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Die Spitzengruppe des Mainova Frankfurt-Marathons 2017 startet

Frankfurt Marathon

Frankfurt Marathon bleibt die deutsche Nummer zwei

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Die Wetterkapriolen haben die Bilanz des Frankfurt Marathons weniger durcheinandergewirbelt als befürchtet. Trotz starker Windböen beendeten 11 146 der 14 513 gestarteten Läuferinnen und Läufer

Die Wetterkapriolen haben die Bilanz des Frankfurt Marathons weniger durcheinandergewirbelt als befürchtet. Trotz starker Windböen beendeten 11 146 der 14 513 gestarteten Läuferinnen und Läufer das Rennen über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einer höheren Finisher-Quote, was Jo Schindler überraschte. Denn damals, erinnert sich der Renndirektor, herrschte „strahlender Sonnenschein“. Zudem machte sich bemerkbar, dass die Organisatoren zuletzt verstärkt darum warben, mehr Frauen auf die Strecke zu bekommen; deren Anteil im Feld wuchs um vier Prozent.

Auch die Zeiten konnten sich sehen lassen. Die vom Äthiopier Shura Kitala Tola verbuchten 2:05:50 Stunden stellten 2017 weltweit die sechstbeste Siegerzeit dar. Zudem blieben erstmals acht Frauen unter 2:30 Stunden, und die zehn Topläufer sorgten dafür, dass der älteste deutsche Citymarathon deutschlandweit auf Platz zwei hinter Berlin und vor Hamburg rangiert sowie in der internationalen Gesamtwertung Platz sieben einnimmt.

Dennoch hätten sich die Stars bessere Bedingungen gewünscht. 5000-Meter-Olympiasiegerin Vivian Cheruiyot, in 2:23:35 Stunden schnellste Frau, würde deshalb gerne 2018 wiederkommen, um dann noch mehr aus ihrem „kleinen Körper“ herauszuholen, der diesmal sturmbedingt „fast weggeflogen“ sei. Die deutsche Meisterin Katharina Heinig bekam sogar von ihrem Tempomacher unabsichtlich einen Nackenschlag versetzt, als dieser von einer Böe gegen sie gedrückt wurde. Im Frühjahr will die Eintracht-Athletin aber erst einmal ihre Halbmarathon-Zeit verbessern. Die steht seit Februar 2016 bei 72:55 Minuten und ist der 28-Jährigen „ein bisschen peinlich“.

(kaja)

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