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Frankfurts Kaderplanung: Drei Talente und ein Oldie im Fokus

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Faride Alidou (r) in Aktion
Faride Alidou (r) in Aktion. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Eintracht Frankfurt kommt in der kurzen Weihnachtspause bei der Kaderplanung für die kommende Saison gut voran. Nach übereinstimmenden Medienberichten stehen die Hessen vor einer Verpflichtung von Toptalent Faride Alidou vom Hamburger SV. Der Vertrag des 20 Jahre alte Stürmers läuft im Sommer aus, er ist dann ablösefrei zu haben. Möglicherweise holt ihn der Fußball-Bundesligist aber bereits in dieser Winter-Transferphase.

Frankfurt/Main - In diesem Fall würde Alidou nach Informationen von „Bild“ und „Frankfurter Rundschau“ etwa eine halbe Million Euro Ablöse kosten. Der deutsche U20-Nationalspieler, dessen Eltern aus Togo stammen, gab erst am zehnten Spieltag dieser Saison sein Debüt in der 2. Liga und spielte sich schnell in den Fokus anderer Clubs. In seinen bisher neun Einsätzen für den HSV verbuchte er zwei Tore und vier Assists.

Im Gespräch bei der Eintracht ist auch Mittelstürmer Randal Kolo Muani vom FC Nantes. Bei dem 23-Jährigen gibt es eine ähnliche Vertragskonstellation wie bei Alidou. Der Franzose nahm im Sommer an der U21-EM und den Olympischen Spielen teil. Damals soll der Wechsel nach Frankfurt an der geforderten Ablösesumme in Höhe von zehn Millionen Euro gescheitert sein. Muani hat in dieser Saison sieben Tore erzielt und drei vorbereitet. Interesse soll der Tabellensechste aus Frankfurt auch am französischen Außenverteidiger Anthony Caci von Racing Straßburg haben. Dessen Kontrakt endet ebenfalls am 30. Juni 2022.

Schon kurz vor Weihnachten verdichteten sich die Anzeichen, dass die Eintracht offenbar auch in der kommenden Spielzeit auf Routinier Makoto Hasebe setzen will. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 37 Jahre alten Defensivallrounders solle „in den nächsten Monaten“ fixiert werden, hatte „Bild“ berichtet.

Der Japaner spielt seit 2014 für die Hessen und hatte großen Anteil am sportlichen Aufschwung der Eintracht vor der Winterpause. Dabei hatte Hasebe zuletzt auch Martin Hinteregger aus dem Team verdrängt. „Makoto ist Vorbild für jeden unserer Spieler. Wie wichtig er als Persönlichkeit in der Mannschaft ist, sieht man schon daran, mit welcher Ruhe er unsere jungen Wilden auf dem Platz geführt hat“, sagte Sportvorstand Markus Krösche. dpa

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