1. Mai

DGB fordert zum Tag der Arbeit mehr soziale Gerechtigkeit

Bei seinen Mai-Kundgebungen zum Tag der Arbeit hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Hessen mehr soziale Gerechtigkeit gefordert. Ungleiche Chancen auf ein besseres Leben seien der beste Nährboden

Bei seinen Mai-Kundgebungen zum Tag der Arbeit hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Hessen mehr soziale Gerechtigkeit gefordert. Ungleiche Chancen auf ein besseres Leben seien der beste Nährboden für Hass und Spaltung der Gesellschaft, warnte Vorsitzende Gabriele Kailing in Frankfurt. Menschen müssten unabhängig von ihrer Herkunft von ihrer Arbeit „anständig leben können und später einmal eine Rente erhalten, die auskömmlich ist”, sagte sie laut Redemanuskript.

Der Staat müsse dazu unter anderem mehr Geld für Bildung und Sozialwohnungen ausgeben. „Wer die Demokratie schützen will, muss für mehr soziale Gerechtigkeit und Sicherheit sorgen”, sagte Kailing. Zugleich warnte sie vor einer Tarifflucht der Unternehmen. Damit würden „prekäre Beschäftigung und Niedriglohn zementiert und sogar ausgeweitet”. Nach Polizeiangaben wurden zu der Kundgebung auf dem Römerberg rund 5000 Menschen erwartet. Das Motto des Tages lautete in diesem Jahr „Wir sind viele. Wir sind eins.”.

(dpa)

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