Angela Dorn-Rancke (Grüne) Kultusministerin in Hessen
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Angela Dorn-Rancke (Grüne) Kultusministerin in Hessen.

Frankfurt und Offenbach: Freiluft-Theater ab Mitte Juli

Theater, Tanz und Musik erleben trotz Corona-Pandemie wird ab 18. Juli zwischen Frankfurt und Offenbach in einem eigens für die Saison errichteten Freiluft-Theater möglich sein. In dem sechseckigen Gerüstbau sollen bis zu 350 Zuschauer Platz finden, voneinander getrennt in Zweier-Logen. Der „Sommerbau“ entsteht derzeit an der Grenze zwischen den beiden Städten in der Nähe des früheren Kaiserlei-Kreisels.

Frankfurt/Main - Das Programm wurde am Freitag vorgestellt.

Es beginnt mit einer Doppelvorführung des Musiktheaterstücks „Der Struwwelpeter“. Bis Ende Oktober sind weitere Theatervorstellungen sowie Konzert-, Tanz- und Club-Abende geplant ebenso wie Diskussionsrunden zu demokratischen Prozessen - eine davon wird am Tag der Bundestagswahl stattfinden. Auch eine Open-Air-Adaption des fast zehnstündigen Antiken-Marathons „Dionysos Stadt“ ist angesetzt.

Für die Zuschauer gelten Hygiene- und Abstandsregeln, in ihren Logen dürfen sie sich ohne Mund-Nase-Schutz aufhalten. Kultur an der frischen Luft sei die Antwort, um in der Pandemie möglichst sicher Veranstaltungen auszurichten, sagte die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn (Grüne).

Das Preissystem sei solidarisch gestaltet, erklärten die Veranstalter. Die Zuschauer können sich dabei selbst in vier verschiedene Kategorien einordnen. Der Vorverkauf startete an diesem Freitag (2. Juli). An dem Projekt beteiligen sich unter anderem das Künstlerhaus Mousonturm, das Ensemble Modern, die Dresden Frankfurt Dance Company sowie das Schauspiel Frankfurt und Offenbacher Künstlerinnen und Künstler. dpa

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