Fluglärmgegner wollen weiter demonstrieren

Auch nach der 200. Montagsdemonstration am Frankfurter Flughafen denken die Fluglärmgegner keineswegs ans Aufhören. „Der Protest geht weiter”, sagte Dirk Treber, einer der Initiatoren der

Auch nach der 200. Montagsdemonstration am Frankfurter Flughafen denken die Fluglärmgegner keineswegs ans Aufhören. „Der Protest geht weiter”, sagte Dirk Treber, einer der Initiatoren der wöchentlichen Proteste und Mitglied der Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Mörfelden. Auf dem Mainzer Rosenmontagszug seien die Fluglärmgegner „bereits zum dritten oder vierten Mal” mit einem eigenen Wagen vertreten. „In diesem Jahr soll die Belastung durch Ultrafeinstaub im Mittelpunkt stehen”, verriet Treber. Auch auf dem Evangelischen Kirchentag soll mit einem eigenen Infostand auf das Problem Fluglärm aufmerksam gemacht werden.

Während ein harter Kern von Demonstranten Woche für Woche durch das Terminal marschiert, lässt sich eines nicht übersehen: Das Durchschnittsalter ist eher fortgeschritten, von jugendlichem Nachwuchs ist nicht viel zu sehen. „Das ist eine Veränderung gegenüber damals bei den großen Bürgerbewegungen gegen die Startbahn West”, räumte Treber ein, der selbst einst zu den Startbahngegner gehörte. „Da haben Jung und Alt zusammen gestanden - und das kann man im Moment nicht sagen.” Am Montag waren nach Polizeiangaben rund 1200 Demonstranten gekommen.

(dpa)

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