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Frau getötet: Verdächtiger an Selbstverletzung verblutet

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Handschellen
Ein Mann trägt Handschellen. © Stefan Sauer/dpa/Illustration

Ein Mann, der seine Ehefrau erstochen und sich anschließend selbst schwer verletzt haben soll, ist laut Obduktionsbericht verblutet. Das teilte die Staatsanwaltschaft Marburg am Montag mit. Der 43-Jährige soll am vergangenen Dienstag seine 41 Jahre alte Frau im nordhessischen Gemünden (Landkreis Waldeck-Frankenberg) getötet haben. Anschließend fügte er sich den Angaben zufolge mit einem Messer selbst schwere Verletzungen zu.

Marburg/Gemünden - Zudem erlitt er vor seiner Festnahme eine Schussverletzung durch die alarmierten Beamten.

Der Mann war noch am selben Tag seinen Verletzungen erlegen. Die anschließende Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass er sich mehrere Schnitt- und eine Stichverletzung im Bauchraum zufügte. Dabei sei die Aorta verletzt worden. Das habe zu einem massiven Blutverlust und schließlich zum Tod geführt. Im Bereich der rechten Schulter des Mannes sei zudem eine Schussverletzung festgestellt worden. „Ob diese Verletzung auch eine Rolle bei seinem Tod gespielt hat, muss noch weiter untersucht werden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Warum die Beamten auf den 43-Jährigen schossen, ist den Angaben der Polizei zufolge Gegenstand weiterer Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamtes. dpa

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