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Frankfurter Flughafenseelsorge wird 50 Jahre alt

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Flughafenseelsorge in Frankfurt
Auf der Jacke der evangelischen Pastorin Bettina Klünemann steht "Flughafenseelsorge" und "Airport Chaplaincy". © Frank Rumpenhorst/dpa/Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Die ökumenische Seelsorge am Frankfurter Flughafen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Sie ist eines von mehreren religiösen Angeboten an Deutschlands größtem Airport. Neben der ökumenischen Kapelle und den Andachtsräumen gibt es dort Gebetsräume für Juden und Muslime sowie einen Raum der Stille für Menschen ohne Konfession.

Frankfurt/Main - Die Eröffnung des Raumes und damit die Erweiterung des Angebots sei auch eine Reaktion auf den steigenden Bedarf ihrer Passagiere nach Rückzugsorten gewesen, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. „In den Räumen der Stille entkommen Menschen jeder Religion und jeden Glaubens seitdem für einen Moment dem Alltagstrubel.“

Es werde insgesamt viel Wert auf die Vielgestaltigkeit der Religionen gelegt, betonte Pater Edward Fröhling von der katholischen Flughafenseelsorge. „Manchmal haben wir auch schon muslimisch-christliche Gedenkfeiern für Verstorbene mit der muslimischen Gemeinde zusammen organisiert“, ergänzte Pfarrerin Bettina Klünemann von der evangelischen Seelsorge.

Auch Orhan Öcal, Mitarbeiter der Fraport für interkulturelle Angelegenheiten und zuständig für die muslimischen Gebetsräume, sprach von interreligiöser Zusammenarbeit am Flughafen „Hand in Hand und Schulter an Schulter“. Im muslimischen Gebetsraum kommen nach Öcals Angaben bis zu 70 Personen zum Freitagsgebet - im Zuge der Corona-Beschränkungen seien die Zahlen allerdings zurückgegangen. dpa

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