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Frankfurter Polizei ist bereit für Eintracht gegen Marseille

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Eintracht Frankfurt
Polizisten mit Helmen behalten Fans am Bahnhof im Auge. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Die Frankfurter Polizei wird mit einem Großaufgebot beim Champions League Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Olympique Marseille im Einsatz sein. „Als Frankfurter Polizei ist uns bewusst, dass das bevorstehende Fußballspiel aufgrund der Vorkommnisse in Marseille besonders im Fokus steht“, sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei am Dienstag.

Frankfurt - Das Einsatzkonzept für das Spiel am Mittwoch sehe unter anderem eine frühzeitige Präsenz im Stadtgebiet sowie an öffentlichen Plätzen, vor allem im Bahnhofsviertel und in Sachsenhausen, vor. Auch auf dem Weg zum Stadion sorge die Polizei mit einer Vielzahl an Kräften für eine sichere Anreise der Fußballfans. „Wir erwarten mit 49.000 Zuschauern ein ausverkauftes Spiel. Aus Marseille reisen bis zu 2000 Gästefans an“, sagte der Polizeisprecher. Die Anreise dieser Anhänger erfolge überwiegend mit Bussen oder individuell mit Auto und Bahn. Der Großteil der Fans reise erst am Spieltag an.

„Wir werden gucken, wo sich die Gästefans in der Stadt aufhalten und dann schauen, dass sie gesammelt ins Stadion in geleitet werden“, erklärte der Sprecher. Dabei sei die Polizei auch in engem Austausch mit den Einsatzkräften der Bundespolizei sowie den französischen Kollegen. Auch Vorkontrollen, unter anderem an der deutsch-französischen Grenze, seien geplant. „Wenn wir Störer feststellen sollten oder gefährliche Gegenstände bei Personen auffinden, werden wir einschreiten und konsequent dagegen vorgehen“, sagte der Polizeisprecher.

Ausschreitungen wie beim Hinspiel in Marseille sollen in Frankfurt unbedingt vermieden werden. Rund um das 1:0 des Europa-League-Siegers in Frankreich am 13. September war es zu Böller- und Raketenbeschuss aus den Fanlagern gekommen. Eine der Raketen traf einen 65-jährigen Eintracht-Fan am Hals und verletzte ihn schwer. Mittlerweile ermittelt die französische Staatsanwaltschaft gegen den Werfer unter anderem wegen des Verdachts auf versuchte Tötung. dpa

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