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Frankfurts Europapokal-Held Trapp schaut weiter Final-Videos

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Frankfurt-Keeper Trapp
Kevin Trapp bei einem Interview. © Federico Gambarini/dpa

Kevin Trapp mag auch als Europapokalsieger mit Eintracht Frankfurt keine Ansprüche für die anstehenden Länderspiele mit der Fußball-Nationalmannschaft stellen. Und auch über seine Position im deutschen Torhüter-Ranking mag der 31-Jährige ein halbes Jahr vor der Weltmeisterschaft in Katar nicht groß spekulieren.

Marbella - „Ich erwarte nichts“, sagte Trapp im Trainingslager der DFB-Auswahl in Marbella. Bundestrainer Hansi Flick habe ihm noch keinen Einsatz in einem der vier Nations-League-Spiele gegen Italien, England und Ungarn versprochen. „Ich mache mir wenig Druck und keinen Stress. Ich will mich hier zeigen“, sagte Trapp vielmehr bescheiden: „An welcher Position ich bin, ist erstmal unwichtig.“

Kapitän Manuel Neuer ist bei Bundestrainer Hansi Flick die unantastbare Nummer 1. Marc-André ter Stegen, die jahrelange Nummer 2, fehlt in Absprache mit Flick zum Saisonausklang. Der 30-Jährige vom FC Barcelona soll sich im Sommer ausgiebig erholen vor der anstrengenden WM-Saison.

Trapp (sechs Länderspiele) ist in den Fokus geraten. Beim Finalsieg gegen die Glasgow Rangers in der Europa League war er vor einer Woche der Matchwinner im Elfmeterschießen. Auch in Marbella kreisen seine Gedanken noch um die rauschende Nacht von Sevilla. „Verarbeitet in dem Sinne habe ich es immer noch nicht“, erzählte er im DFB-Camp.

„Einen Titel mit der Eintracht zu holen, ist etwas ganz Besonderes. Ich schaue mir immer noch Videos an im Internet vom Public Viewing, von den Emotionen beim Elfmeterschießen“, schilderte Trapp. Er spricht von einem „unvergesslichen Tag“, der schwerlich zu toppen sei. „Es wird wahrscheinlich in einigen Karrieren nichts Schöneres mehr passieren, wenn du einen europäischen Pokal mit Eintracht Frankfurt holst - außer wir werden nochmal deutscher Meister oder holen die Champions League“, sagte der Nationaltorwart. dpa

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