Geldscheine liegen auf einem Tisch
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Geldscheine liegen auf einem Tisch.

Frankfurt verzeichnet dickes Plus bei Gewerbesteuer

Nach einem coronabedingten Einbruch im Jahr 2020 haben sich die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Frankfurt wieder erholt. Bis Anfang September nahm die Stadt über 400 Millionen Euro mehr ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer lagen in diesem Jahr bei bislang 1,445 Milliarden Euro, teilte der Frankfurter Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) am Dienstag mit.

Frankfurt/Main - „Bis zum Ende des Jahres sind damit die geplanten zwei Milliarden Euro Gewerbesteuer relativ sicher möglich“, sagte er.

Die Corona-Pandemie hatte 2020 eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Die Gewerbesteuer gilt als wichtigste Einnahmequelle für die Kommunen, hängt aber von der konjunkturellen Entwicklung ab.

Für andere wichtigen Steuerarten sei eine stabile Entwicklung zu beobachten, sagte Becker. Bis Ende August nahm die Stadt etwa aus der Einkommenssteuer 264 Millionen Euro ein - eine Zahl, die nahezu identisch mit dem Vorjahreswert sei. „Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt und der Magistrat die beschlossene Konsolidierung einhält, könnte am Ende des Jahres vielleicht sogar eine schwarze Null stehen“ sagte Becker mit Blick auf den städtischen Haushalt. dpa

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