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Frankfurter OB-Wahl: Becker voraussichtlich Kandidat der CDU

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Bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl im März 2023 wird die CDU voraussichtlich mit ihrem bisherigen Kreisvorsitzenden Uwe Becker ins Rennen gehen. Der Parteivorstand habe sich am Montag einstimmig für seine Kandidatur ausgesprochen, sagte Becker. Diese muss noch vom Kreisparteitag am 26. November abgesegnet werden.

Frankfurt/Main - Becker kündigte an, ein „handlungsfähiges Programm für die Zukunft der Stadt“ anbieten zu wollen. Dazu gehörten sozialpolitische Aspekte ebenso wie wirtschaftliche Themen. Zudem gehe es darum, liegengebliebene Probleme anzupacken, wie die Situation im Bahnhofsviertel. „Frankfurt braucht eine Führung, die nicht auf sich blickt, sondern auf die Interessen der Stadt.“ Er wolle ein Oberbürgermeister für alle Frankfurterinnen und Frankfurter sein, unabhängig von Kultur und Herkunft oder einzelnen Lebensentwürfen.

Der 53-Jährige kündigte zudem an, mit der Kandidatur sein Amt als Kreisvorsitzender abzugeben. Ein Grund sei, dass er damit Brücken zu Menschen bauen wolle, die nicht die CDU wählen. Neuer Kreisvorsitzender soll der Fraktionsvorsitzende Nils Kößler werden.

Becker war von 2016 bis 2021 Bürgermeister von Frankfurt. Zudem war er als Stadtkämmerer tätig. 2019 ernannte ihn die hessische Landesregierung zum Beauftragten für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus in Hessen. Seit 2022 ist er hessischer Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten. Der gelernte Bankkaufmann ist verheiratet und Vater von Zwillingen.

Der unter Korruptionsverdacht stehende Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) war am Sonntag bei einem Bürgerbegehren mit klarem Votum abgewählt worden. Laut Vorschlag der Frankfurter Regierungskoalition und der CDU soll die anstehende Oberbürgermeisterwahl am 5. März stattfinden. Die Frankfurter SPD will am kommenden Donnerstag einen Kandidatenvorschlag vorlegen. Am 19. November wollen dann die Frankfurter Grünen über die Frage beraten, wer für sie antritt. dpa

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