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Die Temperaturen sollen zu Fasching sinken

Unwetter

Wetterchaos zu Fasching - Nach Dauersonne kommt Temperatursturz

In den letzten Tagen gab es Frühling und Sonne satt - doch mit dem Monatswechsel ist auch ein Wetterwechsel in Sicht, ein Sturmtief ist im Anmarsch. Was bedeutet das für den Höhepunkt der Fastnacht: die Umzüge am Rosenmontag und Faschingsdienstag?

Update vom 27. Februar, 15:59 Uhr: Laut einer aktuellen Einschätzung von Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net, sieht es eher schlecht aus für eine sonnige und milde Fastnachtszeit. Nachdem es heute noch einmal richtig warm war, soll es laut Jung in den kommenden Tagen leider wieder kühler, windiger und wechselhafter werden. Auch Schnee sei in manchen Gebieten möglich.

Die Temperaturen können am Rosenmontag auf 8 bis 13 Grad sinken und am Fastnachtsdienstag auf 5 bis 9 Grad. Am Rosenmontag kann es sogar Sturm geben.

Verregneter Rosenmontag

Erstmeldung vom 26. Februar: Frankfurt - Das Wetter spielt im Moment wirklich Frühling im Februar, in einem unserer letzten Artikel berichteten wir über diese angenehme, aber doch gruselige Entwicklung in den ersten Monaten dieses Jahres. Doch der Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net warnt vor einem baldigen Ende des Frühlingsrauschs - sind die Fastnachtsumzüge in Gefahr?

Abrupter Wetterwechsel im März

Das Hoch Frauke lässt die Sonne und den Frühling in den letzten Wochen jubilieren, auch heute und morgen wird es mit Temperaturen zwischen 13 und 23 Grad einen Wärmehöhepunkt geben. Wie wetter.net berichtete, wird es in Kombination mit dem Monatswechsel aber einen rapiden und sehr abrupten Wetterwechsel geben. Ab dem Donnerstag ziehen von Westen her dichtere Wolken auf und bilden die Vorhut des Wetterumschwungs.

Eine Gefahr für den Rosenmontags-Umzug?

Sonne, Wärme und Trockenheit weichen dann Regen, kühler Luft sowie Sturm- und Hochwassergefahr. Besonders der Rosenmontag am 4. März steht unter keinem guten Stern: Wettermodelle rechnen mit Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde - eine Gefahr für die Rosenmontags-Umzüge? Schon vor ein paar Jahren wurden sämtliche Rosenmontagsumzüge in Hessen aufgrund eines Sturmtiefs mit örtlichen Gewittern abgesagt.

Das aufziehende Sturmtief aus dem Westen bringt auch gleich noch Regengüsse mit, allerdings ist es wohl im Moment noch zu früh, um den zeitlichen Verlauf dieses Tiefs vorhersagen zu können beziehungsweise in welchen Regionen. Das Sturmpotenzial sei jedenfalls sehr groß.

(red)

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