Homeoffice
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Eine Frau arbeitet im Homeoffice.

Forderung nach Homeoffice nach Corona in Hessen am größten

Die Forderung nach mehr Heimarbeitsplätzen für die Zeit nach der Corona-Pandemie ist einer Umfrage zufolge in Hessen größer als in allen anderen Bundesländern. 40 Prozent der befragten Erwerbstätigen in Hessen wünschen sich dies, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des zur Talanx-Gruppe gehörenden Versicherers HDI ermittelt hat. Im Bundesschnitt stellen 34 Prozent diese Forderung, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten „HDI Berufe-Studie 2021“ hervorgeht, die den Angaben zufolge repräsentativ ist.

Frankfurt/Hannover - In der Pandemie haben viele Arbeitgeber die Büros ausgedünnt. Der Erhebung zufolge richteten sich während der Corona-Zeit nur in Hamburg (28 Prozent) noch mehr Berufstätige erstmals am heimischen Schreibtisch ein als in Hessen. Dort waren es mit 25 Prozent ebenfalls mehr als im Bundesdurchschnitt (20 Prozent).

Allerdings: Das mobile Arbeiten mit einer Vielzahl oft ungewohnter digitaler Hilfsmittel erleben viele Beschäftigte auch als Belastung. 13 Prozent der Befragten in Hessen und damit mehr als im Durchschnitt der 16 Länder (10 Prozent) gaben an, dass sich ihre Work-Life-Balance in der Corona-Zeit verschlechtert habe.

„Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung in der Berufswelt mit extremer Geschwindigkeit Einzug gehalten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende von HDI Deutschland, Christopher Lohmann. „Das überfordert nicht wenige Beschäftigte. Wir sehen aber in den Verläufen unserer jährlichen Berufe-Studien, dass mit einer gewissen Verzögerung die Berufstätigen diesen Wandel immer besser annehmen und die positiven Effekte überwiegen.“ dpa

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