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Flughafen Frankfurt: 170 Ermittlungen zu falschen Impfpässen

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Seit Jahresbeginn hat die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen bereits 170 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit unrichtigen Gesundheitszeugnissen wie etwa gefälschten Impfpässen eingeleitet. Auch falsche Atteste seien bei den Ein- oder Ausreisekontrollen vorgelegt worden, berichtete ein Sprecher am Freitag.

Frankfurt/Main - Manche der Kontrollierten seien anschließend rabiat geworden - in anderen Fällen stießen die Beamten bei Fälschungen auf bereits einschlägig bekannte Namen. So sei eine 59-jährige Frau im Terminalbereich kontrolliert worden, weil sie dort ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz unterwegs gewesen ist. Sie habe daraufhin ein Attest vorgelegt, das von einem polizeibekannten Arzt stammte, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen der Ausstellung falscher Gesundheitszeugnisse in Erscheinung getreten ist, hieß es. Der Fall sei mittlerweile an die Landespolizei übergeben worden. dpa

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