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Frankfurt setzt beim „Ball des Sports“ auf Nachhaltigkeit

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Ball des Sports
Eine Besucherin trägt beim „Ball des Sports“ die olympischen Ringe als Tattoo am Knöchel. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Nach 17 Jahren kehrt der „Ball des Sports“ im kommenden Jahr wieder nach Frankfurt/Main zurück. Die insgesamt 52. Auflage von Europas größter Benefizveranstaltung, die zuletzt 14 Jahre lang in Wiesbaden stattfand, wird mit großer Vorfreude in der Mainstadt erwartet. „Wir freuen uns darauf, einmal mehr Deutschlands beste Athletinnen und Athleten hierbei in den Mittelpunkt zu stellen“, sagte Thomas Berlemann, der Vorstandsvorsitzende der Sporthilfe, am Montag.

Frankfurt/Main - Die Gala in der Festhalle Frankfurt sei eine Herausforderung und Chance zugleich. Mit dem Umzug von der hessischen Landeshauptstadt nach Frankfurt wolle man neue Wege einschlagen. Dabei sei Nachhaltigkeit ein großes Thema bei der Veranstaltung am 21. Januar 2023. „Wir sind weiterhin sehr bemüht, das Thema Nachhaltigkeit großzuschreiben“, erklärte Berlemann. Die Anreise von Gästen, der Transport und die Wiederverwendung von Materialien seien Themen, die man im Januar und den Folgejahren „sehr, sehr ernst“ nehme.

Um Energie zu sparen, seien unter anderem die Aufbauzeiten der Gala-Veranstaltung um drei Tage verkürzt worden. Erwartet werden rund 1400 Ballgäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie viele Topsportlerinnen und -sportler Olympischer und Paralympischer Spiele.

Sportlich sollen am 21. Januar Sportarten wie Klettern und Sportakrobatik in den Fokus gestellt werden - besonders die olympischen Disziplinen Bouldern, Lead- und Speedklettern. Dafür soll eine 14 Meter hohe Kletterwand in der Mitte der Bühne für besondere Sportacts aufgestellt werden, „wie man sie sonst nur aus dem Cirque du Soleil kennt“, sagte Berlemann.

Der Ball bringt der Sporthilfe in der Regel einen Erlös im hohen sechsstelligen Bereich ein. Die Spendeneinnahmen von durchschnittlich 700.000 Euro wolle man auch im kommenden Jahr versuchen zu erzielen, erklärte DSH-Chef Berlemann. Rund 22 Millionen Euro fließen jährlich von der Sporthilfe in die Förderung von 4000 Athletinnen und Athleten. Normalerweise steht der Ticketverkauf nur geladenen Ballgästen zur Verfügung. Aufgrund der Rückkehr des Gala-Abends an die Mainmetropole bietet die Deutsche Sporthilfe einmalig aber einen freien Verkauf an. dpa

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