt Festschrift zur Frankfurter Altstadt vor

Einst gehörte Peter Feldmann zu den Kritikern des umstrittenen „Jahrhundertprojekts”. Am Donnerstag - einen Tag vor der Eröffnung der „neuen” Altstadt - hat Frankfurts Oberbürgermeister

Einst gehörte Peter Feldmann zu den Kritikern des umstrittenen „Jahrhundertprojekts”. Am Donnerstag - einen Tag vor der Eröffnung der „neuen” Altstadt - hat Frankfurts Oberbürgermeister nun eine zweibändige offizielle Festschrift über das Mammutvorhaben vorgelegt.

„So was steckt an”, sagte Feldmann und verwies auf die große Begeisterung in de Bevölkerung über das 200 Millionen Euro teure Vorhaben. Der SPD-Politiker ist in seiner Amtszeit zu einem Fan der Altstadt mit ihren 35 neugestalteten Häusern geworden. 15 davon wurden mit Originalfassade rekonstruiert. Am Wochenende werden zum Eröffnungsfest mehrere hunderttausend Menschen erwartet.

Die Festschrift beschreibt unter dem Titel „Die neue Altstadt” die Entstehung des Projekts, das vor mehr als einem Jahrzehnt beschlossen wurde. Dafür wurde das aus dem Jahr 1972 stammende Technische Rathaus - ein Waschbetonbau - zwischen Dom und Römer abgerissen.

Auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat einen Katalog zur Altstadt herausgegeben, die eine Ausstellung zum Thema „Die immer neue Altstadt” begleitet. Die bereits vergangenen Woche eröffnete Schau ist dort bis zm 10. März zu sehen.

(dpa)

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