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Ein Schüler steht vor einem Bücherregal.

Frankfurt ist bundesweites Vorbild für Schulbibliotheken

Mit Hilfe der Stadtbücherei werden in Frankfurt derzeit mehr als 100 Schulbibliotheken koordiniert. Knapp 60 000 Schüler erhalten damit - unabhängig von ihrem sozialen oder familiären Hintergrund - Zugang zu Wissen und Literatur.

Mit Hilfe der Stadtbücherei werden in Frankfurt derzeit mehr als 100 Schulbibliotheken koordiniert. Knapp 60 000 Schüler erhalten damit - unabhängig von ihrem sozialen oder familiären Hintergrund - Zugang zu Wissen und Literatur. Für den Aufbau der Servicestelle ist die Stadtbücherei am Mittwoch als „Bibliothek des Jahres 2018” ausgezeichnet worden. Der Preis des Deutschen Bibliotheksverbandes und der Deutschen Telekom Stiftung ist mit 20 000 Euro dotiert.

Die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle (sba) in Frankfurt habe für Kommunen über Deutschland hinaus Modellcharakter, hieß es zur Begründung der Auszeichnung. Die 1974 gegründete Einrichtung war damals eine der ersten ihrer Art. Die Servicestelle setze Standards für das Medienangebot und die Medienbildung der Schulbibliotheken, würdigte die Jury.

Die Bundesvorsitzende des Bibliotheksverbands, Barbara Lison, wertete den Preis auch als bildungspolitisches Signal. Professionelle Schulbibliotheken seien wichtig, um die Chancengleichheit und die Integration an Schulen zu fördern.

Am Mittwoch wurde bundesweit der „Tag der Bibliotheken” begangen.

(dpa)

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