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Stau auf der A66 (Symbolbild)

Rettungshubschrauber im Einsatz

Nach Unfall auf der A66 mit fünf Verletzten: 18-Jähriger begeht Fahrerflucht

Nach dem schweren Unfall auf der A66 mit fünf Verletzten, darunter ein 19-Jähriger schwer, kommen nun neue Details zum Unfallhergang ans Licht. 

  • Verursacht hat den Unfall nach ersten Ermittlungen der Polizei ein 18-Jähriger
  • Die A66 musste für die Bergung mehrere Stunden voll gesperrt werden
  • Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz
  • Fünf Menschen sind bei dem Unfall schwer verletzt worden, davon ein 19-Jähriger schwer
  • Ein schwerer Unfall auf der A66 bei Gründau-Lieblos in Richtung Frankfurt führte zu erheblichen Staus


Update 25.01.: Dem 19-Jährigen, der bei dem Unfall auf der A66 am Donnerstagmorgen schwer verletzt wurde, geht es laut Polizei besser. Sein Zustand sei stabil. Er habe ein Schädel-Hirntrauma. Außerdem kamen neue Details zum Unfallhergang ans Licht: Der 19-Jährige wich vermutlich einem blauen Lupo aus, der die Spur wechseln wollte. Dank Zeugenhinweisen konnten die Beamten den vermeintlichen Unfallverursacher, einen 18-Jährigen aus Wächtersbach, ausfindig machen.

Der 28-Jährige Fahrer des nachfolgenden PKWs hat ein Wirbelsäulenfraktur erlitten. Die 41-Jährige Fahrerin, die als letzte auf den Unfall auffuhr, hat ein Schleudertrauma vom Unfall getragen. Ihre beiden Kinder blieben unverletzt.

Update 13:35 Uhr: Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei verlor der 19-jährige Birstädter an der Anschlussstelle Lieblos die Kontrolle über seinen Wagen. Er berührte die linke Leitplanke, schleuderte dann nach rechts und kam am Ende auf der linken Spur zum Stehen. Ein nachfolgender 28-Jähriger und eine 41-Jährige konnten dem Auto des 19-Jährigen nicht mehr ausweichen und fuhren in den Wagen rein. Ein Sachverständiger soll die Details des Unfallhergangs klären. 

Update 11:45 Uhr: Die Polizei kann erste Details zu dem Unfall am Donnerstagmorgen auf der A66 Richtung Frankfurt nennen. Demnach hat ein 19-Jähriger Mann aus Birstadt (Main-Kinzig-Kreis) den Unfall verursacht. Er wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Über die anderen Verletzten ist derzeit noch nichts bekannt. 

A66 nach Unfall bei Gründau-Lieblos Richtung Frankfurt wieder frei – Unfallstelle komplett geräumt

Update 11:40 Uhr: Um 11:37 Uhr hat die Polizei die Sperrung der A66 Richtung Frankfurt komplett aufgehoben. Die Unfallstelle ist geräumt. Der Stau auf der Autobahn löst sich langsam auf, die Umleitungsstrecken sind allerdings noch völlig überlastet, da die Polizei bis vor kurzem die Autos von der Autobahn abgeleitet hat. 

Auf der A5 am Nordwestkreuz hat es am Freitagmorgen gekracht. Zeitweise ging im Frankfurter Berufsverkehr nichts mehr. 

Update 09:45 Uhr: Seit wenigen Minuten ist die Vollsperrung aufgehoben. Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Mittlerweile staut sich der Verkehr bis Wächtersbach zurück. Die Polizei bittet – soweit möglich – den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Räumung der Unfallstelle wird noch einige Zeit andauern. Zunächst muss sich ein Gutachter umsehen.

A66-Unfall bei Gründau-Lieblos Richtung Frankfurt: Rettungshubschrauber im Einsatz

Update 09:28 Uhr: Die Person, die am Morgen bei dem Unfall auf der A66 bei Gründau-Lieblos lebensgefährliche Verletzungen erlitt, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Strecke ist bis mindestens 9:30 Uhr noch voll gesperrt, teilt die Polizei mit. Ein Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren. 

Update 08:45 Uhr: Die Polizei gibt weitere Details zu dem Unfall auf der A66 bekannt. Demnach sollen drei Fahrzeuge beteiligt gewesen sein. Vier Menschen wurden leicht verletzt, eine Person erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Strecke wird wahrscheinlich bis in den Vormittag gesperrt bleiben. 

Gründau-Lieblos: A66 ist in Richtung Frankfurt voll gesperrt

Ursprüngliche Meldung, 24. Januar, 7:59 Uhr: Nach einem schweren Unfall bei Gründau-Lieblos ist die A66 Richtung Frankfurt voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen mehrere Autos an dem Unfall beteiligt sein. Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. 

Es ist noch unklar, wie lange die Strecke voll gesperrt sein wird. Es kommt zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Der Verkehr staut sich bis Gelnhausen zurück, die Polizei rät Autofahrern, an der Abfahrt Gelnhausen-Ost die Autobahn zu verlassen.

Bei Nidderau gab es am Donnerstagmorgen auch eine schweren Unfall. Die B45 war über Stunden gesperrt.

Vor wenigen Tagen ist ein 21-Jähriger bei einem Verkehrsunfall in Kelkheim auf der B519 ums Leben gekommen. 

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 

(red)

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