Frankfurter Büromarkt erholt sich von Corona-Krise

Der Frankfurter Bürovermietungsmarkt erholt sich allmählich von den Folgen der Corona-Pandemie. Im ersten Halbjahr verzeichnete der Großmakler Jones Lang LaSalle (JLL) einen Flächenumsatz von 165.500 Quadratmetern und damit 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (111.800). Doch das Ergebnis bedeute immer noch einen Rückgang von 25 Prozent im Fünfjahresvergleich und 24 Prozent im Zehnjahresvergleich, wie JLL am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Frankfurt/Main - Ebenso habe die Zahl der Abschlüsse im ersten Halbjahr um 16 Prozent zugelegt, den mittel- und langfristigen Schnitt aber mit 23 beziehungsweise 18 Prozent verfehlt. Den Frankfurter Büromarkt definiert JLL als Frankfurter Stadtgebiet, Eschborn und Offenbach-Kaiserlei. Zu den Großdeals zähle der Abschluss des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé, der seinen Deutschland-Hauptsitz von Frankfurt-Niederrad ins Bahnhofsviertel verlegen will.

„Corona hat auch in der deutschen Finanzmetropole seit März 2020 Schleifspuren hinterlassen, ohne Frage“, erklärte Stephan Leimbach, JLL-Bürovermietungschef Deutschland. Man sehe aber Licht am Ende des Tunnels. Die Stimmung in der Wirtschaft helle sich auf. Leimbach geht davon aus, dass sich bei Unternehmen hybride Arbeitsmodelle mit einer Mischung aus Homeoffice und Büroanwesenheit durchsetzen. dpa

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