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Fragmente eines Thoraschreins sollen in Frankfurter Synagoge

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Die Fragmente eines 1938 zerstörten Thoraschreins sollen in eine Frankfurter Synagoge integriert werden. Die erhaltenen Teile sollen zum 75. Jubiläum der Wiederbegründung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main 2023/24 umziehen, wie die Jüdische Gemeinde am Mittwoch berichtete.

Frankfurt/Main - Der Thoraschrein stammt aus der Synagoge am Börneplatz, die am 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstört wurde. Die Fragmente des „Aron haKodesch“ der orthodoxen Synagoge wurden 1987 bei Grabungen für den Neubau der Frankfurter Stadtwerke entdeckt. Sie wurden seitdem mehrfach in Ausstellungen gezeigt.

Nun will die Jüdische Gemeinde Frankfurt die Teile in die Westend-Synagoge im gleichnamigen Stadtteil integrieren. „Angestrebt wird, dass die Fragmente im „Shtibl“, einem kleinen Gebetsraum in der Westend-Synagoge, ihren neuen Platz finden sollen“, teilte die Gemeinde mit. Bei einem Ideenwettbewerb sollen ausgewählte Künstlerinnen und Künstler Vorschläge machen. dpa

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